Das Hauptproblem ist häufig die Tatsache, dass viele Leute elektrotechnisch zu wenig kompetent sind, um diversen "Trollen" mit vorsätzlichen Falschinformationen erfolgreich das Wasser abzugraben. Viele Leute rufen mich bei schwerwiegenden technischen Problemen lieber persönlich an und schreiben oft gar nicht mehr in diesen Foren, was leider sehr schade ist!
Typische Beispiele sind unter anderem Übergangswiderstände an diversen alten Steckverbindungen: Anstelle fachgerecht zu messen kommen Empfehlungen wie zusätzliche Masseleitungen mit 2,5mm² verlegen, andere empfehlen mit dem Multimeter auf Durchgang zu prüfen usw. Empfielt man später ein ordentliches "MilliOhmmeter" zu verwenden dann ist häufig Funkstille, weil sich kaum jemand mit dem ohmschen Gesetz beschäftigen will. Anderere Klassiker sind neue Unterbrecherkontakte welche mit Trockenschmiermittel konserviert sind, anstelle solche Teile vor der Montage ordnungsgemäß zu entfetten und den Schließwiderstand der geschlossenen Kontakte fachgerecht zu messen, wird dann häufig noch die Zündspule ausgetauscht usw. Am Ende funktioniert oft gar nichts mehr und dann wird eine andere Zündanlage installiert, dabei wäre richtiges Messen der einfachste Weg zum Ziel.

250 MilliOhm sind naturgemäß viel zu hoch, aber mit handelsübliche Multimetern kann man solche Fehler kaum erkennen. An folgendem Kontaktfehler bei einem Ringkabelschuh ist der Besitzer im wahrsten Sinne der Wortes verzweifelt, er hat überall leitenden Duchgang gemessen aber das reichte eben nicht zur erfolgreichen Fehlererkennung.

Die Problemlösung war sehr einfach, aber vorher muss man so gemeine Fehler erst mal finden.

PS: Das massenhafte vorsätzliche verbreiten von Fehlinformationen funktioniert häufig ähnlich wie bei Populisten, welche einfachste Lösungen empfehlen die sogar Kleinkinder verstehen. Das große Problem dabei ist aber, dass deren vorgeschlagene Problemlösungen gar nicht funktionieren können.
















