Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das MicroCharge-Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

ulf

Akku-Meister

  • »ulf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 117

Registrierungsdatum: 24.08.2010

  • Nachricht senden

1

20.10.2013, 13:37

Ist Laden mit glatter Gleichspannung wirklich besser?

Hallo,

in den Ladegeräte-Beschreibungen eines bekannteren Herstellers steht:

Zitat

Die Qualität der Ladespannung und des Ladestroms ist sehr wichtig. Eine hohe Stromwelligkeit heizt die Batterie auf, wodurch die positive Elektrode altert. Eine hohe Spannungswelligkeit kann andere an die Batterie angeschlossene Ausrüstungen beschädigen.
****-Batterieladegeräte erzeugen eine sehr saubere Spannung und einen sehr sauberen Strom mit niedriger Welligkeit.
Ich halte das für übertrieben bis dramatisiert. Mein spannungsbegrenzter Baumarktlader lädt mit Trafo-Wechselstrompulsen und erzeugt bei max. Leistung eine Spannungswelligkeit bis ~ 0,2V (Peak-Peak) an den Polen einer 60Ah-Starterbatterie. Ein Aufheizen der Batterie ist mir bisher noch nie aufgefallen, und die Elektronik unserer Wagen hat den Dutzend- bzw. hundertfachen Einsatz des Laders bisher ohne jegliche Schäden überlebt.

Da frage ich mich, ab welcher Leistungsklasse eines Trafoladers bzw. welcher Spannungswelligkeit an den Batteriepolen(!) ein einfach konzipiertes Ladegerät schädlich sein soll ?(
Gruß Ulf

Tom

Moderator

Beiträge: 2 084

Registrierungsdatum: 27.02.2010

  • Nachricht senden

2

20.10.2013, 14:00

Ihr fragt Euch Sachen... :rolleyes:

Vielleicht hilft das hier weiter: Hawker-Ladetechnik.pdf

Aber bitte nicht alles zu wörtlich nehmen, da es sich um Hinweise zu Reinblei-ZINN-Akkus handelt, nicht zu verwechseln mit sogenannten "Reinblei"-Akkus (was ganz normale Bleiakkus sind).

Grüße, Tom

ulf

Akku-Meister

  • »ulf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 117

Registrierungsdatum: 24.08.2010

  • Nachricht senden

3

20.10.2013, 14:41

Hm, das verlinkte pdf kann ich nicht öffnen - ist laut AR "beschädigt und kann nicht repariert werden" :(
Gruß Ulf

Tom

Moderator

Beiträge: 2 084

Registrierungsdatum: 27.02.2010

  • Nachricht senden

4

20.10.2013, 15:35

OK, hab's noch mal hochgeladen.

Grüße, Tom

ulf

Akku-Meister

  • »ulf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 117

Registrierungsdatum: 24.08.2010

  • Nachricht senden

5

20.10.2013, 20:48

Jetzt gehts - danke :)
Gruß Ulf

martin_53

Akku-Meister

Beiträge: 128

Registrierungsdatum: 21.11.2013

  • Nachricht senden

6

12.02.2014, 18:16

Ich halte - nach den letzten Versuchserfahrungen - ein Laden mit möglichst hoher Welligkeit für vorteilhafter.
Es ist damit in den gesetzten Grenzen sogar eine teilweise Desulfatierung möglich. Besser zum Desulfatieren wären allerdings absolut "steilflankige" Impulse mit sehr hoher Stromanstiegsgeschwindigkeit. (Aber das würde keine Fahrzeugelektronik so recht mögen, wegen der Oberwellen.)
Dafür gibt es aber den Power-Pulsar. :) Du hattest nach "Laden" gefragt. Das bedarf keiner besonderen Glättung - die erledigt der Akku. :) (Und dem ist ziemlich egal, was da ankommt - Hauptsache "Futter"! )
Grüße, Martin
Mit einem Draht klappt es nicht, und ab zwei kann man verwechseln. (Unbekannt)