Austtausch Akku mAh messen ?

  • Ich führte bisher in den meisten Fällen "Leichenöffnungen" durch, wenn ich unklares Innenleben analysieren wollte! Modernere Brocken haben häufig ein zusätzliches kleines Platinchen integriert, wo man manchmal auch Datenblätter zur Funktion der integrierten Bauteile findet!


    https://www.mikrocontroller.net/topic/18656


    Wenn solche zusammengeklebte Brocken mal freigelegt sind, dann kann man problemlos beliebige Leitungen zu die Einzelzellen verlegen und diese dann komfortabel mit dem Modellbaulader überprüfen.


    Auf der anderen Seite repariere ich schon lange keine Fremdgeräte mit Problemen an LiPos oder Lithium-Ionen Rohrbomben mehr, weil ich nicht für mögliche spätere kritische Folgeschäden verantwortlich sein will! Deshalb gibt es bei mir auch nur noch eigensichere LiFePo4 Energiespeicher und zahlreiche ungefährliche Klassiker wie Blei, NiFe, NiCd, oder NiMh Akkus. Vereinzelte Ausnahmen sind einzellige Lipo und Lithium Ionen Rundzellen bis max. 8Wh Speicherkapazität, welche ausschließlich an schwachen 5 Volt DC Ladestromquellen wie Standard USB geladen werden.


    Auch LiFePo4 Akkus muss man in den meisten Fällen öffnen um deren Einzelzellen richtig zu analysieren, anders kommt man selten zum erwünschten Ziel.


  • Temperatursensoren sind bei LiPos nach meiner Erfahrung nicht üblich. Hab ich jedenfalls noch nie gesehen. Die gab es damals bei NiCd- und NiMH-Gerätebatterien. Da waren es meist Temperatursicherungen. Aber bei LiPos? Bist du sicher??

    doch da findet man viele mit NTC drauf

    wahrscheinlich für irgendeinen Überhitzungsschutz

  • Den 60er habe ich auch schon lange hinter mir.


    Es geht in erster Linie darum, dass man als Anfänger die Unterschiede von einzelligen oder mehrzelligen Parallel oder auch in Reihe geschalteten mehrzelligen Lixx Akkus unterscheiden und auch eindeutig zuornen kann. Aufmerksames lesen folgender Beiträge, kann in diesem Zusammenhang sehr lehrreich sein.


    https://www.mikrocontroller.net/topic/18656


    Wenn man mit erweitertem integrierten BMS (welches über ein drittes Kabel zusätzliche serielle Datenkommunikation erfordert) nichts anfangen kann und trotzdem den Zustand der einzelnen Zellen analysieren will, dann wird die klassische "Leichenöffung und zusätzliche Leitungsverlegung" zielführend sein!


    Ein einfacher NTC Temperaturfühler an 1S bzw. mehreren parallelgeschalteten Zellen als zusätzlicher Mittelanschluss, steuert stattdessen häufig nur die Zuschaltung oder thermische Notabschaltung für die Ladestromzufuhr an diversen Wandlern. Das gibt es teilweise sogar an manchen leistungsstärkeren Taschenlampen mit fest eingebautem Lipo Akku, welche über USB Kabel geladen werden. Billigsdorfer Ausführungen haben stattesen häufig nur eine Siliziumdiode und einen niederohmigen Strombegrenzugs-Widerstand in Reihe geschaltet, so begrenzen sie die zugeführte 5V USB Ladespannung auf ca. 4,3 Volt.

  • Am SkyRC S100neo befindet sich eine XT 60 Steckverbindung zum laden oder entladen, wenn Du willst kannst Du auch beliebige Zwischenadapter anfertigen wie beispielsweise XT60 auf Deans Stecker und am Ende noch Kroko Klemmen oder etwas anderes.



    Weil aber XT 60 Steckverbindungen nicht teuer sind, kann man die benötigten Komplett-Adapter auch individuell für den benötigten Batterietyp anfertigen. Balancerkabel für mehrzellige in Reihe geschaltete Lixx Akkus, sind häufig mit passenden Normsteckern extra ausgeführt.



    Bei Deinem ein oder mehrzelligen 3,7 Volt Energiespeicher gibt es nichts zum balancieren, auch wenn 10 Zellen parallelgeschaltet wären gilt das elektrisch immer als Einzelzelle mit beispielsweise 3,7 Volt Nennspannung!

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