Ich weiß leider nur, wie man in Pakistan aus alten Bleibatterien wieder neue macht. Es würde mich mal interessieren, was Rainer dazu sagt.
Sehr beeindruckend, auch, was offensichtlich alles geht. Wie oben schon erwähnt:
Die Minuselektrode verschleißt mechanisch kaum, wurde aber bei den Antimonbatterien im Batterieleben durch Antimon vergiftet. Der Hersteller hat uns immer wieder davor gewarnt, sie keinesfalls für ein zweites Batterieleben einzusetzen, auch wenn sie noch so gut aussieht.
Heute gibt es ja keine Antimon-Starterbatterien mehr und der Kalziumanteil liegt unter 1 %. Möglich, daß es jetzt bei den Kalziumbatterien funktioniert. Natürlich kann man, wie hier gezeigt, eine Minuselektrode auf Plus umformatieren. Trotzdem sind Pluselektroden kräftiger ausgebaut, da sie schneller verschleißen. Die Lebensdauer der Batterie sollte - zumindest bei zyklischer oder teilzyklischer Belastung - mit diesen ursprünglichen Minuselektroden gering sein.
Die offenen Zellen (innen) erhöhen außerdem Kriechströme und die Selbstentladung.
Mit dem Polaufgießen mit flüssigen Blei habe ich auch mal angefangen, dazu muß das Blei aber sehr heiß sein. Ansonsten gibt es kalte Lötstellen. Deswegen bin ich schnell auf Löten mit Flamme (Propan/Sauerstoff) umgestiegen. Übrigens, die hier im Video aufgegossenen Anschlußpole sind gleich groß - geht natürlich auch.
Das Verschließen von Deckel und Kasten ist natürlich Sahne.
https://www.youtube.com/watch?v=ixXIWC5IxAk
Hier geht es etwas leicht gesitteter zu: Pole werden aufgelötet, Pluselektroden sehen neu aus (unformatiert) und die Elektroden werden im Kamm untereinander und mit dem Polbolzen verlötet. So habe ich das auch gemacht.
Aber der Zusammenbau im Kasten mit Deckel - einfach nur irre!
Rainer.


