Hallo nach langer Zeit mal wieder ![]()
Daß die ENTladekapazität in Richtung unter 0°C rapide fällt, kann man in unzähligen Webseiten lesen - aber die Ladekapazität bei Frost usw. wird gefühlt nie thematisiert.
Doch als BEV-Fahrer wüßte ich gerne, ob bzw. wie stark sich auch die Lade(!)kapazität mit der Zelltempertur ändert. Hintergrund ist die Idee, den Verlauf der Nutzkapazität im Laufe des BEV-Lebens (bzw. den SoH des Akkus) anhand der Ladekapazität - berechnet aus Logdaten von Ladevorgängen - möglichst treffend selbst abzuschätzen.
Konkret habe ich z.Zt. Carscanner-Daten von 2 Ladungen eines MG4 innerhalb von wenigen Wochen.
Einmal wurden von 7 bis 100% SoC bei mittleren 7,8kW und 21,4°C mittlerer Zelltemperatur 55,03kWh eingeladen: das ergibt linear extrapoliert eine 0-100% Ladekapazität von 59,17kWh.
Das andere Mal wurden von 8 bis 100% SoC bei mittleren 3,4kW und 15,4°C mittlerer Zelltemperatur 53,59kWh eingeladen: das ergibt linear extrapoliert eine 0-100% Ladekapazität von 58,25kWh, bzw. 1,5% weniger als bei der Ladung mit wärmeren Zellen.
Das ist nicht allzuviel Unterschied, aber trotzdem: Kann diese Abweichung als Hauptursache tatsächlich die ca. 6K Differenz in den Zelltemperaturen haben?