Tom, deine erste Reaktion auf meinen Irrtum war und ist absolut klar: "Ansonsten kann es nicht funktionieren."
Ich kann jetzt natürlich probieren, die Paneele parallel ans B2B/MPPT anzuschließen und zunächst einmal die Hälfte mit einer Decke abzudunkeln. Dann kann ich die Decke nach und nach entfernen und wenn es an einem sonnigen Tag zu Mittag noch immer funktioniert, habe ich "Glück gehabt". Das ist aber nicht mein Zugang. Ich habe wieder einmal etwas gelernt und werde mein Konzept entsprechend überarbeiten. Die Rückgabe des Geräts ist nicht mehr möglich und ich will Anfang April das Ding auch endlich zum Laufen bringen.
Also werde ich wohl einen 100V Laderegler besorgen, die Module parallel anschließen und das Gerät von Tom zunächst "nur" als B2B-Ladewandler einsetzen. Dann bin ich erstens auf der sicheren Seite und kann zweitens damit rechnen, meinen Strombedarf in Zukunft von der Sonne zu beziehen. Falls die 360 W zu wenig sind, montiere ich noch ein, zwei kleinere Module, die ich dann ja über das kombinierte Gerät an die Haus-Batterie anschließen kann.
Noch ein Wort zum großen 400 Wp Paneel: Wie vielleicht auf dem Foto zu sehen ist, habe ich nicht übertrieben viel Platz auf meinem 9m-Boot und ein 12 m hoher Mast mit zwei großen Segeln macht (fast) immer irgendwo einen Schatten - meist auf einer Seite des Bootes.
Auch wenn ich mich selbst als ziemlich Technik-affin betrachte, so bin ich von Beruf kein Elektrotechniker, sondern Sozialarbeiter. Und auch wenn unser Bötchen (PEPPERBIRD) nur 9 m lang ist, so ist sie doch eine ausgewachsene Segelyacht und wenn man damit finanziell nicht völlig ausbluten möchte, dann muss man selbst ein wenig Tischler, Installateur, Mechaniker, Elektriker, Maler, Tapezierer und was sonst noch alles sein.
Zum Glück ist mein größtes Hobby noch immer das Lernen!
Grüße
Otto
P.S.: Nein, Manfred, nicht am Meer der Wiener, sondern am IJsselmeer in NL. Und das Ziel ist Kreta (ich weiß, das ist weit!), also doch das Salzwasser...