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Denis_O

Akku-Meister

  • »Denis_O« ist der Autor dieses Themas

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1

30.10.2017, 16:45

Neue Produktidee

Hallo Tom,

Ich hätte mal so ne Idee für ein neues Produkt, und zwar ein kleines, wetterfestes DC-DC Ladegerät/Erhaltungslader mit umschaltbarer 13V/13,5/14,4V Ausgangsspannung und Unterspannungsschutz auf der Primärseite.

Damit hätte mal ein autakes, kleines Ladegerät, um grössere, schwere Akkus in abgelegenen Garagen oder Scheunen regelmässig nachzuladen...


D.

Tom

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2

30.10.2017, 16:50

Was soll dafür als Ladestromquelle dienen?

Grüße, Tom

Denis_O

Akku-Meister

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3

30.10.2017, 16:59

kleine tragbare 12V akkus (zB. 7Ah)

Tom

Moderator

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4

30.10.2017, 18:47

Also kleine tragbare 12V-Bleiakkus (Akkutechnik ist wichtig wegen des Tiefentladeschutzes).

Da kann man handelsübliche 12V/12V-DC/DC-Wandler verwenden, denen man einfach einen Tiefentladeschutz vorschaltet. Oder man nimmt eine Saftschubse, da ist der Tiefentladeschutz schon gleich mit drin. Ich hab das zwei Jahre lang mit einer Saftschubse gemacht, allerdings bringt es dabei irgendwie nichts, mit kleinen Bleiakkus als Ladestromquelle zu arbeiten. Denn dann müsste man ja alle paar Tage neue Akkus hinschleppen. Ich hatte 12V/25Ah-Bleiakkus im Tragegurt verwendet. Größere Bleiakkus gehen wegen des Gewichts nicht, die will oder kann keiner Tragen. Oder Lithium-Akkus, was auch wegen der starken Zyklisierung sinnvoller wäre. Nur kosten die wieder richtig Geld, wenn man wenigstens 20 oder 30Ah bei 12V anschließen möchte. Dann sind Lithium-Akkus meist zu teuer.

Ich für meinen Teil mache es mir heute ganz einfach: Starterbatterien von Saisonfahrzeugen, die immer sechs bis 10 Monate am Stück in einer Halle abgestellt waren, vor dem abstellen voll aufladen und dann abklemmen. Dann nach bis zu einem Jahr wieder anklemmen, Motor starten und wegfahren. Das hat eigentlich immer gut funktioniert und machte jede schwere oder teure Nachlade-Akkulösung überflüssig.

Grüße, Tom

Ewald

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5

31.10.2017, 22:14

In diesem Zusammenhang sollte man auch immer die aktuelle Selbstentladerate des jeweiligen Energiespeichers kennen, bei diesem mittlerweile schon knapp 12½ Jahre alten billigen China AGM Akku, beträgt die monatliche Selbstentladung (am abgeklemmten Energiespeicher) durchschnittlich 2½ Ah oder ca. 25% seiner ursprünglichen Nennkapazität.



Hat aber dank permanenter Erhaltungsladung seit Saisonbeginn 2005, auch die heurige Saison (nach dem reinigen der Polklemmen) immer problemlos den Anlasser mit ausreichend Strom versorgt. Ich lasse mich überraschen, ob es damit im nächsten Jahr auch noch funktioniert. Letztes Jahr musste ich meiner ZZR 250 von 1991 eine neue Starterbatterie gönnen, weil ich in dieser Größe keine funktionstüchtige Schrottbatterie fand. Weil wir in Österreich auch für neue Starterbatterien meistens deutlich mehr als im benachbarten Deutschland löhnen müssen, habe ich mich für "diese Alternative" als AGM Batterie in gleicher Baugröße wie die alte Nassbatterie entschieden. Der Anlasser dreht damit dank wesentlich kleinerem Innenwiderstand viel flotter durch und die Maschine springt auch besser an. Sehr positiv überrascht hat mich bei diesem Akku die extrem niedrige Selbstenntladerate, von bescheidenen 120 mAh in 6 Wochen. Weil diese Maschine bei ausgeschaltem Zündschloss überhaupt keine stillen Stromverbraucher hat (auch die Referensspannung (Sense) zum Spannungsregler) wird über das Zündschloss geschaltet. So braucht man nur am parkenden Fahrzeug den Akku mit bescheidenen 100 mA nachladen, bis er bei 14,7 Volt Ladeschlußspannung automatisch abschaltet. Nach mehreren Monaten (in der Winterpause) widerholt man diesen Vorgang und kann damit auch die aktuelle Selbstentladung genau bestimmen. Sogar der elektrische Energieverbrauch für einen einzigen Startversuch, lässt sich mit dieser einfachen Methode genau nachmessen.



Wenn man das (wegen nicht vorhanderen elektrischer Netzversorgung) mit etwas größeren bezahlbaren und trotzdem noch leicht transportierbaren Bleiakkus durchführen muß, wäre ein WP18-12 von Kung Long (als Energieversorgung für kostengünstige IMAX-B6) eine wirtschaftliche Alternative.



Langzeitige Erhaltungsladung mit Batterieversorgung finde ich stattdessen kaum praxistauglich, man beachte in diesem Zusammenhang alleine die Tatsache, dass der dafür benötigte Step-Up Converter möglicherweise schon mehr Strom im Leerlauf zieht, als bei knapp über 13 Volt Erhaltungsladespannung zum jeweiligen Bleiakku fließt. Mit kostengünstigen Solarpanalen macht die Maßnahme durchaus Sinn, solange man sicherstellt, dass in den Nächten kein Rückstrom vom Akku zum DC/DC Wandler fließen kann.