Beiträge von Kirk

    Aber unbedingt eine Gleichrichterdiode in Reihe schalten, damit sich die Akkus nicht rückwärts langsam entladen können, wenn das Netzteil mal längere Zeit ausgeschaltet wird!

    Diese Diode würde ich in die Zuleitung vom Netzteil einbauen, da ich vermute, dass das der passende Ort ist. Sollte in beide Kabel (+/-) je eine Diode eingefügt werden, oder ist das überflüssig oder gar nachteilig?

    Für mich wäre die defekte Ladung ein Glücksfall. Ich würde mir ein Netzgerät, das diese beiden Spannungen liefert, besorgen, natürlich die von Ewald empfohlene Sperrdiode einbauen (Stromversorgungsgeräte, die nicht als Ladegerät ausgewiesen sind, ziehen gern Rückstrom), die Batterien außerhalb der USV aufbauen, beim Tom ein BMS kaufen und alles zusammenbauen.

    Bisher war kein BMS verbaut (außer vielleicht in den 12V-Akkublöcken selbst, k.A.), die Akkus schlicht in Reihe geschaltet. Ergibt es denn wirklich einen Mehrwert oder ist es sogar notwendig? Ich wüsste auch gar nicht, welches BMS da das richtige wäre.


    Dann kann man schön den Ladezustand der Batterie überwachen und je nach Bedarf auf Nachladung oder Erhaltung umschalten. Sicherlich ist auch zu überprüfen, ob das defekte Ladegerät in der USV Strom zieht und wieviel. Die USV hat natürlich einen Ruhestrom, den man kennen sollte.

    Das sollte sich messen lassen. Allerdings erwarte ich da nichts großes, da die Leistung, gemessen an der Zuleitung, ganz gut mit dem Verbrauch der angeschlossenen Geräte hinkommt.


    Gut, wenn Du elektronisch nicht so bewandert bis, ist es besser einen Fachmann hinzu zu ziehen.

    Erst mal einen finden... Aber ich lerne auch gerne hinzu.

    Ich würde die einzelnen Bleiakkus mal extern mit einem geeigneten Ladegerät (beispielsweise Modellbaulader) mal alle fachgerecht volladen, dann kann man diese mal problemlos mehrere Monate lagern und muss sich in dieser Zeit nicht darum kümmern. Anschließen die Ladeschaltung der USV Anlage reparieren, was in den meisten Fällen auch nicht wirklich schwer ist!

    Das mag für Kundige ein Klacks sein, bei mir endet die Fachkunde aber in einer einfachen Sichtprüfung und Testen der Sicherungen. Nach Anleitung könnte ich auch mal einen Kondensator wechseln oder so, aber wie gesagt: nur nach Anleitung. Also müsste ich jemanden damit betrauen, doch da weiß ich nicht einmal, wonach ich suchen soll. Dabei wäre es ja schön, wenn es einfach zu lösen wäre.

    Parallel auf 12 oder 24 V schalten und Strom grob auf 20 % der Kapazität begrenzen (56 Ah bei 12 V = etwa 10 A). Der Strom stellt sich eh nach der Spannung und dem Ladezustand ein und wird kaum sehr hoch gehen.

    Ich lade die Akkus einzeln, auch weil deren Spannungen voneinander abweichen.


    Wenn die Ladeanlage defekt ist, ist doch prima. Dann kannst Du fremd mit den notwendigen Spannungen laden (104 V Erhaltung oder 112 V Nachladung).


    Mit Fremdladen ist gemeint, ein Labornetzteil zu finden, das sagenwirmal bis 120V bei 10A liefert, und dann einfach Parallel zur steuernden USV anschließen? Da ich kein Elektroniker bin: kann dabei nichts schiefgehen?

    Nach einem Test mit frischen Akkus hat sich herausgestellt, dass die USV die Akkus einfach nicht lädt. Damit wurden die Akkus dann wohl tiefentladen, bis nichts mehr ging. Nun wurden auch die neuen Akkus etwas entladen, so dass ich sie wieder ausgebaut habe und an einem Labornetzteil einzeln wieder laden möchte. Zum einen, weil ich denke, dass sie entladen nicht gelagert werden sollten (im beiliegenden Produktheft steht sogar, dass sie stets voll geladen gelagert werden sollen), zum anderen hoffe ich, die Funktion der USV wenigstens bis zum Eintreffen eines Ersatzgerätes nutzen zu können. Mit LiPos im Modellbau habe ich zwar Erfahrungswerte, aber bei den AGM-Bleiakkus brauche ich eine Empfehlung von kundiger Seite: es sind 12V/9Ah, die ich mit bzw. auf 13,5V laden würde, aber mit welcher Stromstärke? Bei Lipos bekomme ich ja meist die Angabe 1C, 2C, 3C oder so ähnlich, aber bei diesen hier nicht. Was stelle ich am besten ein?

    Schon klar -nur sind diese Akkus explizit für USV vorgesehen und werden von Firmen vertrieben, die nur USV und Zubehör im Programm haben. Aber ich werde wohl meine eigenen Erfahrungen machen müssen. Was empfiehlst Du als Test-/Entladezyklus, um die Haltbarkeit zu erhöhen?

    Uii, 8 Stück von diesen 12V/7Ah-Bleibatterien? Das muss ja ein anständiger Trumm von USV sein. Da geht ein Batterietausch natürlich ins Geld.

    Naja, die sind ja auch jeweils nicht so groß wie die, die Du hier anbietest. Es ist solche: Bleiakkus für AEG Protect C.2000RBP

    Da die mit geformten Blechbügeln gehalten werden, sind die Abmessungen wichtig. Sie sind in Reihe geschaltet, was eine Nominalspannung von 96 V ergibt. Das Gehäuse ist ein 2 HE Rackmount Gehäuse, da passen die 8 Stück gut rein. So ähnlich wie eines von denen da:

    AEG_PROTECT_PLUS_M400_1.JPG

    Preislich sind die Bleibatterien unschlagbar. Nur blöd, wenn man das ganze Geraffel alle paar Jahre zerlegen und alle Batterien austauschen muss. So hatte ich mir das eigentlich nicht gedacht.

    Naja, wenn die Lebensdauerangabe von 6-9 (oder bei einigen Modellen 10-12) Jahre tatsächlich zuträfe, wäre es ja noch machbar. Allerdings gibt es nur 2 Jahre Garantie... Deshalb würde ich schon noch LiFePo kalkulieren wollen, aber ich finde keine mit passenden Maßen und Spannungen, auch nicht bei Dir im Shop.

    7 Jahre für Deine Batterien ist eine super Leistung. Da brauchst Du über nichts nachzudenken, sondern nur neu kaufen und dann vielleicht in 7 Jahren wieder.

    Die Akkus können auch schon länger hinüber sein, ich habe versäumt, es regelmäßig zu prüfen. Künftig werde ich mir einmal im Jahr eine Prüfung in den Kalender schreiben. Oder sollte das noch häufiger erfolgen?


    Für die USV reichen die im Link gezeigten Standby-Batterien völlig aus, es müssen keine teureren Zyklischen sein. Eine Erhaltungsladespannung von 13,5-13,8 V bringt Sicherheit für die Anlage und zwar dann, wenn sie zwischenzeitlich auch mal genutzt wird. Da diese Gerätebatterien sehr wahrscheinlich auch in Kalzium-Technologie gefertigt sind und bis zu 1 V höhere Ladespannung benötigen, sind die 13,6 V (wie oftmals angegeben) nicht so kritisch, wie bei einer Antimonbatterie.

    Darauf habe ich keinen Einfluss, da ich keine Einstellmöglichkeit bei der USV sehe.


    Und trotzdem wird bei Dauerladung irgendwann der Punkt erreicht: zu viel. Ein Wassereimer, der unter einem wenig tropfenden Hahn steht, wird eines Tages auch überlaufen, wenn man ihm nicht gelegentlich etwas entnimmt. Bei den Batterien ist es genau so.

    Das würde dann ja bei einem Test quasi mit erledigt. Welche Intervalle empfiehlst Du dafür?



    Reiner Erhaltungsbetrieb läuft allerdings mit 13,1-13,3 V besser, da ein Gitterverschleiß nicht auftreten sollte. Diese Erfahrung haben Ewald und auch ich gemacht. Da eine voll geladene Batterie 12,8 V Leerlaufspannung hat, meinte ich einst, meine USV mit 12,9-13 V stützen zu müssen. Nach einem Jahr war die Säuredichte trotzdem gefallen, die Batterie also leicht entladen. Also bin ich auf (nach Ewalds Empfehlung) 13,1-13,3 V (ungeregeltes Ladegerät, deshalb keine konstante Spannung) gegangen, und siehe da, die Säuredichte bleibt stabil.

    Da muss ich nehmen, was da ist, da ich die Akkus nicht extern lade und entlade, sondern die USV das im Betrieb macht. Zur externen Behandlung müsste ich das Battery Pack jedesmal ausbauen und zerlegen, das wäre eindeutig zu viel Aufwand -es reicht mir schon der Akkuwechsel alle paar Jahre.

    USVs mit Bleibatterien verschleißen diese regelmäßig alle 2 bis 5 Jahre, je nach USV-Typ.


    Das ist arg kurz. Aber ja, das kann sein, da ich versäumt habe, sie regelmäßig zu testen. Wer weiß, wie lange die schon hinüber sind...? Immerhin wird die Lebensdauer mit 6-9 Jahren angegeben.


    Ich habe unsere USVs deshalb auf LiFePO4-Batterien umgerüstet, die auch dauerhaft bei hohem Ladezustand gehalten werden können, ohne schon nach wenigen Jahren wie die korrodierten Bleibatterien auszufallen.


    Dazu habe ich zwei Fragen:

    1.: kann man in jedem Fall einfach so von Blei auf LiFePo wechseln, oder ist die Regelelektronik eng auf den Akkutyp abgestimmt? Hier™ ist es ein nicht mehr ganz taufrisches Modell: AEG Protect C.2000RBP, das vielleicht älter ist als die Verbreitung von LiFePo.

    2.: Bislang habe ich nur Bleiakkus in den passenden Außenmaßen gefunden, und auch damit habe ich mich schwergetan -das googelt sich für mich nicht so einfach. Gibt es eine empfehlenswerte Quelle dafür?


    Allerdings ist für mich der Energiebedarf der USVs auch entscheidend, bei der Frage, wie lange wir sie verwenden. Bei den besseren Online-USVs wird die durchgeleitete Leistung schließlich zwei mal umgewandelt, was natürlich stark zu Lasten des Wirkungsgrades geht. Das summiert sich über die Jahre zu einem erheblichen Posten in der Stromrechnung, weshalb man auch da ein Auge drauf halten sollte, dass moderne Technik, die optimalerweise mit Synchron-Gleichrichtern ausgestattet sein sollte, verwendet wird.

    Nun, eine neue USV würde mit knapp 3.000 Euro zu Buche schlagen, das will auch erst einmal eingespart werden.


    Die Kosten für neue Batterien sind dagegen eher zu vernachlässigen.

    Was dürfen Akkus denn kosten? Aktuell habe ich Preise für Bleiakkus von 19~34 Euro je nach Modell pro Stück (8 werden benötigt) gefunden.

    Die Temperatur im Raum ist kontrolliert bei 20~22°C. Im Gehäuse habe ich nicht gemessen, da normalerweise da aber nicht viel stattfindet, mache ich mir darüber keine großen Sorgen.


    Das mit der dauernden Erhaltungsladung hat mich auch schon beschäftigt. Macht es Sinn, gelegentlich bis regelmäßig einen Test zu fahren, um die Akkus etwas (auf etwa 50~60% oder so) zu entladen, oder bringt das nichts?

    Wäre es für die Zukunft zielführend, Akkus zu beschaffen, die lt. Datenblatt eine längere kalendarische Lebensdauer haben, oder mehr Ladezyklen, oder beides?


    Und vor allem: kann der beschriebene Zustand die USV so aus dem Tritt bringen, dass sie sich nicht mehr einschalten lässt? Eine neue USV könnte ich mir im Moment nicht leisten, da wären neue Akkus nur rausgeworfenes Geld. Gibt es Meinungen, Tipps, Anregungen dazu?

    Meine Dauerwandler-USV zeigt eine überraschend kurze Standzeit, nämlich Null. Nach einiger Zeit ließ sie sich nicht einmal mehr einschalten, wenn Netzstrom vorhanden ist. Also habe ich nach den Akkus (AGM 12V 7,2 Ah) geschaut: 7½ Jahre sind sie alt, Leerlaufspannung zwischen 11,1 und 11,7 V, einer der 8 Akkus sogar nur 9,6 V. Es sind diese hier: https://www.battery-direct.de/…-akku-sby-agm-12-7.2.html

    Auf den Akkus steht:
    Stand-By use: 13.50 - 13.80 V@25°C

    Cycle use: 14.40 - 14.70 V@25°C

    Die Akkus dürften so ziemlich ihre Lebenserwartung erfüllt haben (Lebensdauer nach EUROBAT 6-9 Jahre). Vermutlich kann man den Zustand als altersschwächelnd, aber noch nicht vollends hinüber einordnen -oder sehe ich das zu optimistisch?

    Bevor ich womöglich unnütz Geld für neue Akkus ausgebe: können Akkus in diesem Zustand die USV derart aus dem Tritt bringen? Oder ist vielleicht die USV selbst hinüber und muss als ganzes ersetzt werden? Kann man das irgendwie testen mit den alten Akkus?

    Interessant -aber muss es wirklich ein so teures Netzteil sein? Für eine übliche Autobatterie müsste doch auch ein Owon SPE3102 ausreichen -oder fehlen da irgendwelche Features?

    Hallo,

    an meinem RC-Modell ist ein IC5-Stecker verbaut, was ich sehr schätze, da dann kein Balancer-Anschluss in der Gegend rumbaumelt und Dreck frisst. Weiterer Vorteil: der Akku-Füllstand ist während der Fahrt an der Funke ablesbar, eine praktische Vorwarnung. Allerdings sind Akkus mit passenden Kabeln recht selten, und die ich gefunden habe, von der Kapazität her weniger attraktiv. Außerdem ist mein Ladegerät, das von Haus aus mit IC5 ausgestattet ist, ziemlich lahm. Also spiele ich mit dem Gedanken, statt der sonst verwendeten EC5-Stecker IC5-Stecker zu montieren. Und hier fängt mein Rätselraten an: die Akkus mit IC5-Stecker, der ja im Grunde nichts anderes ist als ein EC5-Stecker mit einem zusätzlichen Kontaktstift für den Balancer, haben (neben den Dicken Leistungskabeln) eben nur ein dünnes Kabel zu diesem einen Stift, das offenbar für das spezielle Ladegerät und auch die Funke ausreicht. Akkus mit EC5-Steckern jedoch haben 3 Kabel zum Balancer-Stecker, die separat in das Ladegerät gesteckt werden.


    Braucht es wirklich alle drei dieser dünnen Kabel, oder genügt eines?

    Und wenn letzteres: welches?


    Zur Illustration:

    IC5:


    EC5:

    Ja braucht es, denn LiIon Akkus müssen

    gegen Tiefenentladung streng geschützt werden, da sie sonst schnell den Heldentot sterben ;)


    Ist das alles? Da mein Unterwegs-Lagegerät ohnehin bei Eingangsspannung 12,0V und darunter aussteigt, wäre zumindest diese Gefahr in meinem Fall praktisch ausgeschlossen. Ich hätte aber gedacht, dass das BMS vor allem beim Laden und nicht beim Entladen seine Wirkung entfaltet. Ist dem nicht so?

    Ich habe unter anderem aus 4 Stück kostengünstigen 40136 LiFePo4 Zellen eine 12,8V 20Ah Powerbank angefertigt, womit man beispielsweise auch ein SKYRC S100neo Modellbauladegerät längere Zeit versorgen kann.



    Dieser LFP Energiespeicher wiegt inkl. Kabeln, BMS und Gehäuse unter 2Kg. und 250 Wattstunden als mobile Powerbank sind gar nicht so wenig!


    Braucht das dann ein BMS, oder geht es auch ohne?

    Hallo,

    jetzt habe ich für den Modellsport meine ersten LiPo-Akkus bekommen und dachte sogleich daran, sie rechtzeitig vor der geplanten Nutzung aufzuladen. Doch sogleich kamen entsetzte Warnungen von den erfahreneren Modellautofahrern: man dürfe die Akkus erst unmittelbar vor deren Gebrauch voll aufladen, so etwa 10 Minuten vorher, aber keinesfalls länger als zwei Stunden. Sonst riskiere man eine deutlich erhöhte Brandgefahr und schade unweigerlich der Lebensdauer der Akkus. Wenn man die Akkus nach spätestens zwei Stunden nicht benutzt habe, müssten diese unbedingt sofort auf Lagerspannung entladen werden.


    Das Ganze hört sich so dramatisch an, dass mir Zweifel kommen: ist das wirklich so schlimm, steigt Brandgefahr und Verschleiß stark an, wenn man bspw. am Vortag schon mal auflädt, oder von mir aus zwei Tage vorher? Dabei spreche ich ausdrücklich nicht von längeren Zeiträumen, auf Dauer kann ich die Entladung auf Lagerspannung schon verstehen. Also: sollte ich diese Warnungen wörtlich und ernst nehmen, oder kann man das etwas entspannter sehen?