Powerpack 21700 fürs Fahrradlicht bauen.

  • Hi,


    Ich bin am überlegen mir ein EBike Scheinwerfer (5/10W) an mein Gravelbike zu bauen. Da ich schon eines liegen habe würde ich dies gern nutzen. Dabei handelt es sich um das Supernova Mini Pro 2 die zieht 5W normal und 10W im Fernlicht, dazu ein TL3 Pro Rücklicht das 0,6W und 3,5W (Bremslicht) zieht. Alles mit 12V. Evtl kommt irgendwann noch ein GPS Modul dazu. Mit 4 oder 8 21700 Akkus (Kuugo KU-6000e) hätte ich rund 90Wh oder 180Wh und würde diese in den Rahmen legen. Evtl. muss ich auch 18650 nehmen, falls das Fach zu klein ist oder ich muss einen langen Akku Bauen. Der Rahmen hat eine Öffnung mit einer Klappe. An dieser Klappe würde ich gern einen USB C Port und ein Ein/Aus Schalter oder ein Touchsensor hinter die Klappe klebe, sodass ich kein Loch bohren muss. Der USB Port wäre zum Laden des Akkus und optional zum Laden andere Gerät gedacht. Sollte ein Rundstecker zum Laden besser sein, wäre das auch OK. Eine dezente LED mit Ladestand wäre auch gut, ist aber kein muss. Evtl kann man dazu ja die LED nutzen, die an den runden schalten verbaut ist.


    Gibt es da Erfahrungswert, welchen Controller oder USB Ports man da nehmen könnte? Hab jetzt noch kein USB Port gefunden der beides kann. Hatte schon überlegt einfach eine Powerbank zu zerlegen und mir daraus was zu bauen, nur kp. ob diese intern mit 12V arbeiten. Daher wende ich mich an die Profis 😉


    Diverse EBike Akkus hab ich auch, oft Unfall oder BMS defekt. Sind warscheinlich aber 18650.


    Halter für die Akkus würde ich mir mit dem 3D Drucker drucken. Je nachdem ob 2S2P, ein langer 2S1P oder 2x2S1P oder wie auch immer es am ende am besten passt.


    Folgende Teile hab ich mir mal rausgesucht:


    Akkus

    ...


    PD65W USB-C Platine

    ...

    Ladeplatine Akku

    ...


    Schalter

    Mechanisch

    ...

    Oder

    Touch

    ...


    Blechrolle

    ...


    Schweißgeräte

    ...

    Oder

    ...

  • Die ganzen Handschweißgeräte unter hundert Euro, sind meiner Meinung sinnlose Geldverschwendung. Auch würde ich eher einen eigensicheren LFP Akku verwenden, anstelle an möglicherweise brandgefährlichen Rohrbomben mit höherer Energiedichte herumzubasteln!

  • Ob das für alle diese Handgeräte gilt weiß ich nicht. Ich habe selbst zwei Typen ausprobiert und beide waren einerseits zu klobig und andererseits zu leistungsschwach, um damit vernünftig zu arbeiten. Weshalb ich auch nur die Tischgeräte anbiete. Mit denen kann man problemlos arbeiten. Für eine gewerbliche Batterieproduktionen eignen sich aber auch diese nicht. Um hier und da mal ein paar Akkupacks zusammen zu schweißen sind sie aber völlig ausreichend.

    Bei Akkuzellen aus Aliexpress bin ich aus eigener schlechter Erfahrung superkritisch und kaufe nur noch von als zuverlässig bekannten Großhändlern. Denn selbst wenn Ali-Angebote offiziell gute Bewertungen haben, wird trotzdem oft der letzte Schrott geliefert. Das geht so weit, dass sich diese Zellen nicht mal schweißen lassen, weil nicht mal die Gehäuse was taugen. Hier liegen noch immer hundert 18650er-Zellen herum, die ich mal probeweise aus einem China-Kaufhaus gekauft habe Sollten auch irgendwas um 3,5Ah haben, hatten aber kaum 800mAh. || Was soll man mit sowas? Also Vorsicht!


    Grüße, Tom

  • Änliche leidvolle Erfahrungen kann ich nur bestätigen, ein Händler bot 4 zellige 12,8 Volt 18650 LFP Akkupacks mit 1800 mAh für 12,50 Euro an. Das las sich fürs erste recht vernünftig und wäre auch eine kompakte Größe welche man für diverse japanischen Mopeds gut brauchen kann. Geliefert wurde leider ein unbrauchbarer NMC Brandbeschleuniger, welcher gerade mal 1260mAh speichern konnte.



    Ich habe das Teil verschenkt und den neuen Besitzer darauf hingewiesen, dass er damit möglicherweise seine Bude abfackeln kann!

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!