OK, dann schwurbele ich auch noch etwas, mit weiteren Zahlen 
Bei den MG4 ist hierzulande am häufigsten der 64kWh-NMC-Akku verbaut, so auch bei dem Spender der o.g. Daten. Der Akku hat laut der obigen Tabelle einen 50%-SoC-4C-Ri von 62 mOhm.
Die Verlustleistung daran berechnet sich zu Pv = R x I².
Bei der o.g. 3,4kW-Ladung war I im Mittel 9,0A und Pv demnach 5,02Watt. Während der Ladedauer von 15:43 Stunden verpufften folglich rund 79Wh = 0,079 kWh = 0,14% der geladenen 53,59 kWh in Wärme; effektiv wurden also 53,51kWh geladen.
Bei der 7,8kW-Ladung war I im Mittel 19,8A und Pv demnach 24,3Watt. Während der Ladedauer von 7:04 Stunden verpufften folglich rund 172Wh = 0,172 kWh = 0,31% der geladenen 55,03kWh in Wärme; effektiv wurden also 54,86kWh geladen.
Auf einen 0-100%SoC Ladehub extrapoliert ergibt das
53,51kWh / 0,97 = 55,16kWh bei der 3,4kW-Ladung und
54,86kWh / 0,98 = 55,98 kWh bei der 7,8kW-Ladung,
55,98kWh / 55,16kWh ergibt bei rausgerechnetem Innenwiderstand immer noch rund 1,5% mehr Ladekapazität auf Grundlage der 7,8kW-Ladung mit den um 6K wärmeren Zellen.
Ein deutlich höherer Ri von 80 mOhm (statt 62 mOhm, willkürliche Annahme) bei der 3,4kW-Messung mit dem kälteren Akku hätte 0,101kWh Wärmeverluste ergeben, und eine extrapolierte 0-100%SoC-Ladehub-Kapazität von 55,14kWh. Das wären aber immer noch (gerundete) 1,5% weniger als bei der 7,8kW-Ladung mit warmem Akku.
Ich weiß: 1,5% Abweichung zwischen 2 Messungen entsprechen schon einer recht guten Toleranzklasse. Allerdings wurden hier immer die gleichen "Meßgeräte" verwendet, nämlich die Bordsensoren des gleichen MG4 plus die Digital-Hard- und Software seines Bordsystems plus eines Tablets mit der Carscanner-Software. Daher möchte ich unterschiedliche Meßfehler als Ursache der abweichenden Ergebnisse bei beiden Ladungen erstmal ausschließen.
Damit wären wir wieder bei der Grundfrage: Welche Ursachen außer einer temperaturabhängigen Ladekapazitätsdrift kannst Du Dir für die 1,5% Abweichung noch vorstellen?