Beiträge von Reiner106

    Ich habe auch einige GEL Batterien, bei denen ich auch dieses geräusch vernommen habe. der Ventilaufbau ist hier meist sehr ähnlich wie bei den AGMs... Ist die Ladespannung zu hoch, kommt es zu diesem Effekt... Bei allen GEL, die "ok" sind, tritt der Effekt nicht auf, wenn ich beim CTEK MX5 das normale 14,4V Standard Programm benutze - beim AGM Programm hingegen ist die Ladespannung zu hoch... GEL SOLLEN da sehr empfindlich sein, deswegen wage ich es da nicht mit höherer Spannung zu laden und bis jetzt geht das mit den GEL auch gut mit dem CTEK Normalprogramm...


    Bei einigen alten GELs, die wohl schon ne leichte Macke hatten, tritt das Phänomen auch bei 14,4V Ladespannung auf.


    Welches Ladeprogramm nutzt Du denn und wie viel Ah hat die GEL? Was für eine genau ist es denn ?

    Kurze Frage dazu, die hier glaub ganz gut passt:


    Liege ich richtig, dass der Innenwiderstand eines regulären Bleiakkus davon abhängt, wie feinkristallig die Bleimasse ist? Ergo: Kann ich mit hohen Lade/Entladeströmen den Innenwiederstand eines leicht lahm gewordenen Akkus wieder positiv beeinflussen (=senken) ? Natürlich nur bis zu einem gewissen Grad, dass ein gealterter Akku nie wieder 100& Neuzustand bekommen wird ist klar, aber sofern der sonstige zustand noch recht gut ist... wäre starkladen/entladen dem Innenwiderstand zutrgälioch?


    Hintergrund ist ein Versuch an gebrauchten Bleiakkus, die an sich noch ok sind, aber eben mal etwas Pflege bekommen sollen. Um Kapazität zurück zu gewinnen habe ich sie nach pulsen und hochspannungsladen versucht zu desulfatieren und danach einen Zyklus mit schwachem entladestrom gemacht (1/20 C) - und danach ordentlich Strom (Strombegrenzt bei 1,48 V) mit 1/4 C Anfangsstrom geladen.... Kapazizät wurde wieder besser, Ruhespannung auch, aber Innenwiderstand tat sich nur minimal was...


    Hingegen habe ich bei einer anderen Starterbatterie mit so einer analogen Messzange (= dicker Widerstandsdraht, der warm wird) durchaus bemerken können, dass mehrmaliges einmünitiges "starkentladen mit der messzange" den Innenwiderstand zu senken schien....

    Ich pflichte Tom bei: Hätte man seitig mittig eine Delle, würde die auf die Lagen der Zellchemie drücken - was kritisch werden könnte... Aber da hinten am gehäuse ist noch nichts innen drin, was kritisch ist, das ist völlig unkritisch.


    Schrumpfschlauch: Der wird schneller schrumpfen als Du dem Akku nennenswert Hitze zuführen kannst - insofern - alles gut... Manche Schrumpfschläuche schrumpfen schon bei einem heissen Haarfön, jede Heisluftistole tuts dann garantiert... Halt einfach nur nich länger als nötig drauf halten, nach wenigen sekunden ist fertig geschrumpft.

    Hi.


    So weit ich informiert bin, darf die Spannung Deines Solarinputs nicht höher sein als die maximal verträgliche vom PV Input des MPPT/Laderegler/Wechselrichter.... Wie viel Watt ist also weniger wichtig als die Spannungen, die das Modul auswirft....


    Willst Du bei Schwachlicht mehr Ertrag haben und ist Dein Plan einfach ein zweites Modul anzuschliessen, kannst Du es meines Wissens nach wenn dann nur parallel zum ersten dran bimmseln. Mehr Ampere sind unkritisch..


    Ich würde aber andere bitten, diesen Beitrag noch zu kommentieren, ob ich wirklich richtig liege, bin mir da nur zu 95% sicher :)

    Hallo zusammen,


    unser Ford Diesel hat jetzt grob 6 Jahre auf dem Buckel und ich habe den Verdacht, dass die Batterie ein bischen schwächelt - als es neulich so kalt war, sprang die Karre nicht an, Dinge wurden in der Werkstatt gemacht (Kraftstoffilter, ein Wackelkontakt....), danach gings wieder erst mal, dann neulich... Kurzstreckenfahrzeug.. sprang er wieder nich an, nachdem meine Frau vortags 6 kleine Fahrten zur schule, sportvereine, usw... machte...


    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich teste gerade mit Hochspannungsnachladen und Co, ob was geht... Vermutlich ist aber eine neue fällig. Meine Messgerätephalanx zeigt zwar nichts dramatisches an, aber taufrisch scheint sie nicht mehr zu sein....



    Bei Ford rufen sie über 400 Euro für eine 08/15 Nasszelle mit 69Ah/590A auf inkl. Einbau. Könnte eine EFB sein, aber dennoch ist mir das eigentlich zu viel. Das Auto hat keine Start/Stop, ist ein schnöder kleiner Diesel.


    Also würde ich sie (wie schon X mal bei anderen KFZ selber gemacht) selber tauschen wollen..


    Im Internet stolpere ich aber über ein "Ford spezifisches BMS" und dass man die Batterien nach Tausch anlernen soll/muss....


    Hat irgendwer Infos, was genau teschnisch das BMS bei einer Bleibatterie so macht und was es genau mit "Anlernen" auf sich hat? Misst das Ding den Innenwiderstand? "Anpassung des Ladestromes" lese ich vereinzelt (wozu? Blei zieht so viel es nimmt und reduziert dann von alleine... oder? ) ... Ich bn verwirrt... Marketingblubb? Absichtliche Kundenverunsicherung? Steckt eigentlich nix dahinter, aber der vertragshändler sichert sich damit saftige Umsätze für so was schnödes wie Batterietausch?


    Wo ich grad dabei bin - bei meinm VW hab ich immer mit kleinem Akku den 12V Stromkreis überbrückt, damit beim Batteriewechsel ich nicht jedes mal den Code vom Autoradio neu eingeben muss - beim Ford ist es mechanisch so doof gelöst, dass man schlecht an alles ran kommt, Luftfilter ausbauen, usw.... Ist ein Ford Turneo Courier - macht es dem was as, wenn er mal stromlos für ein paar Miunten während des Wechsels ist?


    EFB oder Nasszelle - egal? Oder sind da unterschiedliche Ladecharakterisitken zu erwarten (mehr/weniger Ladeendspannung...) ???


    Vielen Dank schon mal für Eure Gedanken :)


    Reiner & Tom: Wollt Ihr mir ne Batterie verkaufen / schicken, falls nötig ?

    Dann hatte ich wohl welche aus einer defekten Charge erwischt. Gut, dass Deine ok sind/waren.

    Und warum behältst Du sie dann nicht?

    Wäre es nur die Ampere Anzeige gewesen, hätte ich sie wohl behalten. Beide Ladegeräte haben aber merkwürdige Verhalten in Punkto Spannung und Stromstärke gezeigt - ich habs mit Multimetern und Co nachgemessen. Hätten Sie sich einfach wie eine Konstantspannungsquelle verhalten, wäre das prima gewesen..


    z.B. hab ich einen simplen Versorgungsakku versucht zu laden (230AH, nasszelle, blei), der am, Labornetzteil wunderbar 8 A zog im vorhandenen Ladezustand... Quervergleich mit dem Einhell: 0,3 Ampere, Spannung stieg nicht über 13,8 Volt (obwohl im Leerlauf auf 14,1 eingestellt und obwohl ich das Poti auch manuel noch mal nachgestellt hatte auf 14,4 im Leerlauf)... Hab die geräte an mehrere Akkus gehangen, eine voll geladene Starterbatterie, die an einem kleinen Netzteil noch gemütlich 0,8 ampere bei 13,8 Volt nuckelte, nahm an den einhell keine Ladung an...


    Wahrscheinlich hatten sie noch andere Macken - vielleicht nur ein Problem genau dieser Charge - wer weiss....


    Ich habe auch einige ältere Trafo-Lader, die sind alle durch die Bank solide und robust gebaut - die aktuell bestellten Einhells waren seeehr klapprig.. Aber vielleicht habe ich einfach mit diesen beiden Montagsgeräte erwischt und Pech gehabt...

    https://www.amazon.de/Einhell-…der&qid=1668327673&sr=8-9


    Es lädt ständig mit 14,1 V und die Spannung läßt sich intern in einem weiten Bereich einstellen, z. B. auf 14,8 V für alle Batterien, einschließlich LiFePO.

    Danke für den Hinweis. Ich hatte zwei bestellt. Die Ampere Anzeigen sind jedoch komplett unbrauchbar bis nicht funktionstüchtig - sie zeigen enwteder gar nichts an - oder bei Strömen ab 4 Ampere einen Wert, der zu niedrig ist und fallen dann nach ein paar Sekunden auf "0", selbst wenn noch 3 Ampere fliessen... Ältere Modelle schienen gut gewesen zu sein, die aktuellen aus China machen Ihren Job aber leider nicht mehr (das Problem haben wohl viele, wenn man die negativeren Bewertungen bei Amazon durchliest).. Der "Trick", mal kurz auf die Anzeige zu tippen, brachte bei mir nix... Nach etlichen Versuchen an zig Lastwiderständen, Akkus, Messgeräten gehen die Dinger jetzt zurück.


    Schade, 10A für das Geld mit einer simplen Spannungsbegrenzung wäre genau passend gewesen....

    Schau mal, ob Du ein Datenblatt zu genau Deinen Zellen findest um herauszufinden, welche Säurewerte genau dieser Typ braucht und auf welche Volt-nenn-Zahl er eingestellt ist (ich hab ein paar Standby-Akkus, die sind z.B. niedriger als "normale" Versoprgungsakkus eingestellt - wohingegen ein paar Traktionsakkus höhere Werte als die oft anzutreffenden 1,28 Dichte haben...)


    Bleiakkus können sich bis zu einem gewissen Grad selber "ausbalancieren" - hat man jedoch sehr stark unterschiedlich ausgelutschte Zellen, hatte ich schon oft den Fall, dass die scwhächsten im Verbund "unter gingen" in Bezug auf die Gesamtspannung, die man als Zielspanung einstellt...


    Da zwei Zellen aber wohl grob aus dem Verbund rausgeflogen zu sein scheinen, mach doch mal folgendes:


    Nimm mal die zwei schwachen aus dem Verbund und häng sie für ein paar Tage parallel geschaltet an das Labornetzeil bei der für Deine Akkus ausgegebenen Erhaltungsladung (so grob 2,2V "Standard" bei zimmertemperatur)... Wenn sie dabei weder das blubbern anfangen noch warm werden: weiter laufen lassen, bis sich die stromstärke innerhalb einer Stunde nicht mehr groß verändert (bei meinen wäre das grob 1A), dann geh auf 2,4V und lass sie weiter laden... Ruhig ein paar tage - sofern sie nich blubbern oder warm werden und die Stromstärke langsam absinkt is alles gut...


    Dann lass sie mal für zwei stunden ruhen und miss dann die Spannung - nach etlichen Tagen obiger Prozedur sollte die Zelle deutlich über 2V nach zwei Stunden nach Ladung sein....


    Lies Dir auch mal Toms Fäden zur "hochspannungsladung" durch..

    Gute Lektüre findet sich auch bei Hoppeke in den Handbüchern, da sind z.B. genau die Temperaturkompensationen beschrieben, die verschiedenen Lademodi ("nach langer lagerung" usw...) da kann man viel draus lernen...

    Danke :)


    Ich versuche mal meine bisherigen Kenntnisse zu bündeln:


    - Wenn ein 12V Blei-Akku (kein Kalzium) in Ruhe (zwei wochen stehen) deutlich mehr als 12,7V aufweist -> Säure über 1,28 -> wasserverlust

    - evtl. damit einhergehend (durch zu langes überladen): Gitterkorrosion -> erhöhter Innenwiderstand.


    - wenn nach "volladen" Ruhespannung unter 12,7V bis grob 12V: Mögliche Sulfatierung -> Mit 14,4V mehrere Wochen, 15V max 4 Wochen, 15,6 V max 2 Wochen nachladen.


    - Bei "nimmt kaum Strom an" und nach konventionellem 13,8V Volladen über Tage Ruhestrom niedriger als 12V: Starke Sulfatierung -> Pulser oder "Starkstromladen"


    - Bei Ruhespannung unter 12V: Evtl. Kurzschluss Zelle oder starke Sulfatierung -> Powerpulser, Nachladen... Evtl. wochenlange Behandlung.

    - wenn nach dieser Behandlung Ruhestrom schnell (wenige Tage) wieder unter 12V sinkend - kurzschluss -> Schrott



    Soweit richtig?


    Vielen Dank für die "Lehrstunden" :)

    Hi Tom,


    die bildgebende Batterie hatte ich auch aus dem "Schrott" Haufen genommen. Die, die ich mit Wasser nachgefüllt habe, hängt noch am Ladegerät und hat noch keinen Bauch (nur einen verdächtig hohen Innenwiderstand - womit könnte der zusammenhängen?)


    Grüßle

    Die "aufgefüllte" Batterie, äh AGM Akku lädt noch vor sich hin ... hat aber immer noch (je nach messgerät) 60 bis 110mOhm) und keine Kapazität. Übers Wochenende durfte auch mal der Powerpulser dran, was irgendwie nichts geändert hat...


    Also hab ich aus dem gleichen Haufen 24Ah Standard gelbe AGMs mal eine genommen, die schon nen dicken Bauch hatte und hab sie mal aufgeschnitten um zu vergleichen. Bilder wie folgt:

    Bauch in der Mitte, äußere Zellen könnten ok sein, also mal die Ecke aufgeschnitten (weil einfach dran zu kommen)


    sieht gar nich so verkehrt aus, oder?

    Rückseite . Fliess Schmutzig

    Fließ hochgeklappt, Teile davon bleiben an der Platte hängen

    Platte runtergeklappt und Fliess entfernt

    nochmal


    Die Oben gezeigten Platten nebeneinander. Mechanisch scheinen die noch ok, mit einem Nagel drauf rumgestochert, bröselt nix weg. Hingegen:



    Das ist die mittlere Zelle - beim Aufschneiden hats ein bischen Fliess aufgeschnitten, drunter die bröselige Platte...

    Fliess deutlich dreckig.


    Was mich jetzt am meisten interessiert hat (nachfüllthema): Wie feucht ist denn jetzt das Fliess... schaut man drauf, sieht das so gar nich "nass" aus...

    Also hab ich mal mit einem Wattestäbchen an diversen Stellen reingedrückt und danach das Wattestäbchen auf einem schwarzen plastikstück gedrückt - das hinterliess feuchte Spuren.. Hm... nass? oder nur feucht?

    Also Fliess genommen, zwischen ein Küchentuch, oben und unten eine plastik Beschichtete Holzplatte und auf diesen Sandwich mal draufgestanden... Quetsch:



    Also da kommt schon deutlich flüssigkeit raus... Ob das jetzt "viel" ist, weiss ich nicht....


    Freu mich über Eure Kommentare :)

    Danke :)


    Die grobe Abschätzung der Nachfüllmenge habe ich gemacht, da ich in früheren Versuchen immer irgendwie zu viel eingefüllt hatte und es sehr schwer ist durch die kleinen Stutzen zu erkennen, ob genug drin ist oder nicht. Um eine "Hausnummer" zu bekommen, half mir das.


    In den 24Ah Akku hab ich jetzt in Summe 35ml je Zelle rein und würde sagen, dass es jetzt "nass" aussieht, ohne dass ich einen Spiegel erkennen kann...


    Also Stopfen mal drauf und laden.. mal schauen..

    Danke. Also mal wieder "geduld" :)


    Ich habe mir zum Testen mal einen anderen Kandidaten vorgenommen. Ein 24Ah 12V AGM Akku, so ein 08/15 Allround Ding. Das war am Notstrom einer Telefonanlage dran, die nach ein paar Jahren dann ausgemustert wurde, die Akkus landeten bei mir. 2014 Inbetriebnahme, 2019 Abbau. Ich vermute, der hat ausser 13,8 Standby Ladung nie was anderes gesehen. Nach Abbau habe ich ihn alle paar monate mal nachgeladen und mal einen Test bei 2Ah Entladestrom gemacht. 8Ah kann er noch.


    Jetzt hab ich:


    Mal zwei Tage bei 13,8 Volt "voll geladen", bis das Labornetzteil nur noch 0,03A anzeigte.

    Ein kurzer Test mit 14,4 und 15,6 Volt ergab, dass schon bei 0,4 A der Akku innerhalb einer halben Stunde wärmer wird und der Ladestrom bei Freigabe der Ampere schnell auf 1,5 Ampere geht.


    Also "in Ruhe gelassen" für einen Tag... Danach 13,3V Ruhespannung gemessen, die selbst nach Anklemmen einer KFZ Lampe für 4 Minuten nicht merklich gesunken ist. Meine vermutung: Viel wasserverlust - daher Säuredichte zu hoch, daher Ruhespannung zu hoch.


    Also mal aufgemacht: Die meisten Gummistopfer sind nach innen gewölbt, beim Abziehen wird Luft angezogen (flluuuupsch).


    Sichtprobe: wohl trochen, so weit ich das erkennen kann durch die 5mm Lücke.


    Mit der Spritze je Zelle 5ml DestH20 rein. Sichtprüfung: weggesogen.


    In Summe 25ml je zelle rein, dabei immer paar Minuten gewartet und Sichtprüfung: Sieht immer noch nicht wirklich "Nass" aus...


    Nach einer halben Stunde warten ist die Ruhespannung jetzt bei 13.24 Volt...


    Akkukorpus ist 17x17x10cm groß - den "Deckel" rechne ich mal nich mit, die Platten gehen ja nur so hoch wie der Korpus. Ergo schätze ich ca. 16x16x9cm "nettoInnenraum". Macht 2,3 Liter. Durch 6 Kammern = 0,384 Liter pro Kammer... Jetzt schätze ich den Anteil der Platten auf 50%, ergo müsste pro Kammer ca. 200ml Raum für Flies/Flüssigkeit sein.. Griob habe ich also etwas 10% nachgefüllt..


    Kommt das hin von den Größenverhältnissen? Könnten meine Annahmen stimmen?


    Wenn das Fliess "richtig" genässt ist - ist es dann so richtig feucht? (temp in wasser tunken, abtropfen lassen... so in der Art)?

    Vielen Dank für die Infos und die Bilder "von Innen".


    Bezüglich Säureschichtung bei AGM hatte ich vor einiger Zeit eine wissenschaftliche Arbeit in den Fingern, wo genau das untersucht wurde - und die kamen auch zum Ergebniss, dass der Effekt dort durch Gravitation auch vorhanden sein. Zwar weniger ausgeprägt, aber vorhanden.


    Was ich mich frage bezüglich "nachfüllen": Sind die einzelnen Fliesmatten denn so miteaindener verbunden, dass wenn ich durch das schmale Loch auf eine Matte zielend Flüssigkeit nachfülle, dass dann die anderen auch mit genässt werden? Oder würde evtl. helfen beim Laden die Stopfen wieder dicht zu machen, damit das rekombinierte Wasser so nach und nach in die benachbarten Matten fliessen kann?

    Vielen Dank für die Tips!


    Was wäre von folgendem Vorgehen zu halten:


    Die meisten AGMs haben ja auch eine Säuredichte von 1,28, wie die meisten Starterbatterien.


    Angenommen, die AGM hat ein bischen Wasser verloren durch Ausgasung über die Zeit. Könnte man diese quasi nicht in eine "Nasszelle" konvertieren?


    Ich habe mir das so gedacht: Laut Internet verhält es sich doch so:


    Säuredichte zu Ungefährer Ladezustand:

    1,24 g/cm³ 50 %

    1,10 g/cm³ 0 %


    Anstatt destiliertes Wasser einzufüllen, füllt man Säure mit Dichte von 1,1 ein, bis ein leichter Spiegel vorhanden ist. Das lässt sich leichter steuern beim Einfüllen. Wenn dieser hoch genug ist um mit dem Säureheber die Dichte prüfen zu können, kann man diese im Blick behalten.


    Dann desulfatieren durch (wie oben beschrieben) langes Laden von ca. 14.4 oder ein bischen mehr.. Alternativ noch den Powerpulser dazu/danach.. Einmal am Tag dann prüfen, was die Säure macht. Sollte sie über 12,8 steigen durch die Desulfatierung: Einfach dann noch dest. Wasser nachfüllen. Natürlich nicht bis zum Anschlag :) Im zweifel fülssigkeit abziehen..


    Am Ende ist die Batterie zwar dann eine "Naszelle", quer legen und so ist dann tabu - aber man könnte den tatsächlichen Säurewert ablesen wie bei einer Starterbatterie.


    Drauf gekommen bin ich, weil ich das oben becxhriebene Verfahren auch bei einigen älteren AGMS ausprobiert hatte und es regelmässig dazu kam, dass wohl zu viel Wasser drin war (so reime ich mir das zusammen, Spannung fiel immer stärker als sie sollte).. Mangels "testmöglichkeit" ist es aber schwer zu verifizieren, ob die Zelle aus irgend einem anderen Grund starb - oder ob zu viel Wasser nachgefüllt wurde.


    Was denkt ihr, wäre das (mit verdünnter Säure auffüllen) praktikabel ?


    Liebe Grüße, bleibt gesund.

    Reiner