Beiträge von Manfred Kramer

    Servus,

    ich finde es bemerkenswert, dass der chg mos nicht grün ist.

    Ich denke, da ist Ladung gar nicht möglich.

    Zuerst würde ich einmal klären, warum das so ist.

    Und dann wieder mal der Standard Tip:

    mit geringem Strom laden, z.B. mit 2A mit Ladewutzel oder regelbarem Netzteil, beobachten, geduldig sein, bis alle Zellen 3.6V haben.

    Das ist Wellness für die leeren Zellen, und kann mehrere Tage dauern.

    Zudem würde ich min cell Voltage Level 1 auf 3.0V und Level 2 auf 2.8V setzen.

    Und das Fon ist auch gut leer, und fb schaut zu.

    Meine Meinung

    lg

    M.anfred

    Servus,

    hier ist einiges durcheinander, z.B. Level 1 höher als Level 2.

    Die Zellen werden mit 3.5V nicht voll und werden nur unzureichend balanciert.

    Ab- und zu sollte die Zelle bis 3.6V geladen werden, zumindest jeden 5. Zyklus.

    Da ist ein Blick in das Datenblatt der Zelle sinnvoll.

    Ich schlage vor, das BMS auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

    Sinnvoll balancen ist erst bei höherer Zellspannung möglich. Davor ist die Spannungskurve zu flach.

    Tom hat mehrfach Diagramme zur Lade- und Entladespannung gezeigt. Da ist gut zu erkennen, was Sache ist.

    Der Ladezustand eines LiFePo Systems ist, abgesehen von ganz leer 0% und ganz voll 100%, über die Spannung nicht zuverlässig zu beurteilen.

    Diese ist über lange Zeit unverändert bei ~3.3V Der SOC des BMS wird bei Ladeendspannung automatisch oder auch manuell in der app wieder auf 100% korrigiert. Da haben sich während der Lade- und Entladevorgänge während eines Zyklus Messtoleranzen aufsummiert. Der SOC wird über einen Messshunt ermittelt, und ist nur ein Richtwert.

    Detailiertes Fachwissen ist hilfreich, jedoch ist das Ziel, ein funktionierendes System ohne Eingriffe zu haben. Die allermeisten Anwender kommen gar nicht in diese Situation, weil sie auf Werkseinstellung bleiben. Einzig das BMS bluetooth timeout habe ich auf max. gestellt.

    Bei den LiPo Akkus der Modellflieger ist das einfacher. Da ist der Ladezustand direkt an der Spannung ersichtlich. Ich lade bis 4.1V und beende den Flug bei 3.8V Ruhespannung, das ist auch meine store Spannung.

    Meine Meinung.

    lg

    Manfred

    auch Modellflieger:thumbup:

    Servus Tom,

    schönes Video.

    ordentlich Qualm, aber so gut wie keine Flammen.

    Es ist gut zu sehen, wie die Druckverschlüsse abfliegen.

    Bei mir war das ein ganz leises Zischen, kaum hörbar, und ganz wenig Sabber. Davongeflogen ist bei mir nix.

    Die Zelle war dann auf 0.0V. Ich denke, dass hier die Sicherheitsfunktion die Zelle in einen sicheren Zustand versetzt hat.

    Das passiert nur als Schutz im äussersten Notfall bei grob fahrlässiger Behandlung.

    Gut, dass es diese Schutzfunktion gibt.

    Eine Lehre war es mir allemal, und ein Hinweis, dass LiFePo nicht ganz so hinterhältig ist, wie LiPo oder LiIon.

    Ein kurzes pffft ohne sichtbarer Gasentwicklung, und schon war's vorbei. Wenn ich nicht nebenbei stehe, bemerke ich das erst durch den Ausfall der Zelle.

    lg

    Manfred

    Servus Hans,

    es stellt sich die Frage, was zum ausgasen führt.

    Für mich vorstellbar:

    • niedrige Qualität der Zellen
    • Betrieb ausserhalb der Grenzen
    • Fehler der Funktion des BMS
    • andere

    Ich kenne das ausgasen bei meinen Modellbau LiPo Zellen.

    Hier führt meist Überlastung oder Tiefentladung mit hohem Strom oder Lagerung mit hoher Spannung dazu.

    Gasen ist bei Lithium Akkus definitiv kein guter Zustand.

    Lagerung mit hohem SOC dürfte bei LiFePo kein Thema sein, bei Beendigung der Ladung geht die Spannung sehr schnell auf 3.4V zurück, auch ohne Stromentnahme. Die Diagramme von Tom sind hier sehr hilfreich. Ich bin da eher vorsichtig, meine BMS sind auf 3.0V und 3.6V und +10°C bis +40°C eingestellt. Ladung mit 0.1C, mehr geht bei meinem 10A PV Modul eh nicht. Das kann jeder handhaben wie er mag.

    Bei verspannten Systemen ist ausgasen nicht einfach erkennbar. Es gibt immer eine Druckentlastung, meist oben auf der Zelle. Das ist ein Grund, warum ich liegende Zellen nicht mag, obwohl bei einigen Herstellern zulässig. Da kommt dann bei anprechen der Druckentlastung der ganze Sabber raus. Das will ich nicht noch einmal haben.


    lg

    Manfred

    Servus Rela,

    ich denke, die Zellen sollten zum Wertstoffhof.

    Ich entlade defekte Zellen mit einer Glühbirne oder einem Entladegerät in gesicherter Umgebung auf 0V und klebe dann die Pole mit GAFA Band oder Duck Tape ab. Im Wertsoffhof dann auf die Lithium Akkus hinweisen.

    Letztendlich ist nix passiert, da kann auch ganz anders ausgehen.

    Bei uns brennen regelmässig Müllplätze, weil der Bagger in falsch entsorgte Lithium Akkus reinfährt.

    Der fatale Brand entsteht meist erst nach Stunden.

    Woher ich das weiss:

    ich durfte dabei sein, wie ein kleiner Modellbauakku in Flammen aufgegangen ist. Da ist gut action.

    Das war zwar ein LiPo, auch bei LiFePo sollte man wissen was man tut.

    lg

    Manfred

    Servus Rela,

    kein Problem, Tom beisst nicht, und ist meist sehr umgänglich.

    Ich habe hier im Forum schon sehr viel Hilfe bekommen, und bin dankbar dafür.

    Wichtig ist, dass ein hier begonnener Fall letztendlich zu einem Ergebnis führt, und Alle eine Erfahrung mitnehmen können.

    Sollten die Zellspannung unter 2.5V sein, ist mit einem dauerhaften Schaden der Zelle zu rechnen.

    Bluetooth ist nicht unbedingt notwendig, jedoch sehr praktisch. Bei Problemen mit dem System sollten irgendwie die Einzelspannungen ersichtlich sein. Im Normalfall läuft das System selbsständig stabil und ein Eingriff ist nicht notwendig. Ab- und Zu mal reinschauen reicht.

    lg

    Manfred

    Servus Rela,

    Nennspannung und Entlade-Endspannung sind nicht gleich, und im Datenblatt der Zelle ersichtlich.

    In mehreren Beiträgen hier im Forum wurden schon mehrfach die Kurven gezeigt und ausführilich erklärt.

    Vielleicht kann Tom die Lade- und Entladekurvern hier nochmal reintun.

    Ob Tom auf externe links antwortet, sei dahingestellt. Tom betreibt ein Fachgeschäft, und seine Firma muss davon existieren. Das Forum ist ein Teil seines unternehmerischen Wirkens,

    Das ist hier im Fachforum nicht auf den ersten Blick ersichtlich.

    >microcharge.de<

    Im allgemeinen ist Tom auch bei Fremdprodukten bereit zu helfen.

    lg

    Manfred

    Servus Rela,

    Du könntest die Einzelspannungen messen,

    die Spannung sollte ca. 3.3V pro Zelle sein.

    Und wichtig: alle Zellen sollten möglichst die gleiche Spannung haben.

    Ich habe den Eindruck, dass hier im Beitrag die Funktion BMS und Balancer nicht ganz klar ist.

    Das sind 2 verschiedene Geräte.

    Ein BMS hat meist einen kleinen Balancer integriert.

    Tom hat mehrfach das Bild für den Spannungsverlauf beim Laden eines LiFePo gezeigt.

    Da ist zu sehen, dass die Spannung über den Ladezustand ganz lange bei 3.3V liegt.

    Wenn die Spannungen gleich sind, kann nichts angeglichen ( balanciert ) werden.

    Ich hatte den Balancer nur kurz angeschlossen, und dann nur Zeitweise in Verwendung. Eigentlich ist ein Balancer bei einer gesunden Batterie nicht notwendig.

    Die Einzelspannungen und ev. Abweichungen sind im BMS zu sehen.

    Den Schutz übernimmt das BMS. Wenn was nicht in den eingestellten Grenzen ist (z.B. 3.0V - 3.6V ), wird der Lade- oder Entladekanal geschlossen, und der Fehler, der zur Abschaltung geführt hat, angezeigt. Die techn. Daten und Lade- und Entladegrenze ist im Datenblatt ersichtlich. Wie weit man dann an die Grenzen geht, kann jeder selbst entscheiden, und im BMS einstellen.

    Falls Du weiter in die Tiefe der LiFePo Technolgie gehen willst, hat Tom das notwendige Fachwissen und die notwendige Hardware im Shop. Ich persönlich habe 2 Daly BMS in Betrieb.

    lg

    Manfred

    Servus Rela,

    hast Du vielleicht Bilder.

    Auch vom BMS von den Einzelspannungen.

    Das ist für Mitleser wichtig um daraus zu lernen.

    Wir hatten hier im Forum einen Fall, da war ein Sensorkabel nicht richtig angeschlossen, das hat zu merkwürdigem Verhalten und letztendlich zum Versagen des Akkus geführt. Wir konnten den Schaden gemeinsam anhand der BMS Daten finden und den Akku wieder erfolgreich in Betrieb nehmen.

    Ausgasen ist kein normaler Betriebszustand,

    ich kenne das eigentlich nur von mehrfach überbeanspruchten LiPo Modellbauakkus.

    lg

    Manfred

    Auch LiFePo4 Akkus muss man in den meisten Fällen öffnen

    Ewald,

    Ich lese hier sehr interessiert mit, und habe im Forum schon viel gelernt.

    Ich kann leider den Sinn Deines Beitrages nicht erfassen,

    ich bin 60+ und schwer von Begriff.

    Das Thema ist

    1S 3.7V 2500mAh LiIon oder LiPo, oder?

    lg

    M.

    Servus sonnenbrand,

    oder wie man Dich auch immer nennt.

    Mir persönlich fehlt jetzt gerade das Verständnis, wie Du einen 1S 3.7V Akku mit diesem Bord balancieren willst.

    Vielleicht bin ich auch nur schwer von Begriff.

    Berichte bitte weiter, das interessiert mich.

    lg

    Manfred

    Ich würde den neuen Akku einbauen,

    und mich freuen dass das Gerät wieder gut funktioniert.

    Bei Modellbauladern wird Sachverstand und el. Grundkenntnisse und ausreichend Geld vorausgesetzt.

    Darum bekommst Du schon eine ganz Menge Akkus, auch wenn die dann nur vielleicht 2000mAh oder so haben.

    Zudem Du für teuren Lader vielleicht dann keine weitere Verwendung hast.

    Oder,

    dem Ewald schicken, und ersuchen, ob er den Akku vermessen würde.

    Dazu die Daten schreiben, wie Ladeendspannung, Entladeendspannung, Lade- und Entladestrom.

    Ewald könnte Dir dann die Kurve und den Innenwiderstand auslesen.

    Ob der Akku dann besser wird, weiss ich nicht.

    lg

    Manfred

    Ich habe mir einen Akku 12V aus 12 Zellen (306 Ah) je 3 Zellen in Reihe zusammengebaut.

    Servus moritzz,

    bist Du da ganz sicher?

    Ich hätte bei einem 12V System mit 12 Zellen eine Konstellation 4S ( = Serie ) 3P ( = Parallel ) gewählt.

    Was ist das für ein Ding mit 12V 900Ah?

    Bei so fetten Systemen ist eine Initialladung als 1S 12P zu empfehlen. Da sollte man wissen, was man tut.

    Falls möglich:

    Bei grossen Systemen ist höhere Spannung z.B. 24V als 8S 2P oder besser 48V 16S 1P sinnvoll. Da sind 12Stk. Akkus nicht optimal.

    Ich hätte ein aktives Balancersystem mit Gehäuse von Microcharge verwendet. >klick< Das arbeitet unauffällig ohne merkbare Erwärmung. Wenn sich das System eingespielt hat, kann der Balancer wieder entfernt werden.

    Meine Meinung

    lg

    Manfred

    Servus Arthur,

    das BMS misst und schützt jede einzelne Zelle, das hat Vorrang gegeüber der Gesamtspannung. Wie am Diagramm ersichtlich, hat die 16S Batterie die volle Leistung, wenn alle Zellen gut performen, die schwächste oder nicht voll geladene Zelle bestimmt die Gesamtleistung der 16S Batterie. Du hast die gute Animation von Tom gesehen? Das Ziel ist nun, ALLE Zellen irgendwie auf 3.6V zu bringen. z.B. Einzelladung, Spannungsausgleicher, usw Nur dann ist das System in der Lage, die volle Leistung zu bringen und gesund zu bleiben. Erst dann kann eine Aussage über die Qualität der Zellen gemacht werden. Das BMS hat gezeigt, welche Zelle das betrifft. Das waren diese, welche durch den fehlerhaften Kontakt zum BMS nicht geladen wurden.

    Da Du ja einige Zeit fahren kannst, wird das Gesamtsystem nicht so schlecht sein. Der Verkäufer kann nichts für den Fehlenden Abgriff Zelle 9 und 10.

    Du wirst sehen, das wird wieder.

    lg

    Manfred

    Nachtrag:

    Arthur,

    Tom hat ein 16 Zellen Equalizer Gerät im Programm

    >klick<

    Ich habe an meinen Batterien einen Einzelzellenabgriff herausgeführt und dieses Gerät installiert.

    Nach einiger Zeit waren die Einzelspannungen angeglichen, und ich habe den Power Equalizer wieder entfernt.

    Seither habe ich kaum Spannungabweichungen.

    lg

    M.

    Servus Arthur,

    woraus schliesst Du, dass das BMS defekt ist?

    Stimmen die angezeigten Spannungen nicht mit den Zellspannungen überein?

    3.23V bei Akku voll sind schon arg wenig, da hat das BMS durch Last abschalten diese Zelle vor weiterem Schaden bewahrt.

    Diese Zelle bestimmt die Gesamtleistung vom gesamten Pack.

    Ich würde, entsprechendes Fachwissen und Vorsicht vorausgesetzt, die niederige Zelle einzeln auf Ladeendspannung 3.60V bringen. Tom hat ein Diagramm der Spannungen beim laden verteilt.

    Meine Meinung

    lg

    M.

    Erreichen der Endspannung von 14,4 V nicht gleich abgeschaltet bzw. auf 13,5V Erhaltungsladung runtergeschaltet wird

    Servus Paul,

    ich dachte bisher, die hohe Spannung führt zu Gitterkorrosion und letztlich zum Ausfall der Batterie, und sollte nur kurz anliegen. So wie es Euro 6 macht ist nicht ganz verkehrt. Ich lerne gerne dazu.

    Am Campingplatz bei langen Stehzeiten habe ich dann doch wieder einen DC/DC Wandler, gespeist von der Aufbaubatterie, im Einsatz, mit 2A und 12.8V. Die 15V kommen sofort wieder, wenn ich auf der Heimfahrt den Berg hinunter rolle.

    lg

    M.

    nach c.a. 3 Wochen von 12,85 auf 12,45V runter.

    Servus Pauli,

    startet er noch?

    Mein VW Euro 6 90kW TDI von Sept. 2023 hat da ganz andere Werte,

    ein Bildschirmbild ist beigefügt. Das Bild ist von einem externen Voltmeter, nicht vom Fahrzeug eigenen BMS.

    Die ganze Laderei mit externem Akku und Zeituhr und DC/DC Wandler habe ich abgebaut, sobald der Motor gestartet wird, wird die Ladung durch den Euro 6 Regler sofort wieder abgesenkt. Wie ich mir das vogestellt hatte, auf Vorrat im Winter zu laden, funktioniert nicht. Die Batteriespannung steigt nur bei Schiebebetrieb oder grossem Stromverbrauch bei niedrigem Ladestand wieder an. Dann geht die Spannung auf 15V.

    Gestartet hat er bisher immer, auch bei grosser Kälte. Die Meldung im Auto mit zu niedriger Ladung hatte ich bisher nicht. Im Gegensatz zu einem Kollegen, der durch oftmaliges Öffnen der Türen am Campingplatz eine Warnung angezeigt bekam, starten liess er sich normal.

    Ich habe jetzt einen guten Jump Starter dabei, verwendet hat ihn nur ein Kollege, ich habe den noch nicht benötigt.

    lg

    Manfred