Beiträge von pepperbird

    Da piepst mit Sicherheit der Ladewandler. Diese Dinger piepsen waahnsinnig gerne wegen jedem Furz. Das geht zuweilen so weit, dass ich schon Piepser aus den Dingern ausgebaut habe, weil Kunden sich von der Mitteilungsbedürftigkeit dieser Wandler ernsthaft genervt fühlten.


    Also keine Panik deswegen! Wenn es ernsthaft stört: Deckel abschrauben und entweder ein Kaugummi auf den Piepser pappen, oder Servotape, oder etwas Silikon oder Klebstoff reinträufeln. Oder ausbauen.


    Grüße, Tom

    Ja, der Ladewandler stand bei uns auch im dringenden Tatverdacht, aber im Manual war nix dazu zu finden und im Internetz auch nicht.


    Das Piepsen ist nicht so schlimm (derweil), aber es ist doch gut zu wissen, dass wir deswegen nicht auf Fehlersuche gehen müssen...


    Dank & Gruß aus Lelystad!

    Moin, spontan würde ich auf Rauchmelder tippen. Wenn die Batterie im Rauchmelder zur Neige geht, dann pipit es gelegentlich auch.

    Das kann nicht sein, erstens weil er direkt an die Hausbatterie angeschlossen ist und zweitens stimmt die Richtung nicht. Aber danke für den Verdacht... :)

    Guten Morgen,

    heute habe ich eine vielleicht blöde Frage: Aus dem Raum, in dem ich meine Ladegeräte untergebracht habe, kommen in letzter Zeit in unregelmäßigen, längeren Abständen ein oder zwei Piepstöne, die ich nicht zuordnen kann.


    Verbaut habe ich:

    • 1 Microcharge Ladewandler (60 A), der aktuell nicht arbeitet (Landstrom!). Er blitzt grün, was bedeutet, dass die Starterbatterie voll ist.
    • 1 Victron Blue Smart Landstromladegerät, das an der Starterbatterie angeschlossen ist.
    • 1 Victron Smart Solar MPPT-Solar-Ladegerät (100V / 50A), das meine CATL Bordbatterie bei Laune hält (die aktuell nur vom LED Salonlicht, von den Handy-Ladesteckern und vom Kühlschrank in Anspruch genommen wird).
    • 1 CATL Bordbatterie (302 Ah) mit Daly BMS als Bausatz (die ist allerdings woanders untergebracht und kommt als Piepsquelle eher nicht infrage)

    Was davon könnte piepsen?


    Gruß Otto!

    Danke Tom!

    Wenn es einem so gut erklärt wird, versteht es auch ein Neuling.


    Wenn ich das recht verstehe, hat auch der Batterie-Computer nur eine Chance, einigermaßen vernünftige Werte zu zeigen, wenn er bei wohldefiniertem "Vollstand" zu rechnen beginnt. Und natürlich muss er alle möglichen Quellen (bei mir: Solar, LiMa, evtl. Landstrom) und alle Verbraucher (bei mir: Wechselrichter und "Bordnetz") erfassen.


    Das heißt wieder Kohle ausgeben und ein Büschel neuer Kabel verlegen.


    Alles klar soweit!

    Nachdem wir gestern die Batterie und den Solarregler angeschlossen hatten, war alles soweit klar, Kapazität bei etwa 50% und selbst die niederländische Abendsonne hat noch ein paar Amperechen zustandegebracht. Heute haben wir den Ladewandler angeschlossen und per LiMa ebenfalls in die LFP laden können. Nach dem Anschließen des Wandlers hat die App zunächst nur "Aktiv Zellenbalance" gezeigt. Nach einem Neustart der App werden alle Werte vernünftig angezeigt, aber die Kapazität mit 100% bzw. 302 Ah dargestellt (siehe Foto). Ich schätze, dass wir etwa bei 160 Ah liegen dürften.


    Was machen wir falsch bzw. wie kann man das "kalibrieren"? Die vorhandene Rest-Ladung ist ja im Offgrid-Betrieb ein entscheidender Wert.


    Gruß Otto

    Ja, an den Umschalter habe ich auch schon gedacht. Nur beide Batterien parallel geht halt nicht (Blei/LFP). Mein Ladegerät kann nicht beide Typen gleichzeitig bedienen, sollte aber den gerade aktiven Typ erkennen... Mal schauen!


    Jetzt will ich mal sehen, wie ich mit meinem Verbrauch und der Solarleistung zurecht komme (in den Niederlanden), also muss sich die LFP mit dem Solarstrom begnügen. Der Ladewandler lädt ja nicht vom Ladegerät, sondern nur von der LiMa, oder sehe ich das falsch?

    Tom hat mir mal erklärt, dass ich bei einem System mit Starter-Batterie (Blei-Säure) und Bord-Batterie (LFP) und einem MicroCharge Ladewandler das ebenfalls vorhandene Landstrom-Ladegerät an die Bord-Batterie, also die LFP anschließen solle. Wenn ich jetzt aber die Starter-Batterie laden will/muss, bleibt mir nur die Möglichkeit, den Motor anzuwerfen (Boot).


    Bei einer Segelyacht möchte man aber die Starter-Batterie möglichst voll haben, weil der Motor auch eine Sicherheitsfunktion hat.


    Was spricht also dagegen, das Ladegerät an die "Motor"-Batterie zu hängen und die Bordbatterie bekommt den Sonnenstrom und was beim Motoren nicht von der Blei-Batterie genommen wird?


    Schönen Abend

    Otto

    bedenken:

    die Leerlaufspannung liegt schon bei bewölktem Himmel an

    die Spannung steigt bei geringerer Außentemperatur (Temperaturkoeffizient steht im Datenblatt der Module)


    für Wechselrichter-Auslegungen bei großen PV Anlagen muss man daher die Modulspannung bei -10°C bis -20°C berechnen um die maximale Stringlänge zu bestimmen.

    Danke für den Hinweis, aber ich denke, dass ich mit meinen zwei 180 W Paneelchen und meiner 302 Ah LFP-Batterie mit einem 100 V / 30 A Laderegler gut aufgehoben bin. Leerlaufspannung bei 25 °C ist wie gesagt 54,73 V, bei Parallelschaltung ist dann bis zu den 100 V noch ein weiter Weg.

    Okay, schön langsam stellt sich eine Schlussfolgerung ein:

    Auf der Homepage der Firma, bei der ich meine Paneele gekauft habe, wird der Rat erteilt, zuerst die Module zu kaufen und dann den passenden Laderegler zu suchen. Weil ich so lange gebraucht habe, mich für die PV-Module zu entscheiden, hatte ich vorher den Laderegler gekauft und danach nicht darauf geachtet, ob der auch zu den Parametern der Paneele passt. Mein Fehler, dass das jetzt nicht zusammenpasst. Jetzt gäbe es ein, zwei mögliche Workarounds dazu, die aus meiner Sicht lediglich "Notlösungen" wären (Dioden, Spannungswandler o.ä.) und auf jeden Fall Leistungseinbußen mit sich bringen würden.


    Soweit ich das also jetzt sehe, ist die "sauberste" Lösung ein geeigneter MPPT-Laderegler. Das Gerät von Tom wird zunächst nur als Ladewandler eingesetzt, was mich 100,00 mehr gekostet hat, als das entsprechende Gerät ohne Solar-Laderregler. Das ist Lehrgeld! Falls ich meine Anlage dereinst erweitern würde (mit Paneelen unter 50 V Leerlaufspannung!), dann kann ich die zusätzlich gewonnene Energie ja über den kombinierten Laderegler einspeisen. Aktuell tendiere ich zu einem Victron SmartSolar MPPT 100/30, der sollte den Anforderungen gerecht werden und für die maritime Umgebung geeignet sein.


    Besten Dank an alle, die mitgedacht haben und schönes Wochenende!
    Otto


    Ach ja! Die Frage nach "parallel oder Serie?" ist damit beantwortet: Der Victron Laderegler ist für die Serienschaltung auch zu "schwach".

    Danke für die Aufklärung!

    Rein "gefühlsmäßig" gefällt mir dieses "Verbraten" nicht besonders. Und >10 % Leistungsverlust sind auch nicht sonderlich sexy. Gratis sind die Dioden wohl nicht und irgendwo montieren, wo sie nicht allzu heiß werden können, muss ich sie dann auch noch... wieder etwas zum Nachdenken!

    Um ein wenig Spannung zu -klauen- kannst du Dioden (gibt es extra für Solarmodule) in die Leitungen der Paneele (bei einer parallelschaltung) basteln. Ist normal nicht zwingend nötig weil Dioden bereits in den Paneelen verbaut sind aber der Effekt das bei völliger verschattung eines Feldes die Spannung ein wenig runter geht hat man mit Dioden nicht mehr. Nur aufpassen das du keine Schottkydioden nimmst , die gibt es auch für Solar, aber leider -verbraten- die kaum was. - und warum nicht je 2 Dioden pro Paneel , eine in die Plusleitung , eine in die Minusleitung und zack... bist du den 50 Volt schon sehr nahe.

    nur mal so als einfache kostengünstige idee

    Das ist eine interessante Idee und vor allem eine sehr einfache Sache. Aber nimmt das dann nicht doch auch was von der Leistung weg? Und kannst du schätzen, wie viel das ist?

    Tom, deine erste Reaktion auf meinen Irrtum war und ist absolut klar: "Ansonsten kann es nicht funktionieren."


    Ich kann jetzt natürlich probieren, die Paneele parallel ans B2B/MPPT anzuschließen und zunächst einmal die Hälfte mit einer Decke abzudunkeln. Dann kann ich die Decke nach und nach entfernen und wenn es an einem sonnigen Tag zu Mittag noch immer funktioniert, habe ich "Glück gehabt". Das ist aber nicht mein Zugang. Ich habe wieder einmal etwas gelernt und werde mein Konzept entsprechend überarbeiten. Die Rückgabe des Geräts ist nicht mehr möglich und ich will Anfang April das Ding auch endlich zum Laufen bringen.

    Also werde ich wohl einen 100V Laderegler besorgen, die Module parallel anschließen und das Gerät von Tom zunächst "nur" als B2B-Ladewandler einsetzen. Dann bin ich erstens auf der sicheren Seite und kann zweitens damit rechnen, meinen Strombedarf in Zukunft von der Sonne zu beziehen. Falls die 360 W zu wenig sind, montiere ich noch ein, zwei kleinere Module, die ich dann ja über das kombinierte Gerät an die Haus-Batterie anschließen kann.


    Noch ein Wort zum großen 400 Wp Paneel: Wie vielleicht auf dem Foto zu sehen ist, habe ich nicht übertrieben viel Platz auf meinem 9m-Boot und ein 12 m hoher Mast mit zwei großen Segeln macht (fast) immer irgendwo einen Schatten - meist auf einer Seite des Bootes.


    Auch wenn ich mich selbst als ziemlich Technik-affin betrachte, so bin ich von Beruf kein Elektrotechniker, sondern Sozialarbeiter. Und auch wenn unser Bötchen (PEPPERBIRD) nur 9 m lang ist, so ist sie doch eine ausgewachsene Segelyacht und wenn man damit finanziell nicht völlig ausbluten möchte, dann muss man selbst ein wenig Tischler, Installateur, Mechaniker, Elektriker, Maler, Tapezierer und was sonst noch alles sein.


    Zum Glück ist mein größtes Hobby noch immer das Lernen!


    Grüße
    Otto


    P.S.: Nein, Manfred, nicht am Meer der Wiener, sondern am IJsselmeer in NL. Und das Ziel ist Kreta (ich weiß, das ist weit!), also doch das Salzwasser...

    Nein, nein, da ist schon ein Motor (18PS, also etwas mehr als ein "Flautenschieber") mit LIMA, das war nur nicht meine Frage.


    Also, das System besteht aus einem Motor (LIMA), einer Blei-Säure-Batterie (Starter) einer LFP-Batterie (Bord), einem Landstromladegerät, einem MPPT-Laderegler kombiniert mit einem B2B Ladewandler. Was ich hier gestern gelernt habe, ist die Tatsache, dass ich beim Zusammenstellen der Komponenten nicht auf die Leerlaufspannung der Module geachtet habe (weil ich von diesem Limit nichts wusste).

    Ich denke, die Parallelschaltung hat ungeachtet der Leerlaufspannung den Vorteil, dass eines der Paneele abgeschattet sein kann (zum Beispiel vom Segel) und das andere kann dabei noch immer voll arbeiten. Es war aber gut, dass ich gefragt habe, sonst hätte ich das einfach so angeschlossen und es hätte dann wohl nicht funktioniert. Mit so einer hohen Leerlaufspannung hatte ich auch nicht gerechnet, aber nachschauen hätte ich natürlich trotzdem können.


    Danke für's Mitdenken

    Otto

    Das würde aber die Leistung reduzieren, und dann frage ich mich, wozu ich 360 Wp in bester Qualität gekauft habe, da hätten es 100,00 € Paneele auch getan. Was ich auch tun kann: vom Microcharge-Teil nur die Ladewandler-Funktion verwenden und mir noch einen extra Laderregler (z.B Victron 100/50) zuzulegen. Falls ich mir einmal ein paar zusätzliche Module zulege, kann ich die ja an den Ladewandler/regler anschließen...