Beiträge von AFA-Autobatterien

    Bisher war kein BMS verbaut (außer vielleicht in den 12V-Akkublöcken selbst, k.A.), die Akkus schlicht in Reihe geschaltet. Ergibt es denn wirklich einen Mehrwert oder ist es sogar notwendig? Ich wüsste auch gar nicht, welches BMS da das richtige wäre.

    Es geht darum zu messen, was geht in die Batterie rein und was raus. Wenn Du schon 200...300 % eingeladen hast (lt. BMS-Anzeige mit 13,6 V "Erhaltungsladespannung") dann weißt Du, daß diese Energie in Wärme und in Elektrolyse (Gitterkorrosion) umgestzt wurde. Für AGM reichen 110 % und für Naßbatterien 120 % Überladung für eine Volladung aus (Wirkungsgrad).


    Die Batterien sind nackig. Eine Gehhilfe, wie die Lithium, braucht die Blei nicht. Trotzdem sind bei ihr, wie bei jeder anderen Batterietechnologie ein paar Sachen zu beachten.


    Das sollte sich messen lassen.

    Dito, siehe oben.

    Balancer für 6 zellige Agm Batterien wären naturgemäß auch nicht der Überhit

    Balancer sind bei Bleibatterien Quatsch. Durch den lebenserhaltenden Abschaltzwang bei der Lithium (Nutzung nur zwischen 20...80 % einer nackigen Batterie) macht es natürlich Sinn, alle Zellen auf Volladung zu bringen. Bei der Bleibatterie überlädt man einfach dezent und fertig. Meine kranken Kinder (Bleistarter) bekommen einfach ein paar Wochen 14,8 V auf die Mütze und sind dann wieder wie neu.


    Rainer.

    Da das Volladen mit Automatikladegerät nicht geht, ist es ratsam, pro Batterie 1 Woche (nach der regulären Ladung) im Erhaltungsmodus zu laden. Das sind dann 8 Wochen. Schaltest Du alle parallel dauerts nur 1 Woche. Zur Sicherheit noch ne Woche dran hängen. Unterschiedliche Ladezustände sind kein Problem, da bei der Parallelschaltung sich jede Batterie das nimmt, was sie braucht: Die, die voll ist, zieht wenig Strom – die die mehr braucht, nimmt sich mehr Strom. Bei einer Reihenschaltung ist das schlechter. Braucht die 5. Batterie mehr Strom und ich gebe ihr diesen, dann fließt der Strom auch durch alle anderen hindurch und überladet diese.


    Für mich wäre die defekte Ladung ein Glücksfall. Ich würde mir ein Netzgerät, das diese beiden Spannungen liefert, besorgen, natürlich die von Ewald empfohlene Sperrdiode einbauen (Stromversorgungsgeräte, die nicht als Ladegerät ausgewiesen sind, ziehen gern Rückstrom), die Batterien außerhalb der USV aufbauen, beim Tom ein BMS kaufen und alles zusammenbauen. Dann kann man schön den Ladezustand der Batterie überwachen und je nach Bedarf auf Nachladung oder Erhaltung umschalten. Sicherlich ist auch zu überprüfen, ob das defekte Ladegerät in der USV Strom zieht und wieviel. Die USV hat natürlich einen Ruhestrom, den man kennen sollte.


    Gut, wenn Du elektronisch nicht so bewandert bis, ist es besser einen Fachmann hinzu zu ziehen.


    Rainer.


    Ich bin mir zu 80 % sicher, daß diese Gerätebatterien alle Kalzium sind und dann kannst Du mit 14,8 V laden. (Aber eben nur 80 %)...

    Parallel auf 12 oder 24 V schalten und Strom grob auf 20 % der Kapazität begrenzen (56 Ah bei 12 V = etwa 10 A). Der Strom stellt sich eh nach der Spannung und dem Ladezustand ein und wird kaum sehr hoch gehen.


    Wenn die Ladeanlage defekt ist, ist doch prima. Dann kannst Du fremd mit den notwendigen Spannungen laden (104 V Erhaltung oder 112 V Nachladung).


    Rainer.

    7 Jahre für Deine Batterien ist eine super Leistung. Da brauchst Du über nichts nachzudenken, sondern nur neu kaufen und dann vielleicht in 7 Jahren wieder.


    Für die USV reichen die im Link gezeigten Standby-Batterien völlig aus, es müssen keine teureren Zyklischen sein. Eine Erhaltungsladespannung von 13,5-13,8 V bringt Sicherheit für die Anlage und zwar dann, wenn sie zwischenzeitlich auch mal genutzt wird. Da diese Gerätebatterien sehr wahrscheinlich auch in Kalzium-Technologie gefertigt sind und bis zu 1 V höhere Ladespannung benötigen, sind die 13,6 V (wie oftmals angegeben) nicht so kritisch, wie bei einer Antimonbatterie.


    Und trotzdem wird bei Dauerladung irgendwann der Punkt erreicht: zu viel. Ein Wassereimer, der unter einem wenig tropfenden Hahn steht, wird eines Tages auch überlaufen, wenn man ihm nicht gelegentlich etwas entnimmt. Bei den Batterien ist es genau so.


    Reiner Erhaltungsbetrieb läuft allerdings mit 13,1-13,3 V besser, da ein Gitterverschleiß nicht auftreten sollte. Diese Erfahrung haben Ewald und auch ich gemacht. Da eine voll geladene Batterie 12,8 V Leerlaufspannung hat, meinte ich einst, meine USV mit 12,9-13 V stützen zu müssen. Nach einem Jahr war die Säuredichte trotzdem gefallen, die Batterie also leicht entladen. Also bin ich auf (nach Ewalds Empfehlung) 13,1-13,3 V (ungeregeltes Ladegerät, deshalb keine konstante Spannung) gegangen, und siehe da, die Säuredichte bleibt stabil.


    Rainer.

    Ich weiß leider nur, wie man in Pakistan aus alten Bleibatterien wieder neue macht. Es würde mich mal interessieren, was Rainer dazu sagt.

    Sehr beeindruckend, auch, was offensichtlich alles geht. Wie oben schon erwähnt:

    Die Minuselektrode verschleißt mechanisch kaum, wurde aber bei den Antimonbatterien im Batterieleben durch Antimon vergiftet. Der Hersteller hat uns immer wieder davor gewarnt, sie keinesfalls für ein zweites Batterieleben einzusetzen, auch wenn sie noch so gut aussieht.

    Heute gibt es ja keine Antimon-Starterbatterien mehr und der Kalziumanteil liegt unter 1 %. Möglich, daß es jetzt bei den Kalziumbatterien funktioniert. Natürlich kann man, wie hier gezeigt, eine Minuselektrode auf Plus umformatieren. Trotzdem sind Pluselektroden kräftiger ausgebaut, da sie schneller verschleißen. Die Lebensdauer der Batterie sollte - zumindest bei zyklischer oder teilzyklischer Belastung - mit diesen ursprünglichen Minuselektroden gering sein.


    Die offenen Zellen (innen) erhöhen außerdem Kriechströme und die Selbstentladung.


    Mit dem Polaufgießen mit flüssigen Blei habe ich auch mal angefangen, dazu muß das Blei aber sehr heiß sein. Ansonsten gibt es kalte Lötstellen. Deswegen bin ich schnell auf Löten mit Flamme (Propan/Sauerstoff) umgestiegen. Übrigens, die hier im Video aufgegossenen Anschlußpole sind gleich groß - geht natürlich auch.

    Das Verschließen von Deckel und Kasten ist natürlich Sahne.


    https://www.youtube.com/watch?v=ixXIWC5IxAk


    Hier geht es etwas leicht gesitteter zu: Pole werden aufgelötet, Pluselektroden sehen neu aus (unformatiert) und die Elektroden werden im Kamm untereinander und mit dem Polbolzen verlötet. So habe ich das auch gemacht.


    Aber der Zusammenbau im Kasten mit Deckel - einfach nur irre!


    Rainer.

    Leider ist das alte Handwerk der Batterierestauratoren bei uns ja mittlerweile völlig ausgestorben...

    Gott sei Dank! Bloß gut! Glücklicherweise.

    Wenn Du selbst mal Batterien repariert hättest (ich habe es 10 Jahre lang gemacht), wärst Du auch froh, daß es diesen Quatsch nicht mehr gibt.


    Was viele nicht wissen – Batterien kann man nicht regenerieren, sondern nur reparieren. Das liegt daran, daß die Hauptkomponenten einer Batterie alle Verschleißteile sind:


    Pluselektrode: Sie verschleißt (insbesondere durch ihre mechanische Bewegung bei Entladen/Laden) stark und ist letztlich Schrott.


    Minuselektrode: Sie verschleißt mechanisch kaum, wurde aber bei den Antimonbatterien im Batterieleben durch Antimon vergiftet. Der Hersteller hat uns immer wieder davor gewarnt, sie keinesfalls für ein zweites Batterieleben einzusetzen, auch wenn sie noch so gut aussieht.


    Separatoren: Diese setzen sich zu, sind durch Bleiteile durchwachsen und nicht mehr verwendbar.


    Säure: Diese ist ebenfalls verunreinigt und erreicht nicht mehr ihre Dichte, muß also erneuert werden.


    Hartgummi-, Holz- und Glasbatterien hat man innerhalb von 2, höchstens 3 Jahren repariert. Das betraf meist defekte Zellen oder beschädigte Gehäuse. Die heutigen PP-Batterien lassen sich nicht mehr reparieren – sie sind Einwegware.


    In Krisenzeiten, wie z. B. nach dem 2. Weltkrieg, hat man natürlich aus zwei, drei, vier... Batterien eine wieder brauchbare zusammen gefriemelt, ohne jegliche Gewähr, wie lange sie in Funktion bleibt.


    Klar geht das, was die Inder machen. Nur hat solch eine Batterie eine hohe Selbstentladung. Denn die Zellen müssen untereinander getrennt sein. Bei der PP-Batterie sind alle Kammern Spiegelverschweißt, was hier, nach dem Neuaufbau, nicht gemacht wird, bzw. nicht geht.


    Rainer.

    Die Gasungsspannung einer Blei-Kalziumbatterie liegt bei 15,8 V. Je älter eine Batterie wird und natürlich, je höher ihre Temperatur, um so niedriger sinkt die Gasungsspannung. Gasungsspannung bedeutet, daß sich ein festgelegter Wasserverbrauch einstellt. Eine neue Batterie gast auch schon über 15 V ganz minimal. Aber bei 14,4 V kann man sagen, daß die Batterie nicht mehr in Ordnung ist.


    Noch mal zum Eingang dieses Themas, was immer nicht ganz klar ist: Die Starterbatterie hat die Aufgabe, wie es der Name schon sagt, den Motor zu starten. Nach einer Fahrt von etwa 20 Minuten hat sie ihre verausgabte Kapazität von der Lima zurückerhalten. Eine weitere Aufgabe der Starterbatterie besteht darin, bei einem Zwangshalt im Dunkeln auf der Straße, die elektrische Anlage mit Strom für Standlicht und ggf. Warnblinkanlage zu versorgen (Notversorgung). Das ist alles - mehr nicht!!!


    Standheizungen, Musikanlagen, Radio hören bei der Gartenarbeit, u. a. müssen aus einer separaten Stromquelle gespeist werden! Das ist nun mal so.


    Rainer.

    Die Winston ist lt. Datenblatt für Ladung / Entladung zwischen -45 und +85 C° angegeben.

    Angeben kann man viel, wenn der Tag lang ist. Ob Lithiumbatterie, Bleibatterie oder andere - sie haben alle ihre positiven und negativen Eigenschaften. Und das unabhängig davon, ob "Varta", "Banner" oder "Winston" drauf steht. Auch die Winston ist eine normale LiFePO4-Batterie. Sie hat vielleicht eine Heizung eingebaut, um die gefährliche Frostladung zu überbrücken. Hier darfst Du Dich nicht täuschen lassen.


    Was mich eben so wundert:


    Wie kommt man nun darauf, die Praxiserfahrungen anderer öffentlich anzuzweifeln - weil es lt. Theorie auch anders sein könnte?!?

    Völlig absurd finde ich;)

    Ein guter Vergleich ganz anderer Natur: Wie kommt man darauf, sich gegen Corona impfen zu lassen?


    Rainer.

    14,8 V ist die maximale Ladespannung einer AGM/GEL-Batterie zur maximal schnellsten Aufladung. Natürlich kann man auch mit niedrigeren Spannungen laden, wobei sich die Ladezeit dann eben teils erheblich verlängert.


    Für eine verschlossene Naßbatterie beträgt die vorgegebene maximale Ladespannung 15,4 V. 14,4 V ist die veraltete, wartungsfreie Nachladespannung für Blei-Antimonbatterien und für die heutigen Blei-Kalziumbatterien nicht mehr gültig.


    Ist die Batterie offen (Zellenöffnungen, z. B. alle LKW-Batterien und auch Banner Starting Bull) gibt es für eine Nachladung mit Ladegerät keine Spannungsbegrenzung, sondern nur eine Strombegrenzung von 10 % der Kapazität. Bei Fahrzeugbetrieb wählt man aber etwa 14-15,4 V Spannungsbegrenzung (Langstreckenbetrieb bis Kurzstreckenbetrieb).


    Tatsächlich hat eine AGM im unteren Ladungsbereich eine etwas höhere Ladungsaufnahme gegenüber einer Naßbatterie. Das liegt wohl an ihrem Betrieb mit Säureverarmung und höherer Säuredichte. Eine AGM braucht 110 % und eine Naßbatterie 120 % Ladung zur Volladung.


    Die Kombination von Blei- und Lithiumbatterie ist interessant und nachvollziehbar. Die guten Eigenschaften einer Lithium überlagern hier die schlechten Eigenschaften einer Blei. Interessant wird es nur, wenn wir wieder mal richtige Winter bekommen (Nachts -25° C und Tags -15° C) und das über einen längeren Zeitraum. Und das kommt auch wieder...

    Mein Fazit deshalb:


    Auch eine geringere Spannungsdifferenz sorgt - über lange Zeit - für einen Ladungsausgleich.

    Elektrisch und praktisch logisch. Deswegen regeneriere ich auch gequälte Batterien mit einer Dauerladung von 14,8 V über 2-4 Wochen.


    Rainer.

    Nun bleibt mal ganz ruhig. Ihr wißt ja alle nicht, wieviel "Granaten" Ihr zu Hause habt. Lithiumbatterien haben unser Leben erobert. In allen elektrischen Geräten, auch im Haushalt, sind Lithiums drin, wo keiner hin denkt. Das ist enorm. Und wieviel Häuser brennen jeden Monat ab? Da sollte man lieber das Auto abschaffen, ist viel Lebensgefährlicher.

    Die paar Brände, so traurig sie für den einzelnen sind, sind nicht annähernd repräsentativ zur Menge der sich im Umlauf befindlichen Lithium.


    Nunja, ich habe Bleibatterien im Keller. Aber nicht aus den obigen Gründen...


    Rainer.

    Würdet ihr den Schweifstrom (Umschaltung auf Erhaltungsladung) noch tiefer setzen als bei 0.5A oder es erstmals so belassen?

    So lassen.


    Wenn am Vortag geladen wurde sinkt die Spannung langsam über Nacht bis auf 12.71

    Sind gute Werte für die älteren Damen.


    Temperatur kompensierten 14.8V aktuell bei 15.1V bei den jetzigen Temperaturen.

    Spielt keine entscheidende Rolle. 13,6 V oder 14 V sind auch möglich. Aber, ich bin kein Freund von Erhaltungsladung über die gesamte Winterzeit, aus den bekannten Gründen. Deshalb:


    Ein Erhaltungsladestrom bei dieser Kapazität wären etwa 0,15 A oder als Erhaltungsladespannung etwa 13,2 V. Ich würde die Ladung abschalten, die Batterien trennen und sie sich für 4 Wochen selbst überlassen. Danach kannst Du jede Batterie einzeln messen und somit auch eine eventuell schlechtere bestimmen.

    Die von Dir gemessenen Leerlaufspannungen sind für diese alten Herrschaften gute Werte.

    Rainer.

    Banner hat da nix beigemischt. Von Banner stammt nur der Aufkleber. Alle Motorradbatterien kommen aus Fernost. In Europa werden nur noch die Etiketten produziert.

    Seit Jahren frage ich mich, ob das auch schon Kalzium legierte Batterien sind? Gut, man könnte es mal testen. War ich aber bisher zu faul.


    Rainer.

    Ein Erhaltungsladestrom bei dieser Kapazität wären etwa 0,15 A oder als Erhaltungsladespannung etwa 13,2 V. Ich würde die Ladung abschalten, die Batterien trennen und sie sich für 4 Wochen selbst überlassen. Danach kannst Du jede Batterie einzeln messen und somit auch eine eventuell schlechtere bestimmen.

    Die von Dir gemessenen Leerlaufspannungen sind für diese alten Herrschaften gute Werte.


    Lithium wäre natürlich eine gute Alternative. Dann bist Du zwar die Probleme einer Bleibatterie los – bekommst dafür aber die Probleme einer Lithium. Das Forum hier ist voll davon... Das liegt aber nicht unmittelbar an der Batterie selbst, sondern an dem Korsett, das sie zum „Leben“ braucht.


    Man sollte die Vor- und Nachteile der Blei- und Lithiumbatterien ergründen und kennen und sich dann entscheiden, welche für sein eigenes Einsatzgebiet vorteilhaft geeignet ist. DIE Batterie gibt es nicht. Und wenn die Lithium heute vergöttert wird und ihre schlechten Seiten gern verschleiert werden, liegt es ganz einfach daran, daß sie die neueste Entwicklung ist und die ja bekanntlich immer für besser als die frühere gehalten wird. Sobald die nächste Generation auf den Markt kommt, war die LiFePO4 dann doch nicht so gut. Na so was aber auch. Also immer nüchtern bleiben.


    Rainer.

    Entlädt man mit hohem Strom, führt das bei Bleiakkus dazu, dass ein Teil der in den Elektroden vorhandenen chemischen Energie der weiteren Entladung aufgrund des erhöhten Innenwiderstands durch die vom Bleisulfat bedeckten Elektroden nicht zugänglich ist.

    Noch entscheidender ist, daß bei starker Entladung zügig Frischsäure an die Elektrode heran geführt werden muß, um den Entladeprozeß aufrecht zu erhalten. Und das ist ja mechanisch begrenzt. Daher gibt es auch die Elektrolytumwälzung, die Säureverarmung und Säureschichtung verhindert. Entweder mit Pumpe oder zwangsweise. VARTA baut Batterien, wo durch die Fahrzeugbewegung eine zwangsweise Umwälzung erfolgen soll.


    Rainer.

    Referenzempfänger von 0 bis 34 Mhz,

    Den 525 habe ich auch, ist z. Z. bei einem OM zur Reparatur, da 70 cm ausgefallen ist und ich nicht mal unser OV-Relais hören kann. Auch der 535 steht hier, sogar mit Pühler-Modifikation. Ich habe die Vorstufe über ATT abschaltbar gemacht, was sehr angenehm ist. Außerdem stehen hier noch EKD 300/500 und diverse Russen-R-Technik. Sogar mehrere berühmte R-250, über die ich auch ein Buch geschrieben habe.

    Das QRM ist in den Städten natürlich nicht mehr in den Griff zu bekommen, da kann man sich das Hobby auch abgewöhnen. Hier auf dem Land läßt sich dagegen noch etwas gegen steuern.

    Vor 50 Jahren konnte man noch einigermaßen störungsfrei amplitudenmodulierte Mittel- und Langwelle empfangen, aber diese Zeiten sind schon sehr lange und endgültig vorbei!

    Aber durch das massenhafte Abschalten Europäischer Sender ist jetzt wunderbar DX möglich.

    leistungsstarken Außenantenne oft einen Störpegel von S 9+15 ablesen dürfen.

    Ich habe vor sehr langer Zeit mal etwas kennen gelernt, was sich zumindest als BC-DX-er einfach anwenden läßt: Störabstand. Die Antenne soweit abschwächen, daß das QRN auf dem jeweiligen Band (bzw. Bereich) gerade noch hörbar ist, dann hat man maximale Verstärkung. (Aber, wem sage ich das).

    Hochantenne außerhalb des Hauses bauen.

    ...oder weiter weg. Ich habe in der Scheune einen Kreuzrahmen mit jeweils 33 m Durchmesser für ganz unten (10 kHz – 1 MHz) zu hängen. Die beiden Rahmen werden so geschalten (Reihenschaltung und/oder Umpolung), daß sie sich „dreht“. Es ist beeindruckend, wie ruhig solch große Antenne ist. Obwohl weiter oben unangepaßt, nutze ich sie auch für KW. Bei nur Empfang geht das ja alles. Außerdem steht in der Scheune noch eine 1-m-Riesenferrit (10 kHz-2 MHz) mit aufgesetzter 1,2 m Loop. Letztere nimmt natürlich weniger Müll auf.


    Da ich einen großen Garten habe, wollte ich mir eine ruhige Ecke suchen und dort eine vierfach Loop aufbauen, mit direktem Empfängeranschluß (nur Eingangsteil und die ZF auf Antennenleitung ins Haus holen). Ich habe viel mit Antennenleitungen experimentiert, mit Mantelwellensperren, 240-Ohm-Leitungen (a la Friese), aber wirklich ruhig konnte ich sie nicht bekommen. Da fiel mir ein, wie man mit einem Kofferradio mit der Ferritantenne sogar den Ortssender vollständig ausblenden konnte. So entstand der Gedanke, Antenne und 1. Mischer unmittelbar zu verbinden. Leider bliebs bei dem Gedanken.


    Ich bin seit über 30 Jahren im DARC, allerdings nur als DE-er. Als mir unser OVV damals die Prüfungsfragen anbot und wärmstens empfahl, mußte ich feststellen, daß ich doch kein Funkingenieur werden wollte, sondern es nur ein Hobby sein sollte.

    Und dann war da ja noch die CW-Hürde für KW. Und nur für UKW war mir der Aufwand zu hoch. Gut, heute hats sich und man könnte die Prüfung mal ablegen. Da ist aber wieder die altersbedingte Angst. Ich weiß ja nicht, ob Du ,Tom, noch QRV bist?


    Vy 73, Rainer


    Also wieder zurück zu den Batterien...