Beiträge von Tom

    Innerhalb dieses geringen Spannungsbereichs ist keine Schädigung zu befürchten, deshalb würde ich das Solarpanel schön dranlassen. Allerdings ist Sulfatierung mittelfristig unvermeidlich, wenn ungeladenes Aktivmaterial für längere Zeit in der Batterie zurückbleibt.


    Grüße, Tom

    Ich probiere momentan selbst eine LiFePO4-Starterbatetrie aus. Im normalen PKW macht das wegen der Kosten wirklich nicht viel Sinn, da tun es auch stinknormale Blei-Säure-Batterien. Interessant sind Lithium-Starterbatterien aber bei Fahrzeugen, welche die Starterbatterie stark zyklisch beanspruchen, wie z.B. Taxen. Dort halten normale Starterbatterien auf Blei-Säure-Basis regelmäßig nur drei bis sechs Monate und Lithium-Batterien können hier eine lohnende Alternative sein, um die Batterie-Lebensdauer auf wenigstens 5 Jahre zu erhöhen. Dann rentiert sich auch eine teure Lithium-Starterbatterie.


    Grüße, Tom

    Glaube nicht, dass das wirklich die Ursache ist. Die Daly-BMS geben zwar im Datenblatt wirklich nur den halben Strom den BMS als maximale Belastbarkeit beim Laden an, aber ich habe auch schon über längere Zeit mit dem vollen Strom geladen, ohne dass es dabei zu irgendwelchen Schwierigkeiten gekommen wäre.


    Grüße, Tom

    Hallo,


    ja, das stimmt natürlich. Ist die erste Zelle einer Batterie voll, schaltet das BMS ab und die Gesamtschaltung aus beiden Batterien wird nicht mehr weiter geladen. Deshalb sollte man beide Batterien vor dem Zusammenschalten in eine Reihenschaltung auf den gleichen Ladezustand bringen (bevorzugt Vollladung), damit beide Batterien sich möglichst wenig unterscheiden und man die Kapazitäten voll ausnutzen kann.


    Als Ladegerät empfiehlt sich ein 8S/24V-Ladegerät für LiFePO4-Batterien. Zwei Ladegeräte in Reihe zu schalten wäre eine äußerst behelfsmäßige Lösung.


    Grüße, Tom

    Hallo,


    es liefert keine Ausgleichsströme, sondern entnimmt den Zellen mit der jeweils höchsten Spannung einen Entladestrom. Bei einem 100A-BMS entnimmt der passive Balancer den Zellen 30mA +/- 5mA. Die BMS ab 200A entnehmen den Zellen 200mA +/-5mA.


    Grüße, Tom

    Die kann ich leider nicht so einfach rausgeben, weil die Rechte daran natürlich bei den Urhebern liegen. Es ist aber auch keine Bibliothek von Bildern, sondern nur eine Handvoll.


    Grüße, Tom

    Hallo,


    spricht etwas dagegen, die beiden LiFePO4-Batterien einfach parallel zu schalten? Das wäre zumindest die technisch einfachste Lösung.


    Natürlich könnte man auch einen Ladewandler verwenden, der zusammen mit einer Auswertung der Batteriespannung des Bigblocks ab einem bestimmten Ladezustand des Bigblocks die Liontron-Batterie lädt. Das ist aber eine recht komplizierte Lösung, bei der ich den Sinn des Aufwands momentan noch nicht erfasse.


    Grüße, Tom

    Auch hier wären 4A ein deutlich zu großer Wert. Die untere Grenze der Strommessauflösung der BMS liegt bei 1,2A und liegt in der Auflösung des verwendeten A/D-Wandlers begründet, der ja bis mindestens 1.000A (Kurzschlussstrom) messen können muss. Über die App lassen sich aber meist nur Ströme über 2A detektieren.


    Grüße, Tom

    Hallo,


    der StandBy-Mode gilt nur für den Bluetooth-Transceiver (Stromsparen), das BMS selbst bleibt natürlich online. Also keine Angst, die Daly-BMS tun genau was sie sollen.


    Allerdings erscheint mir ein Stromanzeigefehler von 4A schon happig. So groß sind die Abweichungen meiner Erfahrung nach nicht. Wenn man genauere Messwerte hat, könnte man versuchen, eine Stromkalibrierung durchzuführen, damit die Anzeige genauer wird.


    Grüße, Tom

    Die 302Ah-Zellen vertragen einen maximalen Entladestrom von 1C, also 302A. Insofern würde ich hier ein 200A-BMS empfehlen. Das 200er Daly-BMS schafft 200A Dauerstrom und 300A Maximalstrom.


    Die genannten Lasten werden aber an diesen Maximalstrom nicht herankommen. Ich lasse bei der Abschätzung der fließenden Ströme jetzt mal die verbleibenden Bleibatterie-Blöcke aus dem Spiel, das wird sonst unkalkulierbar. Wenn der Wechselrichter maximal 3,5kW Abgabe-Dauerleistung liefert, ergibt das 3.500W / 20V (Mindestspannung) = 175A. Allerdings muss man den Wirkungsgrad des Wechselrichters mit einbeziehen. Der Wirkungsgrad liegt bei Volllast konservativ geschätzt bei 0,8. Also 175A / 0,8 = 218,75A.


    Das 200A-BMS passt also. :)


    Grüße, Tom

    Doch, das ist normal. Diesen Effekt kannst Du nur vermeiden, wenn Du den Equalizer längere Zeit im Bereich der absoluten Vollladespannung von 14,5V arbeiten lässt. Nur dass derselbe Effekt dann untenrum (Entladeschluss) in derselben Form auftritt. -|-


    Grüß, Tom

    Wobei allerdings durchaus denkbar ist, dass diese Elektrodenvergiftung hauptsächlich deshalb stattfindet, weil der Bleiakku weit im Gasungsbereich gefahren wird und aus diesem Grund es zu einer irreversiblen Elektolyse-Reaktion an den Platten kommt; die Legierungsatome also aus ihrem Gefüge förmlich herausgesprengt werden und dann in dieser Suppe herrenlos herumgeistern.

    "Denkbar" ist vieles. Aber mir ist bisher nichts darüber bekannt geworden, dass Gasung beim Bleiakku zu einer Elektrodenvergiftung im vorher genannten Sinne führt. Der Wirkmechanismus leuchtet mir darüber hinaus auch nicht ein. Dieser von Dir postulierte Effekt dürfte m.E. kaum ausreichen, dass (unpolare!) Moleküle sich - warum auch immer - frei im Elektrolyten bewegen, um sich in für die Vergiftung ausreichender Menge zielgerichtet an den negativen Elektroden niederzuschlagen.


    Aber es stimmt natürlich, dass Gasung im Bleiakku viele negative Folgen hat. Sie wird meiner Meinung nach aber überbewertet, weil die Schäden, die weit überwiegend zum Ausfall von Bleibatterien führen, nur selten die Folge von Gasung sind.


    Grüße, Tom