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Charly

Akku-Neuling

  • »Charly« ist der Autor dieses Themas

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1

08.05.2016, 12:08

Mosfet Taktet

Hallo Tom
Ich habe das Trenn-Mosfet Angeschlossen mit zwei Leitungen von 8mm Querschnitt, Kabelänge von Bordbatterieüber Trennschalter, und Sicherung bis zur 2.Batterie ca. 2m
Bei der Inbetriebnahme fängt das Mosfet an zu Takten. Im Sekundentakt Einschalten und Ausschalten.
Was habe ich falsch gemacht ?
Die 2. Batterie hatte eine Spannung von 12,1 Volt, der Alternator hat eine Leistung von 90A
Danke für Deine Antwort
Charly
»Charly« hat folgendes Bild angehängt:
  • Zusatzbatterie.JPG

Tom

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2

08.05.2016, 12:17

Hallo,

diese Frage kommt immer mal wieder, die Antwort findet sich z.B. hier:

TrennMOSFET pulsiert manchmal ...

Grüße, Tom

Charly

Akku-Neuling

  • »Charly« ist der Autor dieses Themas

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3

08.05.2016, 12:29

Hallo Tom
Danke für die Super-Schnelle Antwort
So ist das bei den Selbstständigerwerbenden, immer am Sonntag Online
Habe den Beitrag gelesen, heisst für mich noch mehr Kabel verlegen (habe gedacht zwei Leitungen à 8 mm2 sind genug, werde nun versuchen einen weitere Leitung à 8 mm2 einzufädeln (wird natürlich unter dem Auto über den Tank verlegt ;( )
Hoffe das Funktioniert, ansonsten werde ich versuchen(als Nicht-Elektriker) den Stromdurchfluss zu messen
Gruss Charly

Tom

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4

08.05.2016, 12:41

Hallo Charly,

wenn der Trenn-MOSFET nur manchmal ein wenig tackert, dann lass ihn halt tackern. Es schadet ihm eigentlich nicht, aber es nervt natürlich. Es ist einfach ein Symptom, dass die Last des Zweitbatterie-Ladestroms die momentane Stromlieferfähigkeit überschreitet - wenn die Installation korrekt ist.

Um letzteres zu überprüfen, sollte man einmal messen, welche Spannung am Trenn-MOSFET direkt eigentlich anliegt (also direkt an den Schraubklemmen, auch an dessen Minuspol!). Wenn man hier unter Lastbedingungen einen sehr deutlichen Spannungsabfall gegenüber der Spannung an der Starterbatterie selbst misst, womit ich mehr als etwa 0,4V meine, dann sollte man die Ursache suchen und dort nachbessern. Das kann durchaus auch der verwendete Massepunkt an der Karosserie sein. In der Regel wird man wohl feststellen, dass die Zweitbatterie stark entladen ist und einfach einen besonders großen Ladestrom-"Appetit" hat, der die Lichtmaschine anfangs an ihre Grenzen treibt. Auch wenn gleichzeitig zum fließenden Ladestrom noch starke Verbraucher an der Zweitbatterie versorgt werden müssen, kann die Leistungsgrenze der Lichtmaschine an ihre Grenzen kommen, so dass die Ladespannung entsprechend absinkt.

Sonntags auch mal nach dem Forum zu schauen, ist überhaupt kein Problem. Es ist auch keinesfalls mehr Mühe sonntags Antworten zu verfassen als montags, eher umgekehrt wird ein Schuh draus, denn montags brennt es sowieso überall, da ist dann die Zeit oft nicht vorhanden, bzw. erst zum Abend hin.

Grüße, Tom

Charly

Akku-Neuling

  • »Charly« ist der Autor dieses Themas

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5

08.05.2016, 19:27

Hallo Tom
Habe ich genauso wie Du (Bin Selbstständig) und am Sonntag habe ich Zeit für alle Büroarbeiten und was damit zusammenhängt :thumbsup:

Die Zweitbatterie ist mit 12 V Ruhestrom sicherlich nicht ganz aufgeladen, und saugt damit viel Strom.

Werde trotzdem noch ein drittes Kabel einfädeln um die Verluste so gering wie möglich zu halten.

Vieleicht ist der Umweg über einen Hauptschalter auch nicht Ideal.

Im Moment des "Versuches" wahr nur der Radio inkl. Subwoofer eingeschaltet, der grosse Stromfresser (Kühlschrank) wahr nicht in Betrieb.

Bei Ferien wird aber der Kühlschrank während der Fahrt im gedrosseltem Modeus Eingeschaltet sein sowie der Radio, werde dan sehen bzw. hören wie sich der Mosfet verhält.

Wenn es dem Mosfet nichts tut, wenn er immer taktet, kann ich damit leben (werde halt dan die Musik lauter stellen :D )

Gruss Charly

Tom

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6

08.05.2016, 19:42

Wenn es dem Mosfet nichts tut, wenn er immer taktet, kann ich damit leben (werde halt dan die Musik lauter stellen :D )

Gruss Charly
Das schadet dem MOSFET zwar nichts, aber die Aufladung wird doch unnötig lange dauern. Weshalb ich dazu rate, die Ursache zu finden und möglichst zu beseitigen, wenn nicht gerade eine zu schwache Lichtmaschine die Ursache ist.

Bzgl. Lichtmaschine und Zweitakkukapazität nenne ich immer meine "Faustformel":

:!: Möglichst kein ungleicheres Verhältnis als 1:4 Lichtmaschinen-Maximalstrom und Zweitakku-Kapazität wählen, wenn ein Trenn-MOSFET verwendet wird.

Also wenn die Lichtmaschine z.B. nur maximal 50A abgeben kann, sollten keine größeren Zweitakkus als 200Ah angeschlossen werden. Andernfalls wird das Tackern notorisch.

Grüße, Tom

Charly

Akku-Neuling

  • »Charly« ist der Autor dieses Themas

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7

10.05.2016, 21:23

Hallo Tom
Habe nun ein zusätzliches Kabel eingezogen
Problem erledigt, kein Takten mehr, kann beruhigt in die Ferien Reisen :thumbsup:
Danke
Charly

Denis_O

Akku-Meister

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8

11.05.2016, 14:43

Anstatt ein dickeres Kabel zwischen Starterbatterie und Trenn-Mosfet bzw Saftschubse einzubauen könnte man eigentlich auch ein dünneres (zB 2,5 oder 1,5qmm) zwischen Trenn-Mosfet bzw Saftschubse und Zweitbatterie einbauen, oder? Das sollte den Spannungsabfall auch reduzieren.

Tom

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9

11.05.2016, 15:55

Wenn es dünn genug ist, könnte auch das klappen.

Nur sinkt dann der Ladestrom zum Zweitakku ab und der ganze Aufwand mit dem extrem niederimpedanten Trenn-MOSFET und dicken Kabeln wäre umsonst. Weshalb ich davon abrate einerseits einen Trenn-MOSFET und andererseits zu dünne Kabel im Strompfad zum Zweitakku zu verwenden.

Grüße, Tom

Denis_O

Akku-Meister

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10

12.05.2016, 13:37

Stimmt, daran habe ich nicht gedacht. Ich hatte die Saftschubst im Kopf, dort würde das dünne Kabel im Stützbetrieb auch nicht überlastet werden, da der Höchststrom 4A beträgt

Tom

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11

12.05.2016, 13:59

Ja genau. Bei der Saftschubse ist es ein Sonderfall, weil die nur das kleine Schaltrelais besitzt. Wenn das Fahrzeug dann eine 180A-Lima eingebaut hat, könnte es ohne künstliche Ladestrombegrenzung schon mal Probleme geben. Gab es aber zum Glück noch nie. Das zeigt, wie wirksam eine Ladestrombegrenzung mit bewusst zu dünnem Kabel funktioniert.

Grüße, Tom