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Tom

Moderator

Beiträge: 2 039

Registrierungsdatum: 27.02.2010

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21

23.05.2019, 07:01

Ich glaube, du interpretierst jetzt zuviel in den angezeigten Innenwiderstandswert hinein. Es ist mir schon klar, dass sich diese Geräte sicherlich auf eben jener Messung stützen. Aber eben nicht nur. Entscheidend für die Ausgabe ist wohl auch, wie stark die Spannung unter dem eingebautem Lastwiderstand einbricht.
Sicher: R=U/I. Aber genau das ist ja gerade die Messung des Batterie-Innenwiderstandes. Wieso jetzt "auch"? Wird denn da noch was anderes gemessen?

Grüße, Tom

Torsten

Akku-Versteher

  • »Torsten« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 44

Registrierungsdatum: 25.04.2019

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22

28.05.2019, 21:04

Naja...es gibt die Geräte (zum Beispiel der Novitec-Tester) auch ohne Anzeige des Innenwiderstandswertes. Da wird dann nur der der CCA-Wert, verbunden mit einer LED die gut oder schlecht signalsiert ausgegeben - obwohl die Messung mit Sicherheit auf dem gleichem Prinzip aufbaut.

Es ist wie mit allen Tabellen: Egal ob die Abweichung 1 oder 10 Prozent ist - irgendwo ist die Grenze erreicht. Was dazu geführt hat, dass der Test einmal "gut" und das andere Mal "schlecht" angezeigt hat. Eine echte Aussage bezüglich der Brauchbarkeit - insbesondere als Starterbatterie ist damit selbstverständlich nicht gegeben.


Dennoch hat der "Tiefkühl-Test" das gewünschte Ergebnis geliefert: Wie nicht anders zu erwarten war, waren die Werte der tiefgekühlten Batterie
schlechter als bei Zimmertemperatur ;)
Ancell-Mini-Tester gibt folgende Werte für sie aus:
Health: 67%, 445 CCA nach EN, Charge: 45%, 12,27 Volt, 6,18 Milli-Ohm und "good-recharge"
Der eingangs erwähnte Prüfling hat nun übrigens auch das "good" Prädikat vom Tester bekommen. Die Werte (zumal nach einigen Tagen geladen
rumstehen) sind jetzt diese: Health 80%, 485 CCA, 12,71 Volt, 5,64 Milliohm.

Der Kapazitätstest (runter bis auf 11,0 Volt Klemmenspannung unter C/20 Last) kurze Zeit nach Volladung
(da wusste ich noch nicht, dass paar Tage rumstehen gerade bei älteren Batterien, welche manchmal zu erhöhter Selbstentladung neigen gut für
ein praktikableres Ergebnis ist) ergab 29 Ah, also knapp 50% der aufgedruckten Nennkapazität.Denke mal, damit lässt sich bei einem
Fahrzeug mit normaler Ruhestromaufnahme noch gut was anfangen...
Nun möchte ich keine Gefangenen machen und habe den Prüfling sofort wieder an das Victron angeklemmt. Ergebnis: Die Batterie nimmt jetzt sehr begierig den ihr dargebotenen Strom auf. Nach 15 Minuten mit voller Stärke von 15 Ampere am Victron hat die Stromspannung 13,70 Volt erreicht und wächst nur langsam (ca. 1-2 hunderstel Volt/Minute) weiter an! Wie passt dass zusammen? Erst verweigert sie faktisch die Ladungsaufnahme, aber nach Volladung und Teilentladung saugt sie praktisch mit allem was der Lader hergibt ?( Was ist da los? Ist diesen Phänomen eurer Erfahrung nach Auswirkung der klassischen Sulfatierung?
Die eingangs gestellte Frage nach der Sulfatierung kann ich durch fortgesetztes "Studium" des Forums mittlerweile verneinen. Sicher war ein eine solche zumindest leicht vorhanden, aber das Ladeverhalten der Batterie war nicht davon abhängig.