Beiträge von Marlon

    HarryHase. Ich sehe das genauso. Die Gewinde sind viel zu empfindlich, da Alu.

    Als Informatiker habe ich mir noch gedacht: "Never touch a running system!".

    Allerdings haben sich schon die einzelnen Zellen nach oben gebogen. Also die Zellen an den äusseren Enden waren zu sehr gespreizt. Eben weil sie unten nicht richtig eingespannt waren. Das war dann eine tickende Zeitbombe.

    Und bei der Gelegenheit habe ich angespartes Geld (welches ja immer weiter entwertet wird) in Zellen investiert und in das System integriert.

    Jetzt möchte ich es erstmal nicht mehr anfassen.

    Der Hammer! Sowas gibt es? Muss ich mir besorgen.

    "Temporär" habe ich mir jetzt so beholfen, dass ich eine Schraube mit Inbuskopf (im Gewinde) reingeschraubt habe, bis es locker handfest war (mehr geht ja nicht, weil es sonst überdreht).

    Dann habe ich Unterlegscheiben und eine Sicherungsmutter dazugeschraubt und irgendwie hat es so verkantet, dass es fest angedreht werden konnte.

    Es hält jetzt erstmal so, die selbstschneidenden Schrauben werde ich mir trotzdem mal besorgen und somit das Gewinde (auf M5?) erweitern.

    Strom läuft erstmal wieder :)

    Viele Grüße,

    Marlon

    HI Tom!

    Danke für deine ehrliche Meinung!

    Ich möchte trotzdem nochmal erwähnen, dass es sich um drei hundertstel Volt handelt, nicht drei tausendstel.

    Und ich messe mit meinem Multimeter. Ich habe öfter gemessen, auch an unterschiedlichen Kontaktstellen.

    39 Zellen messen 3,34, eine und dieselbe Zelle 3,31.

    Zum Thema Zusammenpressen: Soll ich jetzt alles so lassen? Ich bin irritiert. Du meinst es passiert gar nix? Also ist es keine "Misshandlung"?

    Ich wurde verleitet. Ich habe zwei Videos auf meinem Youtubekanal gemacht über das Thema "Akku selber bauen". Die Reaktionen waren zwar gut, aber mehrere Leute haben geschrieben, dass weil ich die Zellen nicht zusammenpresse ich an Zyklenfestigkeiten einbüssen werde, weil die Zellen so nicht so lange halten würden.

    Wie auch immer... ich lerne stetig. Aber: Was würdest DU tun?

    Oder andere Leute, die diesen Thread lesen? :)

    Viele Grüsse aus Ungarn,

    Marlon

    So... nach 4 Monaten melde ich mich mal wieder! :D

    Ich habe nun ein paar Zellen dazu gekauft (8 Stück) und möchte generell die komplette Einheit überarbeiten.


    Worum geht es? Und was habe ich getan?

    Ich habe zwischen alle Zellen eine dünne Gummimatte (ca. 1,5 mm) gepackt. Die ist ein bisschen elastisch. Ganz einfach habe ich Fessnapfunterlagen aus dem 1-Euro laden zerschnitten und zwischen die Zellen gepackt.

    Generell sind die Einzelzellen nun gut miteinander "verpresst". Da wackelt nix mehr, die sind richtig schön in der Holzkiste zusammengepresst.

    Hier ergibt sich nun meine erste Frage: War das eine gute Idee?

    Oder kann es sein (Holz arbeitet ja), dass sich die Konstruktion je nach Temperaturschwankung so zusammenzieht, dass die Zellen zu sehr zusammengedrückt werden?

    Eigentlich müsste sich das Holz im Winter und bei höherer Luftfeuchte ja eher auseinanderdehnen und die Kiste somit größer werden, aber ich bin trotzdem nicht ganz davon überzeugt, dass das so eine gute Idee war.


    Eine andere Frage:

    Ich habe meine alten Zellen nach dem Auseinanderschrauben mal gemessen. Alle hatten eine Spannung von 3,34 Volt. Außer eine Zelle, die hatte lediglich 3,31 Volt. Sprich 39 Zellen befinden sich im gleichen Spannungsbereich, lediglich 1 einzige Zelle ist weniger geladen, bzw. hat eine niedrigere Spannung.

    Woran kann das liegen?

    Sollte ich die Zelle austauschen? Ich habe zwar keinen Ersatz zur Hand, könnte aber Ersatz besorgen.


    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen :)

    Ich arbeite morgen fleissig weiter, Aluminiumverbinder müssen geschnitten und gebohrt werden. Ich habe jetzt auch einen Körner, damit sollte der Abstand der Löcher genauer werden.

    Anbei noch ein aktuelles Foto.


    Viele Grüße! :)

    Marlon

    Haha... O.K. das beantwortet meine Frage.

    Jetzt beim Laden zeigt das Smart BMS 3.375 bei dieser Zelle an, bei den anderen lediglich 3,34. Mit dem Multimeter nachgemessen sind alle Zellen bei 3,34. Wer soll das verstehen?

    Wie auch immer. Ich bastel jetzt noch was an dem Kasten und wie die Zellen nebeneinander stehen und dann lass ich das System einfach laufen. Scheint ja gut zu funktionieren!

    Frohe Ostertage wünsche ich!

    Super! Danke nochmal für die ausführliche Erklärung!


    Allerdings habe ich mir jetzt bereits Gummimatten als Abstandhalter gebastelt und möchte mit den zusätzlichen Abstandhaltern die Zellen wenigstens etwas fester in die Holzverkleidung "pressen". Damit die Zellen nach unten hin nicht auseinanderspreizen und die Pole beschädigen könnten.

    Ich habe schonmal in diesem Thread ein Bild meines Aufbaus gepostet und erwähnt, dass ich aufgrund der Größe der gesamten Batterie das Ganze in 2 Pakete aufteile, die miteinander logischerweise verbunden werden müssen.

    Anbei sieht man nochmal, wie dies an der Verbindungsstelle geschieht.

    Und zwar mit einem 25q Kabel, um ein wenig Flexibilität zu gewährleisten, damit im Falle einer Bewegung die Pole nicht beschädigt werden.

    Mir erscheint diese Variante nicht als ideal. Vielleicht gibt es einen besseren Vorschlag?

    Geplant ist vorerst, dass ich dieses Kabel neu bastle. Diesmal mit Kabelschuhen zum Verschrauben...


    Mein Smart BMS schickt an die App die Information, dass die Gruppe an Zellen, die an dieser Stelle liegt bei Aufladung eine höhere Spannung und bei Entladung eine niedrigere Spannung zeigt.

    Außerdem schwankt der Wert oft, woran man erkennen kann, dass der Active Balancer arbeitet.

    So z.b. haben alle Zellenblöcke zwischen 3,270 und 3,271 Volt, bis auf den einen Zellenblock, der hat etwas weniger: 3,264. Nach wenigen Sekunden geht er auf 3,268 hoch. Kurz danach wieder runter. Und dann wieder hoch.

    Ich hoffe das Phänomen gibt keinen Grund zur Sorge.


    Ich werde das jedenfalls weiter beobachten und wie gesagt alles überabeiten.


    Viele Grüße!

    Marlon

    Hi Tom!

    Danke für die ausführliche Antwort!

    Der Hersteller benutzt selber schon seit Jahren die Zellen, die ich auch verwende. Und das ohne Verpressen. Er sieht da keinen Sinn drin. Er meinte das hätte man früher bei Zellen mit Plastikmantel gemacht.

    Bei mir ist es ja so, dass ich 40 Zellen verwende und deswegen ein Verbinder bei 24 Volt jeweils 10 Zellen umfasst.

    Das heisst, deine Zellverbinder machen bei meinem Aufbau keinen Sinn. Btw. es steht nicht dabei: Wieviele Zellenverbinder kosten 9 Euro? Wieviele sind da drin?

    Evtl. bohre ich einfach größere Löcher in meine Aluminiumverbinder, dann haben sie automatisch mehr Spiel.

    Die Gummiplatten machen einen guten Eindruck, allerdings sind 3 Stück für 28 Euro bei meinem Aufbau mit 40 Zellen deutlich zu teuer. Da bräuchte ich ja dann 13 x 3 Stück, also über 300 Euro.

    Mal schauen, vielleicht bastel ich mal was...

    Viele Grüße,

    Marlon

    Ich habe mittlerweile einen 24 Volt 4000 Watt Wechselrichter an dem Batteriesystem angeschlossen, der gute Arbeit macht.

    Allerdings lädt dieser vom Benzingenerator nur 60 A. Das schafft mein alter Wechselrichter auch. Nun habe ich überlegt beide Wechselrichter zu kombinieren. Das sollte doch kein Problem sein, oder? Das sind beides Hybrid-WR, sprich der Laderegler ist integriert.

    Beide Pluspole an den Pluspol der Batterie und beide Negativpole an den Negativpol der Batterie.

    Dann hätte ich 120 A Ladeleistung und die Batterien sind nach knapp 4 Stunden voll.

    Nach 24 Stunden kann ich sagen, dass das BMS ohne Probleme läuft und unser Haus mit Strom versorgt.

    Was mich wundert ist, dass ein Zellenblock 60 A Entladung 3,175 Volt anzeigt, während alle anderen Zellen um 3,210 Volt anzeigen.

    Genau dieser Zellenblock zeigt bei Ladung von 15 A 3,273 Volt an, während die anderen um 3,265 Volt anzeigen.


    Edit: Übrigens: Bei meinem NICHT-Smart Daly BMS messe ich die gleichen hochfrequenten Felder. Ist mir vorher nicht aufgefallen. Die Ströme werden übrigens nur gemessen, wenn geladen wird. Bei der Entladung (also wenn keine Sonne da ist) sind die Felder nicht da.

    Hi Tom!

    Danke für deinen langen Text!

    Nur damit wir uns nicht missverstehen: Ich bin wegen der modernen Handykommunikation, den Sendemasten und den ganzen WLAN Geräten in den Wald gezogen. Nicht, weil evtl. ein hochfrequenter Taktgeber in irgendeinem Gerät verbaut ist. Aber ich will einfach wissen, was es ist und warum es ist. Ich habe gelernt alles mögliche zu hinterfragen.

    Und ja, das mit den Leuten, die wissen was du denkst hast du gut formuliert.

    Ich bin gelernter Informatiker und von Natur aus ein rationaler, logisch denkender Mensch. Und besonders in den letzten 6 Jahren durfte ich eine Menge anderer Dinge erfahren, die eben nicht rein logisch erklärbar sind.

    Das ist faszinierend, im ersten Augenblick vielleicht erschreckend, aber mittlerweile gut zu wissen für mich, dass eben nicht alles logisch und rational zu erklären ist.

    Hi Tom!


    JA, das Thema löst bei vielen Leuten oft kontroverse Diskussionen aus. Ich bin ja in den Wald gezogen, wo ich alles selber mache, weil es in der Stadt unerträglich für mich geworden ist. Wo es möglich ist versuche ich Gleichstrom zu benutzen, im Haus habe ich für den "bösen" Wechselstrom tatsächlich abgeschirmte Kabel installiert. Wird der darin verbaute Zinndraht geerdet ist die Strahlung (bis ganz nahe an den Lichtschaltern) praktisch gleich Null. Das ist ein tolles Experiment und ich schlafe nachts soooooo unfassbar gut.


    Ich habe viele Videos über das Thema Elektrosensibilität gemacht und auch schon ein paar Mal ein Event mit mehreren Leuten veranstaltet, wo sie ohne jegliche digitale Geräte eine Woche in einer Hütte im Wald leben sollen. Die Feedbacks waren unglaublich gut!

    Jeder hat Antennen im Körper, der eine spürt Strahlung stärker, der andere weniger stark.

    In unserer Welt wo wir permanent von elektrischen Feldern umgeben sind, fällt einem das jedoch meistens gar nicht mehr auf.

    Deswegen der "digital Detox" im Wald.


    Ich gehöre tatsächlich nicht zu den krassen Elektrosensiblen. Vielleicht war das sarkastisch gemeint von dir mit den Drähtchen, aber DAS spüre ich tatsächlich nicht. Ich habe ein Messgerät für niederfrequente Strahlung. Für Wechselstrom und magnetische Felder.

    JETZT habe ich aber mein Messgerät für hochfrequente Strahlung benutzt. Normalerweise zeigt das im Wald ÜBERHAUPT keine Strahlung an. Beim BMS jedoch schon. Also muss irgendwas darin hochfrequent senden, selbst wenn der Dongle ausgesteckt ist.

    Wenn ich jetzt ein paar Minuten pro Tag neben so einem Gerät bin, beeinträchtigt mich das nicht. Und ich schlafe ja auch nicht neben meinen Batterien. Aber wo und wenn es möglich ist, versuche ich eben diese Strahlungsquellen zu vermeiden.


    Das ist interessant mit der unbekannten Strahlung! Ich habe den Hersteller schon kontaktiert und gefragt. Im Internet findet man darüber natürlich überhaupt keine Informationen, da sich kaum jemand für dieses Thema interessiert.


    Viele Grüße! :)

    So. Ich habe nun das Smart BMS erhalten. Sorgfältig Gabelkabelschuhe gecrimpt. Alles angeschlossen und es funktioniert. Allerdings, wenn ich den Dongle entferne, sendet das BMS immer noch irgendwelche Informationen! Weiss jemand, welche Informationen das sind und viel wichtiger: Wie kann man dies ausstellen? Wenn man dies nicht ausstellen kann bleibt mir als Elektrosensibler keine andere Wahl, als das BMS zurückzusenden oder auf dem Gebrauchtmarkt zu verkaufen.

    Ich habe kein SMART BMS. Ich habe zwar eins bestellt, aber wegen dem Zoll ist das immer noch nicht in Ungarn eingetroffen.

    Mein 100A BMS (welches übrigens NICHT an dem Aufbau hängt, bei dem die 4,13 Volt gemessen wurden - s.o.) ist ein NICHT-SMART DALY BMS.

    Ich habe gelesen und gehört, dass Entladeströme bis 100A dafür geeignet sind. Ladeströme bis 50A.

    Aber abgeschaltet hat dieses BMS noch nie.

    Aber gut zu erfahren, dass die DALY BMS laut eigener Erfahrung deutlich mehr schaffen. Danke!

    Jo, das BMS wurde vom Verkäufer geprüft und als funktionsfähig anerkannt. Keine Fehler gefunden. Ich habe die Zellen getestet. Keine Selbstentladung, keine Kapazitätseinbussen. Neuer Active Balancer ist da und alle Zellen sind auf dem gleichen Niveau. Läuft alles wie geschmiert.

    Hatte vorher alle Aluminiumverbinder mit Schmirgelpapier gereinigt.

    Schon komisch?

    Ich gehe ja davon aus, das irgendein ungewollter Widerstand auf den Aluminiumverbindern dafür gesorgt hat, dass das Messgerät 4,13 Volt angezeigt hat. Aber dann hätte das Messgerät doch abschalten sollen, ich habe ja genau an den Ringschuhen der Drähte des BMS gemessen... das verstehe, wer will.