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Tom

Moderator

Beiträge: 2 039

Registrierungsdatum: 27.02.2010

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28.11.2014, 09:28

Dieses Argument, dass eine Spule immer bestrebt ist, einen fließenden Strom konstant zu halten, ist mir inzwischen ungefähr unzählige Male begegnet. Ob man das so hinnimmt, hängt wohl hauptsächlich von der persönlichen Gesinnung ab. Ich gestehe aber, in dieser Hinsicht einfach zu wenig von "Elektrotechnik" zu verstehen, weil ich diesbezüglich weder jemals eine Berufs-, noch eine Fachhochschule von innen gesehen habe.

Über Spulen und Kondensatoren weiß ich nur das, was ich im Physikunterricht und an anderen Stellen lernen konnte, nämlich dass sich um stromdurchflossene Leiter ein magnetisches Feld bildet, in dem Energie gespeichert wird, und dass sich dieses Magnetfeld bei Änderungen des Stromflusses ebenfalls ändert. Diese Änderung des Magnetfeldes bewirkt eine Gegen-EMK, die sich dann wiederum auf den fließenden Strom auswirkt. Beim Kondensator ist es ziemlich analog, da sich bei Anlegen einer Spannung im Dielektrikum desselben ein elektrisches Feld ausbildet, welches jeder Änderung der äußeren Spannung entgegenwirkt.

Beim Pulsar ging es mir darum, die Zeit, innerhalb derer die Ladung des Einzelimpulses in den Akku geleitet wird, so stark zu verkürzen, dass der zur Ladungsübertragung nötige Strom möglichst hoch ansteigt. Ich gehe davon aus, das in der extremen Verkürzung dieser Einwirkungszeit bei gleichzeitig konstantem Energieeintrag das Geheimnis der Desulfatierung ohne unerwünschte Nebenwirkungen zu finden ist.

Ein Impuls/Pausenverhältniss von nur etwa 1:7 (wie es aus Deinen Messungen hervorgeht) wäre aber meiner Einschätzung nach zu wenig. Sollte das wirklich zutreffen, müsste die Schaltung so abgeändert werden, dass man auf ein Impuls/Pausen-Verhältnis von wenigstens 1:100 bis 1:1000 käme, um den positiven Effekt weiter auszubauen und endlich die sinn- und verbotswidrig angeschlossenen Bordnetze mit Starkstromimpulsen zu himmeln. :thumbsup:

Grüße, Tom

EMV Guru

Akku-Versteher

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62

28.11.2014, 10:03

Die Natur hat immer recht!

Dieses Argument, dass eine Spule immer bestrebt ist, einen fließenden Strom konstant zu halten, ist mir inzwischen ungefähr unzählige Male begegnet. Ob man das so hinnimmt, hängt wohl hauptsächlich von der persönlichen Gesinnung ab. Ich gestehe aber, in dieser Hinsicht einfach zu wenig von "Elektrotechnik" zu verstehen, weil ich diesbezüglich weder jemals eine Berufs-, noch eine Fachhochschule von innen gesehen habe.
Hallo Tom!

Ein Studium, Berufsausbildung keine Voraussetzung um gute Geräte zu bauen. Praktiker wie Du kommen auch zu wunderbaren Ergbnissen, viele zufriedene Kunden haben Dir dies schon bestätigt. In diesem Zusammenhang ist es doch unerheblich wieviel Strom fließt.

Theorie heißt: niemand weiß ob es funtioniern wird - Praxis: es funtioniert, jedoch keiner weiß warum :)

Ein stimmiges Bild ergibt sich wenn sich Theorie und Praxis decken.

Die Naturgesetze entziehen sich glücklicherweise jeglicher menschlichen Gesinnung. Die Natur hinzunehmen wie sie ist, eine nicht immer einfache Herausforderung für uns Menschen! Die Stromerhaltungseigenschaft einer Spule ist seit hunderten von Jahren bekannt und wird seit weit über 100 Jahren vom Menschen genutzt. Joseph Henry – Wikipedia Ich halte Diskussionen, die allgemein anerkannte physikalische Zusammenhänge in Frage stellen für wenig hilfreich und verweise hier auf entsprechende Fachliteratur.
Man kann sich die Dinge theoretisch oder praktisch erschließen. Deine Versuche mit dem Widerstand haben doch bereits ein recht anschauliches Ergebnis gezeigt. Wiederhole doch bitte Deine Messung mit höheren und geringern Widerstandswerten. Du wirst sehen, daß der Spitzenstrom sich nur unwesentlich verändern wird. Soweit die Theorie, ich bin gespannt auf die Praxis.

Ich habe jetzt leider nicht mehr Zeit auf Deine anderen Punkte einzugehen, müßte schon lang im Büro sein und werde mich erst wieder kommende Woche an der Diskussion beteiligen. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!

Carsten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EMV Guru« (28.11.2014, 18:51)


psy

Akku-Versteher

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30.11.2014, 14:03

eine Frage an EMV Guru:
Wieso hat der Megapulse bei dir einen positiven RMS Strom und das ohne eigene Spannungsversorgung? wo kommt der Strom her?

EMV Guru

Akku-Versteher

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64

30.11.2014, 19:01

Kommentar zur Stromkurve vom Megapulser

Wieso hat der Megapulse bei dir einen positiven RMS Strom und das ohne eigene Spannungsversorgung? wo kommt der Strom her?

Die Nulllinie liegt auf dem C4 Strich links unten, man sieht den negativen Versorgungsstrom und die postiven Pulse. Den Akku hatte ich mit einem Netzteil gestützt. Der Megapulser funtioniert jedoch auch einige Zeit an einem frisch geladenen Akk dessen Spannung ja anfans oft über 12,9V liegt. Ob das stützende Netzteil angeschlossen war oder nicht hatte keinen Einfluß auf die Stromkurve.

konturger

Akku-Anfänger

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65

24.12.2015, 10:26

Quod erat demonstrandum ?!

Also der Normalo, mit nur einem kalibr. Fluke 87v (o.Ä.) bewaffnet, steht nun genauso schlau wie vorher dar :-D

Sollte ggf. eine Drittmeinung her :-) Ich habe diverse Pulser im Einsatz (iclen, Megapulse, Pulsar) und kann diese leider mit o.g. Multimeter nur bedingt ausmessen. Multimeter sind einfach zu träge.

Gibt es denn hier wirklich keinen Afu mit der Lizenz zum transparent messen ?!¿ :thumbsup:
War ja inital auch in Tom´s Interesse das gegengeprüft zu haben.

VG aus Karlsruhe,
Erholsame Feiertage,
Tim

Tom

Moderator

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66

24.12.2015, 12:14

Nunja, ich bin durchaus ein (sogar lizensierter) HF-Fuzzi, aber da über Art der Messung und Interpretation der Messergebnisse offensichtlich kein Einvernehmen zu erzielen ist, habe ich mich diesem Thema zunächst nicht weiter gewidmet. Inzwischen kommen aufgrund der Veröffentlichungen in diesem Forum gehäuft Nachfragen zu Bausätzen, Platinen, Layouts und sonstigen Power-Pulsar-Teilen, während von den Pulsaren selbst eher wenige verkauft werden. Weshalb ich aus den tatsächlich erreichbaren Stromspitzen jetzt keine Wissenschaft machen möchte. Ich würde auch nicht meine Hose darauf verwetten, dass im Pulsar nun gerade das große Akkuglück liegt. Denn soweit es sich nicht um völlig flache Akkus handelt, die beim besten Willen nicht anders als mit einem starken Pulser wieder ins Leben zurückgeholt werden können, habe ich ganz nebenbei sehr gute Erfahrungen mit mehrtägiger Dauerladung bei 14,4V gemacht, die ebenfalls eine sehr segensreiche Wirkung auf (an-)sulfatierte Bleiakkus hat. Dafür braucht man aber keine aufwendige Impulserzeugung, sondern ein einfaches Gleichspannungsnetzteil ohne jede Neigung zu exorbitanten Strömen reicht für diesen Zweck schon völlig aus. Wozu dann noch über die absolute Höhe der Stromimpulse streiten? Fest steht sowieso, dass hohe Ströme beim Pulsar - wenn sie denn wirklich vorhanden sind und nicht nur meiner Fantasie entsprangen - einerseits nur über äußerst kurze Zeit fließen und dann auch gleich wieder den Rückweg antreten (abklingender Sinus mit positiver und negativer Stromkomponente). Damit dürfte klar sein, dass es sich keinesfalls um "Lade-"Stromimpulse im herkömmlichen Sinne handelt, sondern eher um statische Ladungen, die in beiden Richtungen fließen, wenn nicht gar um Blindströme.

Grüße, Tom