Beiträge von Harald

    Ja, da muss ich dir Recht geben. Die Lifepo4 Technologie ist schon etwas Feines😉


    Ein großer Schwachpunkt finde ich sind die geschraubten Zellenverbinder der rechteckigen Variante. Angefangen hat es mit den M6 Gewinden im weichen Alu, jetzt sind sie wenigstens dazu übergegangen Doppelterminals mit Gewindebuchsen aus Stahl mittels Laserschweissverfahren auf die Aluknubbel aufzulasern, was schon ein Fortschritt ist.

    Trotzdem gibt es hier Übergangswiderstände an den gestanzten Busbars die wir so nicht haben wollen.


    In der industriellen Fertigung dieser Akkupacks werden sogar die Verbinder mittels Laser auf die Pole geschweißt , was natürlich nochmals viel besser ist.


    Diese Übergangswiderstände „ sieht“ das BMS und dessen Balancer. Das wird bei externen, aktiven Balancern nicht anders sein.

    Diese Spannungsverfälschung lässt ihn Dinge tun die so nicht richtig sind.


    Lg Harald

    Hallo,


    Unbelastet und in einem gesättigten Zustand, da bin ich bei dir. Aber es dauert, und dauert….😉


    Was soll ein Balancer bei einer belasteten Zelle ausrichten können? Manche fangen schon damit an wenn die Zellenspannung sich um die 3.3 V bewegt.

    Da jage ich zb noch 90 Ampere hinein.

    Auch eine bestens Top balancierte Lifepo driftet mit der Zeit auseinander.


    Nuancen in der Zellchemie, unvermeidbare Übergangswiderstände an den verschraubten Zellverbindern tun ihr Übriges.😉

    Lg Harald

    Das zudem 😉


    Oft befindet sich eine Lifepo4 Batterie ständig in einem Lade oder Entladezustand.

    Wenn ich eine in Reihe geschaltete 2P 280AH EVE Batterie, sagen wir mal mit 20A Lade und Nachts entlade ,lacht die Einzelzelle über eine zusätzliche Belastung durch einen Widerstand, der an der High Zelle 30mA verbrät. Trotzdem fließen noch 19,970 A in diese einzelne Zelle, oder heraus.


    Im Ruhezustand (kein Strom) oder bei völliger Sättigung ( wenn die Ladequelle die selbe Spannung aufweist) schaut’s schon etwas anders aus. Aber es dauert …..


    Lg Harald

    Hallo,


    Wie in Bild 2 dargestellt habe ich meine 24 V Batterie verschaltet. Der Nachteil daran ist dass der (eingebaute) Daly Balancer mit 30mA nun eine 600Ah Zelle mit 3.3v zu balancieren hat.

    Ein Ding der Unmöglichkeit.


    Lg Harald

    Vielen Dank für die interessanten Einblicke.


    Ja, ein gut bemessener Elko könnte wahrscheinlich helfen den Laderegler beim Abtrennen der Last am

    Leben zu halten. Gerade bei einem Mppt Regler und in Reihe geschalteten PV Modulen ist diese Gefahr des Ablebens gegeben.

    Nicht umsonst wird von den meisten Hersteller von PV Reglern eine Reihefolge des Anschließens der Komponenten vorgeschrieben. Zuerst die Batterie und dann erst die Module.


    Möchte behaupten aus genau diesem Grund sind schon einige Regler in die ewigen Jagdgründe katapultiert worden ….


    Lg Harald

    Stimmt, ein BMS ist unverzichtbar da ein Laderegler nur die Gesamtsumme der Einzelspannungen sehen kann.

    Damit hast du allerdings auch wieder Recht.😉


    Aber, ob das der richtige Weg ist dem BMS generell die Entscheidung zu überlassen wann der Akku nun wirklich randvoll ist? Soll das nicht viel lieber der allerletzte Schritt sein? Ob ich nun bis 3.65 V oder bis 3,45 V lade, der Zugewinn von ein paar lächerlich wenigen AH rechtfertigt diese hohe Spannung meiner Meinung nicht. Wenn man nur im oberen Bereich, ab 3.4 V balanciert funktioniert das ganz prima das die Zellen nicht abhauen.


    Durch das harte Abtrennen der Batterie könnte man sich den Laderegler Schrotten.

    Auch mögliche DC Verbraucher, welche am Lastausgang des Ladereglers angeschlossen sind bekommen in diesem Fall die volle PV Spannung zu sehen. In Wohnmobilen kommt es damit häufig zu Ausfällen von teurer Hardware.


    Bei einer PV Reihenschaltung kann das schon zu viel sein.


    PS.

    Ich musste gerade an früher denken, an die gute alte Nicd Zeit mit Delta Peak und deren Graduierung der Spannungen. Ich hatte mir damals ein Gerät mit dem ICS 1702 Chip selbst gebaut der diesen brutalen Weg der Vollerkennung umging.😉

    Meine Zellen waren höchstens lauwarm und hatten trotzdem genug Saft.


    Lg Harald

    Vielen Dank,


    Nun, gerade bei mir ist eine zuverlässige Bereitstellung von Energie unabdingbar. Die Filteranlage meines Koiteiches läuft 24/7 mit einer Grundlast von 340Watt. Zur Not hätte ich zwar noch die Möglichkeit auf Hausstrom umzuschalten was bis jetzt aber sehr selten erforderlich wurde.


    Bei der Wahl meiner persönlichen Vollladung bei 3,45 V bin ich sehr akribisch vorgegangen..


    D.h ich habe mich langsam und mit Versuchen an den Punkt genähert bei dem die „Linie des Todes“ zu steigen beginnt. Genau bei 27,6 V gehen meine drei Ladecontroller dann in Absorb und diese Spannung wird für eine gewisse Zeit gehalten.

    Und zwar unterschiedlich. Der erste Laderegler für eine Stunde, der zweite für 45 Min und der letzte für 30 min.


    Zusätzlich wird bei 3.42 V mein Daly Smart Active Balancer gestartet der die Zellen bei einem Delta von 0.020 V ausbalanziert. Denn genau hier, wenn der Strom in den Zellen geringer wird macht das Balancen erst Sinn.


    Man sieht wie der Ladestrom, d.h der Strom den die Zelle stetig aufnehmen können immer mehr fällt.

    Irgendwann geht er fast gegen Null und dieser Punkt wird zusätzlich als Abschaltkriterium von meinen Reglern genutzt. Sie springen dann in Float und die Zellen werden bei 13.5 V gehalten.

    Der Balancer schaltet sich aus.


    Das BMS sehe ich als reine Sicherheitstechnische Geschichte und es sollte niemals einfach so eingreifen. D.h die 3.65 / 2.5 V sehe ich als absolute Maxima der Zellchemie , die man weder unterschreiten noch überschreiten sollte.


    Das BMS als die Abschaltmethode für Vollladung zu benutzen halte ich für den falschen Weg.

    Das sollte die Aufgabe des (der) Laderegler sein.


    Hier mal einen Scrennshot meines Handys das mir die Daly Parameter über MQTT bereitstellt:

    Lg Harald

    Hier noch ein Screenshot von meiner heutigen Volladung.

    Mann sieht wie der Strom stetig fällt bis hin zu fast 0 A ! Das Zickzack ist die Arbeit des 1A Balancers der erst bei 3.4V aktiv wird.( im mv Bereich)

    Die Zellen sind danach bis zu 98, 9 Prozent geladen.


    Lg Harald


    Hallo,

    weil ich mich sehr gerne mit Leuten über das Thema PV austauschen möchte habe ich mich hier registriert😉

    Nun, zu erst sollte ich mich vielleicht erstmal vorstellen:

    Ich bin der Harald, interessiere mich schon seit mehr als 20 Jahren für das Thema Solar und Akkutechnologien und ich besitze aktuell auf meiner Garage 3kwp an Modulen.

    Meine Anlage läuft völlig autark und ich betreibe damit die gesamte Elektrik meines Koiteiches und zusätzlich das Gartenhäuschen. In der Garage selbst betreibe ich bei Bedarf einen Kompressor und ich lade unsere E -Bikes auf.


    Letztes Jahr habe ich einiges an meiner Anlage verändert. Meine 12 Jahre alte 420 Ah Blei- Staplerbatterie musste aus Altersgründen einer modernen Lifepo4 Batterie weichen, welche nun eine Kapazität von 560AH bei 24V hergibt.


    Meine Laderegler stammen alle 3 von ECS und sie besitzen eine Leerlauffestigkeit von jeweils 140V.

    Vom Garagendach komme ich mit 3 Strings herunter.

    Da ich 9 Module montiert habe, und davon immer 3 in Reihe (3x 36 V) benötige ich diese 3 Regler.

    Die Solarregler gehen dann zusammen auf die Batterie.


    Da die Regler voll konfiguriert werden können gab es bis dahin auch keinerlei Probleme.


    Die Regler selbst „unterhalten“ sich über RS485. Diese Schnittstelle stellt zusätzlich eine Verbindung zur Außenwelt her. Mit Hilfe von IO- Broker habe ich mir eine Visualisierte Darstellung gebastelt.

    Zusätzlich ist das 250A Daly2 BMS noch über MQTT erreichbar.


    Da ich immer wieder von höheren Bulkspannungen bis hin zu 3.65 V lese, möchte ich euch gerne meine bewährten Spannungen aufzeigen.

    Ich lade den Lifepo4 bis auf 3.45 V in Bulk, behalte dann für zwei Stunden diesen Wert(Absorb) und gehe dann auf 3.35 V Float zurück.

    Bis jetzt und seit einem guten Jahr hatte ich noch nie Probleme damit gehabt.

    Wie sind eure Erfahrungen?


    Hier meine Anlage:microcharge.de/forum/attachment/2303/


    Lg Harald