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thei

Akku-Neuling

  • »thei« ist der Autor dieses Themas

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1

07.12.2018, 13:51

Zellenstopfen öffnen?!

Hi,

Nachdem ich meine 2 Jahre alte Varta Starterbatterie mit dem Power-Pulsar wieder einigermaßen fit bekommen habe, scheint es jetzt meine Schwiegereltern erwischt zu haben!

Die haben vom Vorbesitzer eine "No-Name" Batterie verbaut bekommen! "BulletBatt", noch nie gehört! Diese scheint zwar Zellenstopfen zu haben, aber keine Ahnung wie die aufgehen?! Denn die Stopfen sind einfach "glatt", also kein (Kreuz)Schlitz oder ähnliches, das komische ist, das über die Stopfen kein Aufkleber ist / war, wie bei einer Wartungsfreien. Auf dem Bild sind zwar noch Klebe Reste, die sind aber nur von einem kleinen Aufkleber der darauf hinweist vor dem Einbau die Stopfen auf der Seite (Entgasung) zu entfernen!

Wie bekommt man die jetzt auf? Mit nen Dremel einen Schlitz rein fräßen, oder den Batteriestopfen Dreher vorne heiß machen und ein "Profil" rein schmelzen, oder sind die evtl. nur "gesteckt"?

Wenn man die Marke per Bildersuche sucht, sind eigentlich auf so ziemlich jeden Bild "normale" Zellenstopfen verbaut.
»thei« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_20181205_153520.jpg

Tom

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2

07.12.2018, 16:37

Gute Frage. Kannst es ja mal versuchen. Mit einem heißen Zwei-Euro-Stück an einer Kombizange könnte man eventuell auch einen netten Schlitz reinschmelzen.

Aber warum willste die aufkriegen? Zur Entgasung brauchste das nicht, die hat ja Zentralentgasung.

Grüße, Tom

thei

Akku-Neuling

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3

07.12.2018, 16:45

Ich will mal nach dem Elektrolyt gucken, ob da noch genug drin ist... Leider steht kein (Herstell)Datum auf der Batterie.

Wieso müssen heutzutage alle Nass Batterien "versiegelt" sein?! Sowas ist meiner Meinung nach ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz! Das waren halt noch Zeiten wo man in eine Starterbatterie destiliertes Wasser nachfüllen konnte! :wacko:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thei« (07.12.2018, 16:59)


Tom

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07.12.2018, 22:33

Das hat etwas damit zu tun, dass viele Batterien heute ausdrücklich als "wartungsfrei" verkauft werden. Da ist schlicht nicht vorgesehen, dass man nach dem Elektrolytstand schaut. Macht heute auch kaum noch einer.

Wer sich diese Option offen halten möchte, kauft eben Batterien mit Zellenstopfen, welche sich öffnen lassen. Mache ich z.B. immer so. Es gibt sie also noch.

Grüße, Tom

thei

Akku-Neuling

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07.12.2018, 23:08

Wenn ich wüsste wo es passende Batterien mit Zellenstopfen für unsere Fahrzeuge gäbe, hätte ich schon längst "umgestellt", nur leider finde ich keine passende Batterien (mehr)... :(

Könnte man eine Start/Stopp Batterie auch als Starterbatterie benutzen? Da hätte ich z.B. eine für meinen Honda gefunden, ist die einzige mit Schraubstopfen und kostet 160€ :S

Tom

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07.12.2018, 23:43

Start-Stop-Batterie? Du meinst AGM?

Grüße, Tom

thei

Akku-Neuling

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08.12.2018, 07:19

Ne, keine AGM. Es ist die "YBX7053 " Yuasa. Soll ne EFB sein(?!) Aber eine EFB mit Zellenstopfen? :huh:

Für mich sieht die Batterie wie stinknormale Nass-Batterie aus, hat sogar auch ein durchsichtiges Gehäuse. Die wird mir über die Batterie-Suche für mein Fahrzeug als Starterbatterie angezeigt, soll aber wie gesagt eine Start/Stopp Batterie sein. ?(

Und für meine Schwiegereltern hätte Yuasa die "YBX1096 " im Angebot. Kalzium-Technologie und schwarzes Gehäuse, aber auch Zellenstopfen.

Tom

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08.12.2018, 08:13

Naaajaaa! Was Hersteller alles so schreiben, ist bisweilen außerordentlich geduldig. ^^

Grüße, Tom

Bandit1973

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08.12.2018, 09:11

Start/Stopp ist nicht das Problem für Nassbatterien, sondern das BMS !!!!

thei

Akku-Neuling

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08.12.2018, 13:11

Übrigens scheinen die Stopfen bei der BulletBatt wohl gesteckt zu sein, die haben sich jedenfalls alle noch ein bisschen rein drücken lassen (was ja bei Gewinde nicht gehen würde).

Jetzt ist nach wie vor die Frage wie ich die aufbekommen könnte? Mit Heißkleber was auf die Stopfen kleben und dran ziehen? Oder mit nen Korkenzieher?!


Auf der Arbeit haben wir Plexus und so "Lochblech-Gewindehülsen" (das sind Gewindehülsen die auf ein Lochblech geschweißt sind) wenn die Hülsen auf die Stopfen klebe und aushärten lasse, müsse man die Stopfen sowohl ziehen als auch drehen können.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thei« (08.12.2018, 13:33)


Torsten

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06.05.2019, 18:13

Das hat etwas damit zu tun, dass viele Batterien heute ausdrücklich als "wartungsfrei" verkauft werden. Da ist schlicht nicht vorgesehen, dass man nach dem Elektrolytstand schaut. Macht heute auch kaum noch einer.

Wer sich diese Option offen halten möchte, kauft eben Batterien mit Zellenstopfen, welche sich öffnen lassen. Mache ich z.B. immer so. Es gibt sie also noch.

Grüße, Tom
Ja das ist richtig. Es gibt die Batterien mit Zellenstopfen noch. Auch hier bei uns in Deutschland. Werden aber zunehmend weniger nachgefragt, somit schwieriger zu organisieren. Dazu habe ich noch eine direkte Frage, eröffne aber lieber einen eigenen Thread, da auch noch einiges mehr abgefragt werden soll.

Einem Artikel nach (den ich auf die schnelle nicht wiederfinde) sei das eine Angelegenheit von Ländern der gemäßigten Klimazone, wo die wartungsfreien Batterien die Oberhand im Verkauf haben. Demnach wären in Ländern mit heißerem Klima (Afrika, Indien, Australien zum Beispiel) nach wie vor Batterien mit Zellenstopfen die meistverkauften. Weil bei heißerem Klima auch mehr verdunsten soll, würden nicht nachfüllbare Batterien schon beizeiten "trockengelegt" und das weit vor der normalen Alterung bzw. vor dem Verschleiß.

Hab letztens bei nem Kumpel nicht schlecht geschaut, als ich bei dessen Mutter mal die Starterbatterie ihres 2-Jahre alten "Asiaten" in Augenschein genommen habe: Ihr ahnt es schon - Starterbatterie mit Stopfen war werksseitig drin verbaut :!: Habe ich lange nicht mehr in einem "modernem" Fahrzeug gesehen und dementsprechend gestaunt :rolleyes: Aber das untermauert die o.g. Behauptung.