Wenn das Sicherheitsventil wegen hohem Gasinnendruck birst, dann kriegt man in jedem Fall eine nette Elektrolyt-Fontäne. ![]()
Grüße, Tom
Wenn das Sicherheitsventil wegen hohem Gasinnendruck birst, dann kriegt man in jedem Fall eine nette Elektrolyt-Fontäne. ![]()
Grüße, Tom
Servus Tom,
schönes Video.
ordentlich Qualm, aber so gut wie keine Flammen.
Es ist gut zu sehen, wie die Druckverschlüsse abfliegen.
Bei mir war das ein ganz leises Zischen, kaum hörbar, und ganz wenig Sabber. Davongeflogen ist bei mir nix.
Die Zelle war dann auf 0.0V. Ich denke, dass hier die Sicherheitsfunktion die Zelle in einen sicheren Zustand versetzt hat.
Das passiert nur als Schutz im äussersten Notfall bei grob fahrlässiger Behandlung.
Gut, dass es diese Schutzfunktion gibt.
Eine Lehre war es mir allemal, und ein Hinweis, dass LiFePo nicht ganz so hinterhältig ist, wie LiPo oder LiIon.
Ein kurzes pffft ohne sichtbarer Gasentwicklung, und schon war's vorbei. Wenn ich nicht nebenbei stehe, bemerke ich das erst durch den Ausfall der Zelle.
lg
Manfred
An Lifepo4 Zellen erfolgt das erfahrungsgemäß eher unspektakulär, ein "Alteisenfahrer" aus einem Nachbarort hat entgegen meinen Empfehlungen an seinem Motorrad mit leistungsstarkem 150 Watt Magnetzündergenerator von Vape, einen 12,8V 6Ah LiFepo4 Akku ohne zusätzlichen Elko als Glättung installiert. Das funktionierte ganz gut bis bei einer längeren Aufsfahrt unerwartet das integrierte BMS den Energiespeicher vom Bordnetzt trennte, allerdings spielte dieses BMS anschließend mit pulsierenden Gleichspannungsflanken verrückt und aktivierte vermutlich nach jedem Nulldurchgang erneut den Ladeingang unkontrolliert bis zur nächsten Periode usw.
Dieser Motorradfahrer vernahm während dieser BMS Fehlfunktion längere Zeit üblen Geruch, als würde jemand neben ihm einen Joint durchziehen. Zuhause angekommen wurde der üble Geruch noch deutlich heftiger und der Batteriekasten sogar von außen sehr heiß. Weil er Angst von einem möglichen Brand oder gar einer Explosion hatte, entfernte er den heißen und rauchenden LPF Akku und ließ ihm am Pflaster vor der Garage langsam abkühlen. Wenige Tage später entfernte ich die blaue Schutzfolie und testete die vergewaltigten ausgelaufenen Zellen, wobei 3 davon maustetot und eine sogar noch intakt war.

Von außen weist optisch so gut wie gar nichts darauf hin, dass dieser Energiespeicher sinnlos gemeuchelt wurde aber 3 Zellen hatten üppig Elektrolyt abgelassen. Zum neuen baugleichen LFP Akku hat er wie von mir empfohlen einen 4700µF 35V Elko parallelgeschaltet und alles funktioniert schon mehrere Monate problemlos.
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