Beiträge von Robert G.

    Hallo,


    nach langer Abwesendheit wieder mal ne Frage.


    Vom Hobby habe ich 5 gleiche Nass-Starterbatterien 66Ah 510EN...
    Die älteste, nun 6,5 Jahre alt, wurde vor ein paar Tagen einem Kapazitätstest unterzogen.
    Anstatt C20 (3,3A) mit rund 10A. Bin eben ungeduldig ;)
    Gemessen 57,5Ah.


    Die Ruhespannung nach mehreren Tagen um 13,2V. Säuredichte bei allen Zellen 1,25-1,26.
    Wasser bzw. Säurestand geprüft -> OK.


    Wie erklärt sich die hohe Ruhespannung?

    Missverständnis, weiter oben geschrieben:

    Zitat

    Anfangs mit 10A. Wenn der Ladestrom auf 0,3A gesunken ist,


    Ich wollt's nicht verraten, da meine Frage sich nicht auf "ein" Ladegerät bezog sondern ich die Hintergründe wissen will: ich benutze für die Starterbatterien die ich als Energiespender für die Seilwinde (Modellflug) einsetzte ein CTEK MXS 10. Wenn der Ladestrom auf ~0,3A gesunken ist, beginnt ein Zeitfenster von ca. 2h. Danach wird auf Erhaltungsladen geschaltet. Wird schon so sein, dass innerhalb dem Zeitfenster der Strom noch weiter zurück geht da die Spannung konstant bleibt.
    Vor dem MXS 10 hatte ich ein XS 7000, das hatte keine "Erhaltungsladung" und hatte die Ladung beendet wenn der Ladestrom auf ca. 0,6A gesunken ist. Meine Erfahrung, das MXS 10 macht die Batterie "voller". Bei den jährlichen Last-Tests mit um 450A Laststrom für 8sec. (mindestens 3 Test mit 2 min. Pause) sind die Werte seit dem MXS 10 besser.


    Last-Test: die Batterien für Seilwinde - wird im Wettbewerb eingesetzt - bei unter 95% gegenüber neuen Batterien, wird die Batterie ausgemustert, meist nach 2 Jahren)



    Zurück zum KFZ/Lichtmaschine/modernes Lademanagement:
    der Trend geht zu "weniger" laden, kleinere max. Ladespannung und laden überwiegend im Schubbetrieb. Bei erreichen einer Untergrenze (z.B. 11,9V) wird dann auch im normalen Fahren geladen. Wenn nach schon 2-3 Jahren, abhängig vom Fahrprofil, die Batterie ersetzt werden muss, kommt der einfache Spruch: ist Stand der Technik.


    Da hilft wohl nur selbst hin und wieder Hand, äh, Strom anlegen...


    Zitat

    Und mit den 13,6V Erhaltensladespannung ist einer Sulfatierung natürlich nicht beizukommen. Es braucht hier schon deutlich über 14V, eher um die 14,4V. Die dürfen natürlich nicht zu lange anliegen, weil sonst die negativen Nebenwirkungen wie Gitterkorrosion überhand nehmen. Dann spricht man von Überladung.

    Was wäre eine vertretbare Zeit?




    Gruß
    Robert

    Ich kann nur sagen, dass ab ~0,3A Ladestrom das 2h Zeitfenster beginnt, danach Erhaltungsladung. Wie weit der Ladestrom im Zeitfenster sinkt müsste ich messen, hat mich bisher nicht interessiert... die Spannung wird jedenfalls konstant gehalten.


    Eine Sulfatierung kann wohl aufgrund der Anwendung ausgeschlossen werden: die Batterie treibt eine Seilwinde (Anlassermotor) an, Stromfluss 250-350A für ca. 8sec. --> entladen mit hohem Strom --> Kristallbildung "Impfen" , nach 5-10mal wird die Batterie getauscht und geladen, gelagert. Eingeladen wird ca. 5-8Ah.


    Was passiert wenn eine Batterie mit hohem Strom entladen wird aber nur jeweils zu 99,9% geladen wird? Ist dieses 0,01% quasi weg? Gerade im KFZ wird die Batterie nie wirklich voll geladen.

    ...
    Also bleibt nichts anderes, als ausreichend lange eine geeignete Ladespannung an den Akku zu legen, bis er voll geladen ist. Leider haben mit genau diesem einfachen Prinzip der Konstantspannungsladung viele moderne programmgesteuerte Ladegeräte (z.B. die bekannten CTEK-Ladegeräte) so ihre Probleme, weil sie die Akkus regelmäßig zu früh "abwerfen".
    ...
    Grüße, Tom


    Hallo Tom,


    was ist gemeint mit "zu früh abwerfen"? Wann gilt eine Bleibatterie als 100% geladen? (ohne Säurestand zu messen) Ladestrom unter C/100 A?


    Ich benutze im Hobby Starterbatterien mit 63Ah. Das verwendete Ladegerät lädt mit ~14,3/14,4V, (+ temperaturkompensiert). Anfangs mit 10A. Wenn der Ladestrom auf 0,3A gesunken ist, beginnt ein zwei stündiges Zeitfenster. In diesem Zeitfenster lädt der Lader mit ~0,3A weiter (könnten auch ~0,2A sein). Nach den 2h wechselt dann der Lader auf Erhaltungsladen mit ~13,6V.



    Gruß
    Robert

    Danke für die schnelle Antwort. An die kleine Leistung dachte ich nicht. Sind ja Stromimpulse, kein Dauerstrom :sleeping:


    Ein Freund hat seine Batterie mit einem Ladeprogramm 15,8V/max. 1,5A für ein paar Stunden geladen, nach der Volladung. Das hat deutlich hörbar geblubbert. Ist nicht mein Ding.



    Gruß Robert

    Hallo Herr Rücker,


    muß da nochmal nachhaken:

    Normal aufladen und dann den Power-Pulsar seine Arbeit machen lassen.

    Zitat

    Ich gehe inzwischen davon aus, dass der Händler mir uralte Steine verkauft hat, die in seinem Lager zentimeterdick verstaubt waren. Die
    Spannung am Pulser beträgt inzwischen etwa 14,3V. Meiner bisherigen Erfahrung nach steigt die Spannung bei Erreichen eines stabilen
    Endzustands bei der Desulfatierung bis hinauf auf 14,8V an

    Angenommen die Batterie ist "Oberkante Unterlippe" :) geladen, Power-Pulsar ran. Sulfatierung unbekannt -> LED XX leuchtet... es wird Energie durch pulsen eingeladen. Bis zu welchem max. Wert könnte die Spannung ansteigen? ->> "Meiner bisherigen Erfahrung... 14,8V"
    Kann die Spannung höher steigen als die Spannungsspitzen? LED grün 17-23V, wenn z.B. die Spannungsspitzen bei 18V wären, könnte die Batterie auf 18V steigen - oder evtl. sogar darüber?


    Was passiert wenn man eine nicht sulfatierte (weis ich ja nicht), voll geladene Batterie - 66Ah, Selbstentladung praktisch null, anschließt? Kann man die Batterie + Power-Pulsar sich selbst überlassen oder muß man die Spannung messen um notfalls den Power-Pulser abzuklemmen?


    Wenn die Spannung nicht über ~14,8V steigen kann, dürfte bei erreichen von ~14,8V keine Energie zugeführt werden bzw. nur so viel wie die Selbstentladung ist. Oder habe ich einen Denkfehler?



    Klar, könnte ich das selber herrausfinden. Nur, meine Batterien sind in der *bibber* kalten Garage und ich im warmen, und wenn schon jemand Erfahrung hat... ;)



    Gruß Robert

    Ich gehe inzwischen davon aus, dass der Händler mir uralte Steine verkauft hat, die in seinem Lager zentimeterdick verstaubt waren.


    Ärgerlich...
    Hm, zumindest bei dem Typ welche wir seit Jahren bestellen, ist das Herstellungsdatum auf den Polen eingestempelt.


    Zitat

    Meiner bisherigen Erfahrung nach steigt die Spannung bei Erreichen eines stabilen Endzustands bei der Desulfatierung bis hinauf auf 14,8V...

    Die z.B. 14,8V sind auf Raumtemperatur bezogen? Meine Batteriene lagern in der Garage und werden aktuell bei 0° auf 14,85V geladen.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird sich die Spannung "bei Erreichen eines stabilen Endzustands" über der Ladeschlussspannung einpendeln?



    Gruß Robert

    Beim Betrieb des Power-Pulsars bitte daran denken, dass sich eine impedanzmindernde und kapazitätserhöhende Wirkung erst nach einiger Zeit einstellt. Wenn der Power-Pulsar an zwei parallelgeschaltete 100Ah Akkus angeschlossen wird, sollte man mindestens eine volle Woche bepulsen, bei gleichzeitigem Anschluss einer ausreichend starken Ladestromquelle. Der Grund ist, dass der effektive mittlere Ladestrom des Power-Pulsars bei nur etwa 0,1A liegt. Werden jetzt größere Mengen Bleisulfat wieder in Blei und Bleidioxid aufgespalten, benötigt dieser Vorgang mindestens dieselbe Energie, als würde man den Akku normal aufladen. Zuzüglich eines erhöhten Verlustes durch ohmsche Verluste durch das relativ hochohmige Bleisulfat, wenn es in größeren Kristallformen vorliegt. Wenn man sich also vorstellt, dass die Aktivmassen eines 100Ah-Akkus vielleicht zu 30% sulfatiert sind, müssen auch wenigstens 30Ah eingeladen werden (zzgl. der erhöhten Verluste, siehe oben). Das dauert dann mit dem Power-Pulsar allein schon mal locker 14 Tage... Deshalb ist es günstig, bei so großen Akkus eine zusätzliche Ladestromquelle anzuschließen, um nach einer ausreichenden Anfangs-Desulfatierung den dann von den Akkus aufnehmbaren Ladestrom auch zur Verfügung zu stellen. Hierbei leistet bereits ein kleines Ladegerät mit knapp 1A wertvolle Dienste.


    Hallo Herr Rücker,


    welche Ladespannung sollte den solch ein kleines Ladegerät haben? Wenn 14,4V und längere Zeit angeschlossen, wäre doch negativ wegen Gitterkorrosion?
    Bei Verdacht auf sulfatierung die Batterie laden und dann den Power-Pulsar anschließen? Oder Teilentladen + Power-Pulsar + kleines Ladegerät?




    Gruß Robert

    Letztendlich ist es doch so, dass man dem Spannungsbereich einen Widerstandsbereich zuordnen könnte, falls gemessen bzw. bekannt.


    Zitat

    Aber welcher rein ohmsche (und nur dieser wird Dich vermutlich interessieren) Akkuwiderstand nun mit welcher Spannungsspitze korrespondiert, vermag ich beim besten Willen nicht zu sagen.

    Ja, hätte mich eben interessiert, da wir schon seit Jahren unsere Batterien vermessen...



    Ich habe mit der Art der Anzeige kein Problem. Die Zuordung LED=Spannungsbereich spielt im Grunde auch kein Rolle.


    Evtl. ist eine Grafik für den einen oder anderen "besser" Verständlich.

    Dateien

    OK, andere Fragestellung:



    die LED's sind eine optische Anzeige, mit welchem Spannungsbereich gepulst wird.


    Von welchem Parameter ist die Impulssspannung abhängig? Irgendeinen Wert muß der Pulser ja messen um davon die Impulssspanung abhängig zu machen.



    Gruß
    Robert


    Hallo,


    das hat meine Frage nicht beantwortet:


    bei welchem Innenwiderstand leuchtet welche Farbe?
    (sofern man das Erfahren darf)



    Gruß
    Robert

    Hallo Herr Rücker,


    bei welchem Innenwiderstand leuchtet welche Farbe?


    Gruß
    Robert

    Hallo,


    ne, im Winter wird nicht geflogen, Batterien laden und in die Ecke.


    Zitat

    Wenn die Klemmenspannung unter Last nur um 5% unter den sonst optimalen
    Wert einbricht, ist der Akku für Wettbewerbe kaum noch nutzbar

    Bei einer Last-Klemmspannug -5% unter der optimalen heist auch, ca. 5% weniger Ampere = 0,95 * 0,95 = 90% Leistung. Wir ersetzen ja schon bei unter 5% Leistung gegen neue Batterien.


    Wir aben auch Batterien, die 2 oder 3 Jahre "alt" sind und besser sind als jüngere. Am "alter" kann es also nicht liegen. Es sind alle Batterien vom gleichen Typ. Nur sind die Batterien unterschiedlich stark benutzt und werden unterschiedlich geladen/gepflegt. So habe ich zwei Batterien aus der selben Charge. Eine Stand nur rum und wurde regelmäßig nachgeladen, das Nachladen dauerte aber nur sehr kurze Zeit, theoretisch ist die immer voll.


    Da die Batterien im Wettbewerb unter nahezu gleicher Balastung entladen werden - jeweils ca. 5x mit 280-350A für ca. 8sec., kann es nur am Laden oder an der Standzeit zwischen der Benutzung liegen. Für mich sieht das nach sulfatierung aus??


    ein kleiner Auszug der Batteriemessung nach der Winterpause. Batterietemperatur um 12°. Diese Batterien "RG" wurden mit selben Ladegerät geladen. Die RG9 ist ein Jahr älter.

    Hallo Tom,


    woher nimmst du nur die Zeit für deine Ausführlichen antworten? Haste da ne "Tippse" die im Akkord reinklopt :) :)


    Wie ich vermutet habe, hatte mein alter Lader demnach eine zu geringe Ladeschlusspannung von 14,4V bzw. 14,7V, für meine Lagerung (Nachladen) im Winter. Bei -10° hätten es rechnerisch 15,12V sein sollen... Erhaltungsspannung 14,32V. Folge: erhöhte Sulfatierung, Verlust von Kapazität -> bei Aussortierung von 95% Leistung (Wettbewerbe) brauchte ich bisher nach spätestens 2 Saisonen neue Batterien... wegen Mangel an Wissen :( ...mit Pulsen würden die vermutlich heute noch funktionieren...


    Dann hätte ich nun den fast! idealen Lader, nur der Ladestrom sollte höher sein.
    Habe gelesen, die Batterie ist ideal Voll, wenn der Ladestrom bei 14,4V (Raumtemperatur) auf 1/100 der Kapazität runter geht. Stimmt das?


    Da aber die Hersteller Ladegeräte mit hohem Laderstrom meist für größere Batterien empfehlen, ist hier dann die Reduzierung vom Ladestrom = Voll, auch geringer. Sprich, bei unterschreiten vom Ladestrom 3A oder evtl. 5A wird Voll signalisiert und ENDE oder Erhaltungsladen.


    Bei einem ENDE mit 5A/14,4V wären meine 66Ah Batterien aber sicher nicht Voll. Verzwickte Sache.



    Gruß Robert

    Hallo,


    Ich benutz mehrere normale Blei-Säure-Batterien 12V/66 Ah EN 510A zum Windenhochstart (Anlassermotor) beim Modellflug.
    Die Batterien lagern im Winter in der Garage.


    Eine Ladeschlusspannung von 14,4V bei Raumtemperatur ist klar.



    1.) In welchem "gesunden Bereich" sollte sich die Erhaltungsspannung bewegen - bei Raumtemperatur.


    Mein Ladegerät ist mit einem Temperaturfühler ausgestattet. So weit mir bekannt geben Hersteller dafür 3-5mV/Zelle/°C an. Kälter - Spannung rauf...


    2.) Ist es üblich bzw. sollte auch die Erhaltungsspannung mit der Temperatur (Winter) kompensiert werden?



    Aus der 66Ah Batterie werden pro Flugtag ungefähr 10-12Ah entnommen - unsere Faustregel: nach entladen von max. 20% der Kapazität beim Training, tauschen der Batterie. In der Regel dauert der Start ca. 8s, der Entladestrom dabei 280-350A. Abends werden die Batterien geladen. Der Ladestrom - 10A - geht runter bis auf auf ca. 0,5A (muß ich nochmal genau Messen) bei 14,4V* - dann umschalten auf Erhaltungsladen 13,6V* bis eben zum Abklemmen.
    (* ohne Temperaturfühler)


    3.) wie lange kann/sollte eine Batterie auf Erhaltungsladen bleiben, gerade im Winter wenn die Batterie nicht gebraucht wird?
    Nach welcher Zeit ist es sinnvoll das Erhaltungsladen zu beenden und die Batterie ruhen zu lassen? In welchem Abstand sollte die Batterie wieder mit einem Ladezyklus nachgeladen werden?




    Zitat


    Ich empfehle hier meinen Powerlader
    1kW
    , dessen achtstufiges(!) Ladeprogramm genau die hier benötigten
    Eigenschaften aufweist: Hohe Ladespannung in der Starkladephase, sehr hoher
    Anfangsladestrom, Desulfatierung am Ende der Ladephase.

    Desulfatierung am Ende der Ladephase: ist das die Stromreduzierung zum Ladeende?




    Guß Robert

    Hallo Tom,


    Danke für deine schnelle und ausführliche Antwort.



    EDIT: sorry, denke bin ab hier in der falschen Rubrik, kannst du das verschieben?


    Der Steckerlader war in Verbindung mit einem Entlade-Impulser gedacht, nachdem die Batterie voll geladen wurde... OK, das lassen wir mal ;)
    Bei der Batterieauswahl sind wir eingeschränkt. Die FAI-Regel für F3B sagt: Kaltstartstrom nach EN max. 510A. Somit ist auch die Kapazität in der Regel vorgegeben. Meist 63-66Ah. Parallelschaltung ist nicht...


    Zitat

    1. Ladegeräte mit möglichst großem Stromliefervermögen verwenden und auf diese Weise besonders hohe Anfangsladeströme anbieten.


    Allgemein liest man für den Ladestrom als Faustformel, bei Blei-Säure-Batterien 1/10 der Kapazität, für schonende Ladung. Aktuell laden wir mit 10A-Lader. Wie hoch darf den der Ladestrom sein um die Batterie nicht in kurzer Zeit zu killen bzw. die Batterie selbst regelt doch den max. Strom den diese beim Laden aufnimmt, welcher zunehmend sinkt? Ladeschlusspannung 14,4V. EDIT(suchen macht schlau): Allgemeine Fragen
    EDIT: bei welchem minimalen Ladestrom ist die Batterie voll?



    Wie ich gelesen habe, sufatiert eine Batterie durch ihre Selbstentladung. Wie soll man nun vorgehen, wenn die Batterie zwischen der Benutzung längere Zeit steht (z.B. 4 Wochen oder länger im Winter). Nach der Benutzung als Windenbatterie wird diese baldmöglichst voll geladen - und dann :?:


    Unter ungünstigen Umständen, oder falscher, unwissender Behandlung der Batterie, kann es schon vorkommen, dass die Batterie nur eine Saison hält. Weil wir bei den Messungen unter 95% aussortieren. Nicht billig...



    Gruß
    Robert

    Hallo Tom,


    bin über deine Webseite gestolpert und habe im Forum auch über den Power-Pulsar gelesen. Was ich so gelesen habe, hoffe ich, du kannst mir eine kompotende Auskunft geben.


    Ich fliege gelegentlich F3B-Wettbewerbe und habe für die E-Winde mehrere 12V Autobatterien. Regelmäßig, vor Beginn der Saison, überprüfen wir die Batterien auf ihre Leistung. Dazu wird die Batterie mit einem Widerstand von ca. 19 mOhm (simuliert die Winde) für 8 sec (simulierter Windenstart) „kurz geschlossen“. Die Ströme dabei um 430-480A, je nach Zustand der Batterie. Gerade ältere Batterien oder welche die nicht regelmäßig voll geladen wurden oder an einer Erhaltungsladung „hängen“ (über den Winter) schwächeln hier.


    So hatte z.B. eine meiner Batterien, die 1 Tag vorher nochmals voll geladen wurde (14,4V) aber zuvor 10 Wochen nicht am Lader war (damals voll geladen und ab in den Keller...), am Testtag nur eine Klemmspannung von 12,59V vor dem Test. Beim ersten Test, nach 8 sec. Belastung, zeigte das Messgerät als minimum 453A bei 9,53V an. Es werden bis zu 5 Messungen, im Abstand von 2min. gemacht. Sehr gute Batterien kommen bei diesem Test zu beginn auf/um 480A bei 9,80V. Es werden immer 3-5 Testmessungen pro Batterie durchgeführt da im Wettbewerb die Batterien nach 5 Starts getauscht werden


    Das interessante nun, nach wieder voll laden, haben die meisten Batterien eine höhere Klemmspannung und halten diese besser. Meine Batterie, die mit zuvor 12,59V - hat auch Tage nach dem laden noch 12,90V. Somit muss durch den hohen Entladestrom eine
    Chemische Umwandlung statt gefunden haben.
    Während der Saison, bei regelmäßiger Benutzung der Batterien, sind die Batterien grundsätzlich besser.


    Nun vermute ich, dass während der Winterpause ein Pulser + laden bzw. Erhaltungsladen (Sulfatieren, Kapazitätsverlust) von Vorteil wäre und bin auf der Suche nach Informationen auf deine Seite gestoßen.


    Wie ich aus dem Forum lesen konnte, sollen Geräte mit Entladestrom-Impulse nichts bringen, da keine Energie zugeführt wird.
    Wenn ich nun einen einfachen Steckerlader 13,8V/0,8A, dazu anschließe, würde das dann bei Geräten mit Entladestrom-Impulsen funktionieren?


    Generell: wie stark muß der Impuls sein und wie oft pro sec./min. sollte der Impuls ausgeführt werden?



    Gruß
    Robert