Beiträge von hgebauer

    Hm, es handelt sich nach Herstellerangabe um ein Zyklenfeste "Versorgungsbatterie" und keine Starterbatterie.
    Sie ist wie folgt spezifiziet:



    [font=&quot]Typ (Herstellerangabe): Versorgungsbatterie,
    zyklenfest[/font]



    [font=&quot]Bauart (Herstellerangabe): Bleibatterie,
    nass, EFB, verschlossen, wartungsfrei.[/font]



    [font=&quot]Nennspannung: 12
    V[/font]



    [font=&quot]Ladespannung
    (Herstellerang.) bis 14,8 Volt[/font]



    [font=&quot]Nennkapazität
    (Herstellerang.): 105 Ah (C 20)[/font]



    [font=&quot]Gewicht
    (Herstellerangabe): 24 kg[/font]



    [font=&quot]Gewicht
    (gewogen): 23,8 kg[/font]



    [font=&quot]Abmessungen (gemessen): L: 353, B: 172, H: 240[/font]
    [font=&quot] [/font]
    [font=&quot]Deswegen mein Frage, ob die Herstellerangaben soweit daneben liegen können. (Mit Exemplarstreuung ist eine solche Diskrepanz ja wohl nicht erklärbar).
    [/font]
    [font=&quot]Klar, eine eigene Kapazitätsmessung würde Klarheit bringen. Aber ich will die Batterie nicht schädigen durch die für eine normgerechte Messung erforderliche (Tief-)Entladung bis auf 10,5 Volt.[/font]
    [font=&quot]Daher nochmals zwei ganz konkrete Fragen:
    [/font]
    [font=&quot]1. Kann der im Fachbuch angegebene Wertebereich für das Gewicht-Kapazitäts-Verhältnis [/font][font=&quot][font=&quot]von ca. [/font][font=&quot]2,1 bis 2,9 Ah/kg [/font]überhaupt stimmen [/font][font=&quot]? Gibt es da auch andere Zahlen?
    [/font]
    [font=&quot][font=&quot]2. Hat jemand
    schon mal so eine riesige Diskrepanz zwischen Herstellerangabe und
    tatsächlich gemessener Kapazität festgestellt?[/font][/font]
    [font=&quot]Helmut
    [/font]

    Hallo miteinander.
    In einem (englischsprachigen) Fachbuch habe ich einen praktischen Erfahrungswert für die capacity-to-weigt-ratio von fabrikneuen 12V-Bleiakkus gelesen: 0,96 bis 1,35 Ah per pound. Das entspricht 2,12 bis 2,89 Ah/kg. Gewiss ein weiter Bereich, der u.a. die verschiedenen Gehäusematerialien abdecken soll. Aber doch wären diese Zahlen (wenn sie stimmen) zur Überprüfung der Plausibilität der Angaben der Hersteller ein brauchbarer Hinweis.
    Meine (nach Herstellerangabe) 105Ah (C20)-Batterien wiegen je 24 kg. Nach obiger Angabe könnten sie dann nur 51 bis maximal 71 Ah haben. Kann es sein, dass die Hersteller so lügen?
    Hat jemand die tatsächliche Kapazität mal gemessen und kam im Vergleich mit den Herstellerangaben auf ähnlich ernüchternde Werte?
    Helmut

    Hallo


    1. Akku
    Neuer EFB-Akku, 105 Ah, Flüssigsäure, Verschlossen (also keine Schraubstopfen, nicht nachfüllbar), Auf dem Etikett steht "wartungsfrei".
    2. Ladegerät
    Automatisches 7-Stufen-Ladegerät (IUOIOU). Maximaler Ladestrom 10 A. Eine Stufe, die nach der Absorptionsladung gefahren wird nennt sich "Recondition" (Das ist das zweite "I"). Dabei wird für 4 Stunden mit 1,5 A geladen, die Spannung jedoch auf 16 V begrenzt.


    Nun meine Frage: Darf die beschriebene Ladestufe "Recondition" (bei der also eine Ladespannung biszu 16,0 Volt auftreten kann) bei einem verschlossenen Akku gefahren werden? Eine solche Ladespannung wird doch den Elektrolyten sicherlich zum Gasen bringen. Habe Bedenken, dass dann Wasserstoff und Sauerstoff irreversibel verloren gehen. Oder ist sowas bei einer "Verschlossenen" und "Wartungsfreien" nicht zu besorgen?


    Helmut

    Hallo.
    24-Volt-Bootsantrieb, das Übliche: 2 Stk gleiche Akkus je 12 V/150 Ah fest verkabelt in Reihe geschaltet. Der "normale Weg für die Ladetechnik wäre natürlich ein "intelligentes" 24-Volt-Ladegerät mit maximalen Ladestrom von ca.15 Ampere. (Ladezeit von mind. 12 Stunden steht zur Verfügung).
    Nun zur Frage: Wäre auch die (gleichzeitige) Ladung mit 2 Stk 12-Volt-Ladegeäten möglich, die so geschaltet werden dass jeder der beiden Akkus sein eigenesLadegerät erhält, d. h. seperat geladen wird? (Wenn Geräte mit Metallgehäuse und Schutzleiter eingesetzt werden müsste natürlich darauf geachtet werden, daß keine der Ladeleitungen Verbindung zum Gehäuse hat). Was spräche gegen eine solche Lösung?
    Vorab schon mal herzlichen Dank für konstruktive Antworten.
    Helmut

    Tom befasst sich hier nur mit der Frage, ob eine Ausgleichsladung bei AGM-Akkus gegen Sulfatierung hilfreich wäre, nicht aber ob sie hier überhaupt zulässig wäre. Dazu schreibt ein Fachbuch:
    "Verschlossene Batterien dürfen keiner Augleichsladung ausgesetzt werden. Durch die dabei entstehende Gasung würden sie zerstört".
    Also: Keine "Recondition" bei AGM-Batterien.


    Helmut

    Hallo Tom,
    was halten sie von dem folgenden "Merkspruch" eines namhaften Seglers:


    [b][b][b]Eine Batteriebank hat immer gleich große
    Batterien vom selben Typ und Alter. Wird nur eine Batterie ersetzt, hat
    sie innerhalb von Minuten den Zustand der älteren Batterien.


    [/b][/b][/b]Beste Grüße
    Helmut

    Hallo PVT.
    Sagen Dir diese Begriffe was: Ohmsches Gesetz, Kirchhoffsche Regeln, Ersatzschaltbild, Übergangswiderstand? Nein? Wäre gut, wenn Du Dich erst mal damit befassen würdest. Dann brauchst Du so laienhafte Fragen nicht mehr zu stellen. Und auch keine "Polklemmen aus Kupfer" mehr zu bestellen.
    Die "Bleiakku-Rubrik" ja wohl kein Grundkurs in Elektrotechnik und auch kein Nachhilfeforum in elektrischer Messtechnik.
    Hier geht es doch um fachspezifische Fragestellungen zu Bleiakkus, bei denen Toms Spezial- und Erfahrungswissen gefragt ist.


    Helmut

    Vielleicht könnte das hier von Conrad in manchen Fällen das Problem lösen:
    H-Tronic Leistungsmess-Modul PM 4020 0 - 40 V/DC
    Nur der Strommeßbereich ist mit +/- 20 Ampere wohl für viele Anwendungen zu niedrig. Der Strommeßzeig ist galvanisch getrennt und das Instrument hat keine externen Shunt.
    Ich habs seit einigen Jahren bei mir auf dem Boot. Keine Ausfälle oder Fehlfunktionen. Abgleich möglich. Die Genauigkeit (nach Abgleich mit Referenzspannungsquelle) ist hervorragend.
    Aber warum nicht zwei getrenne Instrumente? Da ist bei der Billigware aus China die Auswahl groß. Und kosten tuts auch kaum was.
    Toms Einwand mit der "Großbestellung" zu Testzwecken verstehe ich nicht. Man kann dort doch fürn Appl und Ei auch erst mal einzeln kaufen.


    Helmut

    Hmmm... das mit dem "Qualitativ hochwertig" ist so eine Sache......
    Nicht alles was teuer ist, ist gut, nicht alles was gut ist, ist teuer.....
    Keiner weiss genau WAS das Ctek macht (besser macht als andere)


    5A ist auf alle fälle etwas Brustschwach....
    Voll wird die Batterie sicher irgendwann, um Säureschichtung zu vermeiden, oder gar Sulfatierungen zu lösen, muss aberwas anderes her!!!!!!


    Hmmm... das mit dem "Qualitativ hochwertig" ist so eine Sache......
    Nicht alles was teuer ist, ist gut, nicht alles was gut ist, ist teuer.....
    Keiner weiss genau WAS das Ctek macht (besser macht als andere)

    Hm, das ist jetzt aber sehr allgemein. Hab auch das Ctek MXS 5.0 gekauft für 67 Eu. Teuer?
    (Der ursprüngliche Grund war der, daß ich was mit IP 65 brauchte).
    Und was das Gerät macht ist sehr wohl und recht gut in der Betriebsanleitung beschrieben. Besser als in anderen! (Glaube die hast Du nicht wirklich gelesen). Und man sieht, die kochen natürlich auch nur mit Wasser! Was Ctek aber ?besser? macht als andere: Aggresive und verdummende Werbung!


    5A ist auf alle fälle etwas Brustschwach....
    Voll wird die Batterie sicher irgendwann, um Säureschichtung zu vermeiden, oder gar Sulfatierungen zu lösen, muss aberwas anderes her!!!!!!

    5 A brustschwach? Kann man so allgemein nicht sagen. Es kommt auf die Anwendung an. Wenn die ganze Nacht oder noch länger Zeit ist eine TEILENTLADENE Batterie aufzuladen reicht das dicke, denn in dieser Situation lädt das Gerät eh die meiste Zeit im der Absorption-Phase (äh, in der Konstantspannungsphase, 14,4 Volt o.ä.) und da ist es wurscht wie hoch der maximal mögliche Strom in der "Bulk-Pase" ist.
    Und die Säureschichtung wird nicht durch hohen Strom während der Hauptladung abgebaut, sondern durch eine Ausgleichsladung mit begrenzten niedrigen Strom (1,5 Ampere o.ä.) und relativ hoher Spannung (Batterie kommt moderat in die Gasung) über begrenzete Zeit. Und das Ctek MXS 5.0 kann genau das, wenn man es so einstellt.

    Danke Tom.
    Das ist eine hilfreiche Aussage!
    Ich werde also für unseren Betrieb (ist so ein Mittelding zwischen standby und zyklisch - Akkus hängen ständig "arbeitlos" am Ladegerät und werden ca. 10mal jährlich mehr oder minder stark entladen) dann also die "Recondition" einschalten, sodaß sie bei jeder neuen Aufladung (wie gesagt, 10 mal im Jahr) durchlaufen wird. (Bei unseren Gerät kann ich wählen, ob mit oder ohne).


    Beste Grüße
    Helmut

    Hallo.
    Zunehmend haben Ladegeäte eine Stufe "Recondition". Da wird nach der Volladung etwas erhöhter Strom (so um die 1 bis 2 A) in die Batterie "gepresst", wobei die Ladespannung bis nahe 16 Volt ansteigen darf. Und das für die Dauer von einigen Stunden. Zweck der Übung ist, die Batteriesäure in die Gasung zu bringen und durch das "Blubbern" die Säureschichtung aufzuheben. Das funktioniert ja wohl auch. Die Säureschichtung hat ja bekannlich einige schädliche Folgen. Aber die "Überladung" zu der es dabei zwangsläufig kommt, doch auch! Versucht man da nicht den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben? Oder wählt man da einfach nur das kleinere Übel?
    Was sagt der Fachmann?


    Helmut

    Hallo Roman.
    Du hast geschrieben:

    Wie solle diese "Hochstrombelastung" erfahrungsgemäß sein? Welcher Strom und wie lange?


    Herzlichen Dank für die vielen Hinweise (auch an Tom).


    Helmut

    Hallo Roman, hallo Tom.

    Hmm.... für diesen, doch sehr "Speziellen" Anwendungsbereich,
    würd ich mich mal in Batterie und Ladetechnik für Gabelstapler, Hubwagen, Kehrmaschinen, etc.... einlesen...

    Genau das ist ja nicht unser Anwendungsprofil. Wir haben eben nicht tägliche Entladungen ( nur 12 pro Saison!) und nur ausnahmsweise etwas tiefere (auf 60%) Entladungen, sonst nur auf 80%. Übereinstimmend mit der Belastung bei Traktionsanwendungen sind aber kurze Belastungen mit hohen Strömen (für einige Minuten bis 1 C).
    Auch aus wirtschaftlichen Gründen werden wir keine (sündteure) Traktionsbatterie nehmen, sondern eher eine (günstige) Verbraucherbatterie oder gar eine Starterbatterie. Auch wenn die dann ein Jahr früher ihr Leben aushaucht ist das immer noch günstiger. Nur einen überraschenden Ausfall können wir nicht brauchen.
    Tom hat hier mal was geschrieben, daß es auch Batterietypen gibt, die ein Kompromiß zwischen Zyklenfestigkeit und hoher Strombelastbarkeit sind. (Finde leider den Beitrag nicht mehr).Ich denke das könnte das Richtige für uns sein. Toms Wissen ist gefragt!


    Den Einsatz stelle ich mir unter Berücksichtigung Eurer Empfehlungen so vor:
    Sommerbetrieb - Ständig am Ladegerät angeschlossen lassen, bzw. das Ladegerät nach jedem Einsatz sofort wieder an das Stromnetz anstecken (IU0U-Ladegerät mit einer niedrigen Erhaltensladungsspannung, unter 4 x 13,5 Volt)
    Einwintern (im Nov.) - Kurzzeitige hohe Strombelastung, dann Ladegerät und alle Verbraucher abtrennen (Batteriehauptschalter aus)..
    Winter (bis März) - Batterie abgetrennt im Boot lassen (bis - 25 °C möglich), sonst nichts.
    Saisonbeginn - Ruhespannung prüfen (war die Selbstentladung nenneswert?), Säurestand prüfen, Ladegerät anschalten.


    Hintergrund ist auch, daß das "Personal" eine möglichst einfache Handlungsanweisung (Merkblatt) erhalten soll.


    Das wäre eine bequeme Strategie, aber erreicht die Batterie dabei auch ihre maximal mögliche Lebendauer?


    Beste Grüße
    Helmut

    Hm, jetzt bin ich aber verunsichert: Im Datenblatt des Powerladers steht doch ausdrücklich "Float" (= Erhaltensladung). Was macht das Gerät nun wirklich?
    Zum BC-1210: Was macht der nun genau, wenn nach Unterschreiten von 13,0 V wieder geladen wird? Welche Spannung wird da angelegt? Frage nur interessehalber, denn den 1210 können wir eh nicht nehmen, weil wir ja ein 48 V-System haben.
    Aber wichtig war mir Deine Aussage, daß eine Dauerladespannung 13,5 V (= 54 Volt bei 4 in Reihe) nicht überschreiten sollte. Danke.


    Beste Grüße
    Helmut

    Hm, welche Dauerspannung würdest Du wählen? Hatte an Deinen Power-Lader gedacht. Den gibts ja lt. Datenblatt auch als PB 1000-48. Da ist aber die "float-charge-voltage" mit 13,8 V bzw. 55,2 V etwas hoch. Sonst ideales Gerät.
    Keine Starter-Batterien ist eh klar.

    Hallo Tom, hallo "Bandit".
    Erst mal herzlichen Dank für Eure Ausführungen. Das hilft schon mal eine Menge weiter.
    Zum Einsatzprofil der Akkus mache ich noch folgende Angaben:
    1. Jährlich 12 Entladungen aber nur bis auf 80% der Nennkapazität (also 20% Entnahme). Ausnahmsweise auch mal bis auf 60%.
    2. I. d. R. kommt die Batterie nach einem Einsatz (der sich über den ganzen Tag hinzieht) mit dem Boot aus dem Wasser und dann innerhalb einer Stunde ans Ladegerät, ausnahmsweise auch mal erst nach 20 Stunden.
    3. Entladungen nur im Sommerhalbjahr.
    4. Zum Aufladen steht ganzjährig "Landstrom" zur Verfügung (Boot liegt außerhalb der Einsätze an Land).
    5. Zum Wiederaufladen stehen mindestens 14 Stunden zur Verfügung meist aber Wochen.
    6. Das Boot überwintert im Freien; die Batterie soll dabei eingebaut bleiben: Also Temperaturen bis zu -25°C.
    7. Das Ladegerät kann permanent in Betrieb bleiben. Der Strom ist immer da.
    8. Hohes Gewicht der Batterien (100 bis 150 kg) ist nicht schädlich. (Im Gegenteil, ist wegen des Bootstrimms eher erwünscht).


    Wir haben vor, die Batterien permanent an einem Ladegerät zu lassen, das nach Volladung auf Erhaltensladung umschaltet. Ladegerät so dimensioniert, daß die Hauptladung mit etwa 0,2 C erfolgt. Für die "Einwinterung" haben wir keine besonderen Aktionen vorgesehen. Arbeitsablauf also: Nach dem Anlanden das Ladegerät einstecken. Auch über den Winter dran lassen. Wenn Nassbatterien, dann ein mal im Jahr Aqua dest. nachfüllen. Sonst nichts!
    Gäbe es eine bessere praktikable Strategie?
    Bei dieser moderaten Beanspruchung der Batterien ist uns ist auch nicht klar ob sich der Mehrpreis für AGM- oder gar Gel-Batterien rechnet. (Der von Li-Akkus rechnet sich sicher nicht). (Wenn die Prospektangaben für Naßbatterien stimmen und sie 200 Zyklen machen, leben sie 17 Jahre, hihi).
    Fragen an "Bandit":
    Warum Solar, wenn Strom zur Verfügung steht? Vorteil?
    Warum am Ende der Saison nach Volladung noch mal kurz hoch belasten? Warum das? Die Akkus sind dann doch nicht mehr voll geladen, was ja für die Wintereinlagerung schädlich sein soll.


    Beste Grüße
    Helmut

    Hallo Tom.
    In einem Fachbuch (zum Thema Elektrische Bootsantriebe) finden sich folgende
    Aussagen zu Bleibatterien:
    1. "Von Zeit zu Zeit müssen alle Bleibatterien ein Gasladung erfahren um wieder vollständig aufgeladen zu sein".
    2. "Viele Versuche....haben gezeigt, daß Schnelladung sogar die Brauchbarkeitsdauer einer Batterie deutlich verlängert" Und weiterhin...haben gezeigt, daß Schnelladung einen sehr positiven Effekt auf die Lebenserwartung von Akkumulatoren hat". (Unter "Schnelladung" versteht der Autor Ladestöme von 1C in der Hauptladungsphase).
    3. "Es ist eine alte Erfahrung, dass diejenigen Batterien eine besonders gute Performance aufweisen, die regelmäßig und viel benutzt werden. Eine Batterie, die nur alle paar Wochen entladen wird, altert merklich schneller, als eine die täglich "ran" muß.
    4. "Frisch geladen ist einfach besser. Schon nach wenigen Zyklen werden Sie feststellen. daß eine soeben schnell geladene Batterie "knackiger" ist, als wenn der Ladevorgang schon einige Tage zurückliegt. Durch das Laden mit hohem Strom wird die aktive Masse schneller gebildet. Sie nimmt dadurch ein größere Oberfläche ein".
    Kannst Du diese Aussagen bestätigen?
    Der Hintergrund: Wir planen für unseren Segelclub ein Boot mit Elektroantrieb auszurüsten, das nur alle paar Wochen zum Einsatz kommt (Und das logischerweise auch nur im Sommerhalbjahr). Ist das nun zyklischer Betrieb oder "stand by use"? Wie sollen wir die Batterien laden (immerhin 4 x 100 Ah in Reihe) und mit welcher Lebensdauer können wir rechnen?
    Beste Grüße
    Helmut

    Hallo.
    Jossen & Weydanz geben einen Umrechnungsfakter zwischen C10 und C20 an:
    C20 = 1,1 x C10
    Tim hat ja die C10 gemessen/berechnet, also ist die wirkliche C20-Kapazität 38,5 Ah.
    Die von Tim mitgeteilten anderen Messwerte sind ja auch alle stimmig bis auf, na ja, die niedrige Ruhespannung im Betrieb. Bin gespannt auf des Rätsels Lösung.


    Beste Grüße
    Helmut