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Kundenanfrage

Akku-Gott

  • »Kundenanfrage« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 345

Registrierungsdatum: 15.04.2010

Über mich: Unter diesem Konto werden viele technischen Kundenanfragen und gegebenen Antworten zu Akkus, Installationen und MicroCharge-Produkten, die mich per eMail erreichen, in (anonymisierter) Kopie gepostet. So ist es möglich, einerseits die per eMail ankommenden Kundenanfragen direkt per eMail zu beantworten und andererseits die Forenuser an dem gegebenen Lösungsvorschlägen teilhaben zu lassen.

Thomas Rücker

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1

28.12.2010, 20:00

Umbau von Trenn-MOSFET auf Saftschubse sinnvoll bzw. möglich?

Hallo Herr Rücker.

Ich habe vor etwa drei Jahren von Ihnen einen Trenn-Mosfet 12V/120 AH gekauft.
Vielleicht erinnern Sie sich noch, damals haben Sie auch für mich die entsprechenden
Kabel mit den Sicherung auf Maß gebaut. Lieferort war Essen/ Ruhr ein Cafe Restaurant
am Baldeneysee. Der Trenn-Mosfet arbeitet soweit noch gut.

Vielleicht hätte ich damals aber doch besser den 300 AH kaufen sollen, damit ich die Notstartfunktion hätte verbauen können. Denn wie es so im Leben kommt, meistens an einem ungemütlichen Ort, zu einer ungemütlichen Wettersituation und zu einem unmöglichen Zeitpunkt, hat eine nicht richtig verschlossene Tür mir die Kraft der (vermutlich schon kranken) Starterbatterie geklaut. Da nützte nur noch telefonisch herbeigeholte Fremd-Hilfe.

Auf Ihrer Seite habe ich gerade Ihre neue Entwicklung, die Saftschubse gesehen. Irgendwie eine wirklich logische Entwicklung, denn auch ich habe natürlich die werksseitig angeschlossenen Verbraucher nicht auf das „neue“ sekundäre Stromnetz umgeklemmt und somit die Konsequenzen leichtfertig in Kauf genommen.

Meine Fragen:

a) Ist es so zu verstehen, dass ich durch einen möglichen Verbau der Saftschubse, das vorhandene Trenn-Mosfet nicht mehr benötigen würde?....oder könnte man die Saftschubse mit in das vorhandene System integrieren? Ggf. sogar noch eine wirklich ganz kleine Dritt- Batterie“ als Stütze für die Sarterbatterie verbauen? Gleichzeitig muss ich aber uch zugeben, dass meine Zweitbatterie nicht wirklich ausgelastet wird. Die meiste Zeit im Jahr (sehr wenige Tage und zudem kürzere Einsätze als ursprünglich geplant) erfüllt diese Zweitbatterie nicht Ihren angedachten Sinn.

b) Wir sind damals davon ausgegangen, dass die Starterbatterie 85 AH hat, und die Zweitbatterie auf 65 AH ausgelegt wird/wurde. Nach dem Batterietausch hat allerdings eine Starterbatterie nun 100 AH. Gäbe das nun für das vorhandene Trenn-Mosfet 120 AH in Problem?

Im voraus dankend für Ihre Antwort mit freundlichen Grüßen

Herr Z. aus E.

Tom

Moderator

Beiträge: 2 066

Registrierungsdatum: 27.02.2010

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2

28.12.2010, 20:01

Hallo,

ja, ich erinnere mich. So lange ist es ja noch nicht her.

Schwierigkeiten mit dem Trenn-MOSFET sind keine zu befürchten, so weit die Leistung der Lichtmaschine nicht über der Maximallast des Trenn-MOSFETs liegt.

Wenn Sie nennenswerte Verbraucher noch am primären Netz angeschlossen haben, können Sie die Zweitbatterie leider nicht richtig nutzen, da diese natürlich nur im Sekundärnetz Strom liefert. Hier ist in der Regel die Saftschubse die bessere Wahl, zumal die Möglichkeit, Verbraucher direkt an der Zweitbatterie anzuschließen, auch mit der Saftschubse besteht. Allerdings ist die Belastbarkeit der Saftschubse geringer, als die Belastbarkeit der Trenn-MOSFETs. Eine Notstartfunktion in dem Sinne, wie sie mit den 300A-ZVL-Trenn-MOSFETs angeboten wird, ist mit der Saftschubse auch nicht möglich.

Wenn Sie Ihr System auf Saftschubse umrüsten möchten, wird der Trenn-MOSFET nicht mehr gebraucht. Ein gleichzeitiger Betrieb von Saftschubse und Trenn-MOSFET in einem System mit nur zwei Akkunetzen ist nicht sinnvoll.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Viele Grüße!

Thomas Rücker