Beim Testen meiner neuen Konfiguration im Wohnwagen, nachdem ich die AGM gegen zwei LiFePo4 ausgetauscht habe, ist mir aufgefallen, daß der Solarladeregler eine kurze Überspannungsspitze auf bis zu 18,x V anzeigt, wenn die Akkus 14,4 V erreichen.
Nun hatte ich hier im Forum gelesen (ich finde das nur nicht mehr), daß dies bei Ladereglern passieren kann, welche ursprünglich nur für Blei/Säure-Akkus konstruiert wurden.
Das ist bei meinem Renogy Roover 40A der Fall.
Die Problemlösung lag in einer Reduzierung der Ladeschlußspannung. Ich habe nun von 14,4 V auf 14,3V reduziert und die Spannungsspitze ist bislang bei Kontrollen nicht wieder aufgetreten.
Nun las ich in einem anderen Thema von Toms "Gerade des Todes". Liege ich da mit den 3,57 V noch ausreichend drüber, so daß das BMS klar die vollen Zellen erkennen kann?
Ansonsten müßte ich hin und wieder ein externes PV-Modul an den dafür vorgesehenen zweiten Laderegler hängen. Dieser produziert diese Spannungsspitze nicht.
Die Laderegler untereinander tauschen geht leider nicht, da zwischen Fenster und Küchenzeile nur der Roover paßt (und da kommen von unten alle Kabel, weil die Elektrik in der Bank darunter ist). Dieser ist hoch aber schmal gebaut, beim anderen Laderegler ist es umgekehrt.
Ansonsten könnte ich noch mit dem Li-Ladegerät (hinter den Akkus, auf dem letzten Bild gut zu sehen) die Akkus hin- und wieder per externem Strom/Landstrom laden.
Aber schöner wäre es, wenn die Reduzierung auf 14,3 V in Ordnung wäre.


