Ich finde hier nichts über EFB-Akkus. Ich habe einen 7-järigen Varta EFB-Akku (Skoda Fabia). Was ist der maximale Spannung für EFB? Gleich wie AGM (15,3V) oder gleich wie Blei (flüssig (16V)?
Varta EFB
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EFB entspricht der normalen Naßbatterie. Kauf Dir eine Neue.
Rainer.
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Danke
Ja, habe ich schon, aber ich bin halt neugierig, was man da noch machen kann. -
Nach sieben Jahren?

So lange eine Bleibatterie noch keine vier Jahre alt ist und auch nicht auf besonders verschleißende Weise verwendet wurde, wende ich auch gerne noch Bemühungen an, um ihre Lebensdauer zu verlängern. Darüber hinaus hat sich das aber nicht bewährt, weil verschlissen ist nun mal verschlissen und Wunder gibt es nicht.
Das Problem ist leider, dass die allermeisten Leute erst dann an ihre Batterie denken, wenn ihre Leistung plötzlich stark abnimmt. Dann ist es aber sowieso meist zu spät. Besonders bei Bleibatterien (also bei allen Batterie auf Bleibasis wie flüssige Säure, AGM, GEL, EFB...) sollte man deren Sulfatierung regelmäßig zurückführen, bevor Probleme durch zu große Sulfatkristalle entstehen. Damit aber erst zum Ende hin zu beginnen, hat kaum noch einen Effekt.
Mein Tipp:Verwende den Ladewutzel oder ein ähnliches Ladegerät, mit welchem Du die Batterie über längere Zeit mit 15,5V versorgen kannst, um auf diese Weise nur noch schwach reaktives Bleisulfat wieder in seine ursprünglichen Aktivmaterialien Blei und Bleidioxid zurückzuverwandeln und die Batterie restlos aufzuladen. Diese Behandlung alle paar Monate angewandt, führt zu einer erheblichen Verlängerung der Lebensdauer und darüber hinaus zu einer deutlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Man bemerkt sofort, wie die Anlasserdrehzahl ansteigt (auch bei Kälte und zähem Motoröl), die Kapazität sich stabilisiert und die Annahme von Ladestrom insgesamt verbessert und beschleunigt wird. Die Batterie lädt sich danach also schneller auf. Man muss diese Behandlung aber wenigstens alle drei Monate über ca. zwei Tage durchführen. Dann wird man deren Erfolg lange genießen können.

Grüße, Tom
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Danke für die Ausführung. Ich habe ja den Ladewutzel schon länger und eigentlich ist mir das alles bekannt. Ich habe aber kürzlich ein neues altes Auto gekauft. Ein Skoda Fabia von 04.12.2018 mit start/stoppsystem und eine Varta EFB-Batterie. Ich habe mir das Herstellungsdatum der Batterie angeschaut und festgestellt, dass es noch der 1. Originalbatterie ist. Somit habe ich mir direkt eine neue Varta gekauft, aber noch nicht eingebaut, weil die alte Batterie noch prima arbeitet. Man merkt schon, dass wenn das Auto eine Woche nicht bewegt wird, fällt die Batteriespannung auf ca. 12V, aber starten tut sie trotzdem einwandfrei. Nun möchte ich einfach mal schauen, was der Ladewutzel noch an Verbesserung bringt.
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Dann versuch halt, was da noch zu reißen ist. Vielleicht hast Du Glück, und die Batterie tut's noch ein paar Jahre.
Falls das klappt, kümmere Dich aber um die neue Batterie, damit die während einer ggf. jahrelangen Lagerung keinen Schaden nimmt. Also auch die möglichst bald mal ordentlich "durchwutzeln" und dann eine kurze Hochstromentladung zur Impfung mit Kistallisationskeimen durchführen, damit sich während der Lagerung möglichst keine groben Bleisulfatkristalle bilden können. Das ist ein erprobter Trick, um die Alterung gelagerter frischer Bleibatterien zu verzögern.Grüße, Tom
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Danke, werde ich machen

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Start-Stop Starterbatterien (wo dieser Schwachsinn noch nicht herausprogrammiert wurde, leiden tatsächlich unter erheblich höheren Verschleiß. Andernfalls betrachte ich eine 4 Jahre junge Starterbatterien allgemein als neuwertig, falls sie nie zu tief entladen oder mit vielen Zyklen gestresst wurde. Ich habe unter anderem noch eine ca. 11 Jahre alte Mercedes Erstausrüster Batterie, welche ich vor beinahe 9 Jahren bei einem Mercedes Händler als gutes Gebrauchtteil kaufte.

Dieser Händler mit hervorragendem Ruf, erneuerte frühre bei jungen Gebrauchtwagen, immer vorsätzlich deren Starterbatterien. Er mente in diesem Zusammenhang: "eine neuer Starterbatterie kommt ihm viel billiger, als mögliche spätere Rekalamationen von verärgerten Kunden"! Vermutlich haben früher Mercedes Erstausrüster bei der Qualität nicht gespart, andernfalls wären vergleichbare Messwerte heute kaum noch möglich?

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Zuerst normal laden dann 30 Stunden bei 15,8V mit dem Ladewutzel. 12 Stunden später: 13V Ruhespannung :-))
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Ich habe die Varta EFB mit 15,8V geladen. Wenn ich die untenstehende Anleitung lese, müsste die Batterie jetzt aber im Eimer sein. Kann mir jemand diesen Widerspruch erklären?
https://www.atp-autoteile.de/b…rie_laden_Das_brauchst_Du
EFB-Batterie im AGM-Modus laden? Bloß nicht!
Dass die meisten kompatiblen Geräte mit einem AGM-Modus daherkommen, heißt lange nicht, dass Du mit diesem Modus Deine EFB-Batterie laden könntest. Ganz im Gegenteil! Denn hier verhält sich die EFB-Batterie ähnlich wie SLI-Batterien oder Gel-Batterien: Die Ladespannung sollte 14,4 Volt nicht überschreiten. Somit kommt für Dich nur der normale Lademodus in Frage. Auch hier gilt: Wenn Du die EFB-Batterie im AGM-Modus laden würdest, wäre die Ladespannung zu hoch (circa 14,8 Volt). Und das ist gefährlich: Im besten Fall geht nur die Batterie kaputt. Im schlimmsten Fall kommt es zur Explosion und zum Fahrzeugbrand.
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na das ist ein Händler, der will Batterien verkaufen...völliger Quatsch steht da
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Ja, das kann ich. Und ein Händler bin ich schließlich auch...

Aber bei dieser Beschreibung handelt sich erkennbar um die geistigen Ergüsse künstlicher Intelligenz. Hübsch und Vertrauen erweckend geschrieben, aber in der Sache selbst inhaltslos bis zuweilen leider sachlich falsch.
Natürlich ist es ein guter Tipp, bei einer Autobatterie zuerst das Minuskabel zu lösen und abzunehmen und dann das Pluskabel. Ebenso der Rückbau, nur umgekehrt. Aber weshalb soll man das so machen? Gemini (die Google-KI) weiß es, ich habe sie eben selbst danach gefragt und war sogar etwas erstaunt.
Aber warum man das so machen soll, steht in dem Text von ATP leider nicht drin. Dabei halte ich das WARUM für viel wichtiger, als die Kenntnis der Regel selbst. Wenn man nämlich verinnerlicht hat, dass es bei zuerst abmontieren des Pluspols bzw. bei dessen Montage nach dem Minuspol ggf. zu einem BRACHIALEN Kurzschluss über den Schraubenschlüssel zwischen Pluspol und Fahrzeugkarosserie kommen kann, dann handelt man instinktiv richtig und robottet nicht nur nach zuvor stumpf auswendig gelernten Regeln.Nächste Frage:
Warum soll man den Minuspols des Ladegerätes zuerst anschließen? Selbst Gemini kann hierauf nur dieselbe Antwort geben, wie auf die Frage, ob man zuerst den Pluspol der Batterie abschrauben soll oder den Minuspol. Dabei ist die Reihenfolge des Ladegeräteanschlusses an die Batterie ein völlig anderer Fall. Hier droht kein brachialer Kurzschluss, wenn man zuerst den Pluspol anschließen würde, weil dasselbe Problem auch besteht, wenn man den Pluspol als zweites anschließt. Es ist aus technischer Sicht also schlechterdings schnurzpiepe, ob der Lader nun mit Plus oder mit Minus zuerst angeklemmt wird. Schöne Grüße von der KI!

Aber kommen wir zum Eigentlichen, nämlich der Frage, ob eine EFB-Batterie nun mit höherer Ladespannung geladen werden darf oder nur mit maximal 14,4V.
Kurz mal überlegen:
- Eine EFB-Batterie besitzt Bleielektroden und ist deshalb eine Bleibatterie!
- Eine normale Starterbatterie mit Bleielektroden und flüssigen Elektrolyten ist eine Bleibatterie!
- Eine GEL-Batterie, also eine Batterie mit Bleielektroden und mit durch Kieselgur eingedicktem Elektrolyten ist eine Bleibatterie!
- Eine AGM-Batterie, also eine Batterie mit Bleielektroden, in welcher der Elektrolyt in Glasvliesplatten zwischen den Elektroden speichert, ist eine Bleibatterie!
- Eine Rundzellen-Batterie mit Bleielektroden ist eine Bleibatterie!
Fazit: - Alle Batterien, in denen Blei als Aktivmaterial für die Speicherung von Energie verwendet wird, sind Bleibatterien!
Die Folge: Sie sind sich alle sehr ähnlich.
Allen auf dem Bleisystem basierenden Batterien ist also gemeinsam, dass sie in gleicher Weise ganz bestimmte Bedürfnisse und Eigenschaften haben. Insbesondere bzgl. der Ladespannung sind sie sich alle sehr ähnlich, was schlicht daran liegt, dass sie alle weitestgehend dieselbe Chemie verwenden und sie schon deswegen auch dieselben Bedürfnisse haben. Sie haben gewisse Stärken gemeinsam (ziemliche Unkaputtbarkeit bei Falschbehandlung) und Schwächen (nicht wirklich gut zur zyklischen Benutzung geeignet) und leiden natürlich in ganz ähnlicher Weise an den für Bleibatterien spezifischen Gebrechen (langsame Ladestromannahme nach hohen aber kurzen Anfangsladeströmen in Verbindung mit notorischer Neigung zur Sulfatierung von ungeladenem Aktivmaterial).
Um der Sulfatierung entgegenzuwirken muss die Ladespannung deutlich erhöht werden. Ab einer gewissen Spannungsschwelle und Einwirkungsdauer tritt dann vermehrt Gitterkorrosion und Elektrolytverlust durch Gasung auf. Will man dem entgegenwirken, darf man die Ladespannung nicht zu hoch ansetzen. Dann tritt aber bei zyklischen Anwendungen wieder Sulfatierung auf. Man darf sein Gift also wählen.

Aus diesem Grund kann es die eine zur Batterie passende Ladespannung auch nicht geben


Vielmehr sollte man die Ladespannung zur Anwendung der Batterie passend auswählen:
Bei Batterien, die dauerhaft bei hohem Ladezustand arbeiten (Standby, Notstromversorgung, USVs...), sollte die Ladespannung eher niedrig liegen, weil aufgrund des langen zeitlichen Einwirkens der Ladespannung auf die Batterie die Korrosion der Bleielektroden der dominante Faktor der Alterung ist.
Bei stark zyklisch genutzten Batterien (Solarspeicher, Hobbyanwendungen...), muss die Ladespannung zwingend höher sein, weil dort die Neigung zur Sulfatierung der dominante Alterungsfaktor ist.
Man erkennt:
Nicht die Art der Bleibatterie bestimmt die optimale Ladespannung, sondern deren Nutzung.

Grüße, Tom
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na das ist ein Händler, der will Batterien verkaufen...völliger Quatsch steht da
Das heisst heute also fake news. Immer wieder diese Irreführung nur weil man etwas verkaufen will. Obermühsam!
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Oder "Alternative Fakten".

Grüße, Tom
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Immer wieder diese Irreführung nur weil man etwas verkaufen will.
Das ist es wirklich nicht, sondern einfach Unwissen: Mit der Einführung der Blei-Kalziumbatterie und dem Ende der Blei-Antimonbatterie (1996-2006) ergaben sich schlichtweg veränderte Ladebedingungen (bis 1 V höher für die neue Type), die die Ladegerätehersteller nicht kennen und beachten. Eine Ladespannung von 14,4 V ist für eine verschlossene Blei-Antimon für eine wartungsfreie Nachladung völlig korrekt, weil die Gasungsspannung bei 14,8 V liegt (Blei-Kalzium 15,8 V).
Da die AGM-Starter erst später und ausschließlich nur als Blei-Kalzium kam, war die 14,8 V ein Begriff für die Ladegerätehersteller. Wenn also dort steht: Naßbatterie nur bis 14,4 V laden und AGM bis 14,8 V, vergleicht man Äpfel mit Birnen. Die 14,4 V bezieht sich auf die alte, nicht mehr angebotene Blei-Antimon und die 14,8 V auf die jetzige moderne Blei-Kalzium. So einfach ist das.
Ansonsten sind alle Bleibatterien (wie Tom schon schreibt) völlig gleich, bis auf ihre Aufbauart. Die Aufbauart grenzt allerdings die Ladespannung ein, aber nicht die Bleibatterie als solches:
- Naß-Batterien mit Öffnungsschrauben können mit einer Stromladung aufgeladen werden, was die kurzfristigste Ladezeit (12 h bei leerer Batterie) ermöglicht, Säureschichtung und Sulfatierung (bedingt) beseitigt und das Optimum einer Nachladung darstellt. Die Ladespannung steigt hierbei bis auf 18 V an. Dabei stellt sich allerdings ein Wasserverbrauch ein, der unbedingt nachreguliert werden muß.
- Verschlossene Naßbatterien (weil kein Wasser nachfüllbar) können nur mit einer Spannungsladung nachgeladen werden, die 15,4 V nicht überschreiten sollte, da die Gasungsspannung bei 15,8 V liegt (abhängig vom Alter der Batterie und der Temperatur). Wenn Tom 15,6 V empfiehlt, sind die 0,2 V mehr absolut kein Problem. Fa. Banner empfiehlt ja sogar 16 V bei leerer Batterie. Selbst wenn eine verschlossene Naßbatterie dabei Wasserverlust erleiden sollte, stellt das kein Problem dar, da diese Batterien von Haus aus einen sehr hohen Elektrolytspiegel aufweisen, um diese Probleme aus dem Weg zu gehen.
- AGM und Gelbatterien können nur mit einer Spannungsladung nachgeladen werden, die 14,8 V nicht überschreiten sollte, auch wenn sie eine (vermutlich) gut funktionierende Rekombination haben. Tom verläßt sich darauf – ich nicht. AGM-Batterien laufen mit Säureverarmung (daher Dichte 1,30, statt 1,28), haben also wenig Elektrolyt. Klappt die Reko nicht ganz so, wie es sein soll, ist die Kapazität ganz schnell weg und das ist mir (besonders bei Kunden zu riskant). Gehts bei den Gelbatterien schief, entsteht zwischen Gel und Elektrode ein Luftspalt. Und ist er auch noch so klein, kann die Elektrode nicht mehr atmen und die Batterie stirbt!
ATP-Autoteile:
Profi-Tipp von Meister Dr. Brian: Am besten solltest Du Dir direkt ein intelligentes Ladegerät holen. Solche Geräte sind nämlich in der Lage zu erkennen, wann der Ladevorgang abgeschlossen ist. Außerdem schalten sie sich automatisch aus, wenn die Batterie zu heiß wird. Somit ersparst Du Dir einen unnötigen Batterie-Defekt bzw. einen verfrühten Wechsel der Autobatterie – und schützt Dich obendrein vor einem Fahrzeugbrand (auch Batterien können explodieren!).
Vielleicht sollte der gute Mann in seinen alten Beruf als Gynäkologe wieder zurückkehren...
Hier habe ich einiges über Batterien publiziert, falls von Interesse:
http://wiki.w311.info/index.php?title=Batterie_Heute
Rainer.
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Sehr gute Information. Danke. 2 Fragen:
1. "Eine Entladung unter 50 % muss vermieden werden" d.h.: Nicht unter 12V?
2. Im Begleitblatt vom Ladewutzel (Tom) steht: Desulfatierungsladung Blei (flüssig): Max. 16,0V bei einer Ladedauer von 24-48h. Ich habe 15,8V verwendet. Sie sagen: Verschlossene Naßbatterie sollten mit einer Spannungsladung nachgeladen werden, die 15,4 V nicht überschreiten sollte.
Das heisst, dass 16.0V deutlich zuviel ist? -
Eine Entladung unter 50 % muß deshalb vermieden werden, wenn man die Zyklenangaben der Hersteller erreichen will.
Es gibt 3 Arten Bleibatterien: 1. Starterbatterien, 2. Kleintraktionsbatterien und 3. Traktionsbatterien. Die letzteren sind vorwiegend unbekannt, auch hier im Forum, deshalb lasse ich sie weg.
1 und 2 sind in Gitterplattentechnologie aufgebaut, die sich für umfangreiche zyklische Anwendungen schlecht bzw. überhaupt nicht eignen, deshalb „KLEIN-Traktionsbatterien“. Um sie gut aussehen zu lassen, gibt der Hersteller die Zyklenzahl bei halber Entladung (50 %) an. Dann hat die Batterie eben 400 Zyklen, statt nur 200 bei normaler Entladung auf 80 % oder mehr. Je größer der Zyklus (tiefere Entladung), je höher die Belastung der (immer) Pluselektrode, je größer die Abnutzung, je weniger Zyklen, weil die Batterie früher stirbt.
Vergleich: Wer mit seinem Auto jährlich 50 tkm fährt, hat es in 6 Jahren verschlissen. Wer jährlich nur 5 tkm fährt, kann es nach 30 Jahren auch noch als Oldtimer ummelden.
Bei einer Leerlaufspannung von 11,8 V hat man 80 % entnommen. Unter 10,5 V, bei Last, sollte man die Batterie nicht entladen, macht ja auf Grund der niedrigen Spannung eh wenig Sinn.
15,4 V bei Naßbatterien sind Herstellerangaben und beziehen sich auf eine Nachladung „mal eben so“. Die Tom`sche Methode mit 15,6 V oder Fa. Banner mit 16 V beziehen sich immer auf Batterien die schon gelitten haben (Tom) bzw. leer sind (Banner). Was Tom mit 15,6 V macht, sind Regenerierungs- und Ausgleichsladungen, die der Batterie gut tun. Geht auch mit 14,5-14,8 V über 4 Wochen.
Rainer.
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Meine Frage war, ob 24-48h bei max. 16V (Tom/Ladewutzel) zuviel des Guten ist?
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Ja. 24 h bei 16 V nur bei leerer Batterie.
Rainer.
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Danke!
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