Beiträge von Tom

    In LFP-Starterbatterien (LFP = LiFePO4) schalten die BMS die Batterie generell nicht ab, damit die Lichtmaschine nicht ohne Dämpfung läuft. Sie würde dann nämlich schnell Schaden nehmen. Daher handelt es sich entweder nicht um eine LFP-Starterbatterie, oder sie hat einen ernsthaften internen Schaden. Also eine Unterbrechung: Zellenverbinder- oder Kabelbruch.


    Genau genommen besitzen LFP-Starterbatterien überhaupt kein BMS, sondern höchstens Balancer.


    Grüße, Tom

    Bei LiFePO4 schwierig, weil nicht nur die Temperatur eine Rolle spielt, sondern auch die jeweilige Zellentype und ihr Nutzungszustand/Alter. Zudem ist die Kennlinie recht unlinear.



    Ich weiß z.B. noch immer nicht, was der Grund dafür ist, dass es bei der Entladung mit konstantem Strom zu diesen komischen zwei Stufen in der Zellenspannung kommt.


    Achso: Die links angezeigte Zellenspannung kannst Du nicht zugrundelegen, da hier noch der Spannungsabfall über die Messkabel bei 15A Entladestrom mit eingeflossen ist. Die tatsächliche Zellenspannung liegt also deutlich höher (200 - 300mV mehr).


    Grüße, Tom

    Bzgl. der Funktion dieser Buchse muss ich leider passen: Keine Ahnung. -|-


    Ich hab mal eine der verschweißten Ultimatron-LiFePo4-Batterien aufgesägt (jaul, die war fabrikneu...:doing:), zerlegt, fotografiert und dann wieder zusammen geschweißt. Hat mit einem Dremel mit Diamant-Trennscheibe sehr gut geklappt.



    Auch die Wiederverschweißung mit PVC-Kleber hat 1A hingehauen. So würde ich es bei Deiner Batterie auch machen, wenn Du keine bessere Möglichkeit findest, die Batterie durch elektrische Tricks gewaltfrei wieder zur Mitarbeit zu überreden. Ich würde genau diesen überlappenden Deckelrand mit Dremel und Trennscheibe abschneiden, der da schon ausgebrochen ist. Dann hast Du den Deckel in der Hand. Eine Sache von 10 Minuten.


    Grüße, Tom

    Eben das glaube ich in diesem Fall nicht. Denn wenn die Zellenspannungen - warum auch immer - zu weit auseinander liegen, schalten viele BMS die Batterie aus Sicherheitsgründen ab. Genauso gut kann es sein, dass eine interne Sicherung ausgelöst hat oder das BMS selbst defekt ist. Wie auch immer, es scheint mir keine andere Möglichkeit zu geben, als sich zur Prüfung und Fehlerbehebung Zugriff auf die Elektronik zu verschaffen und daher mein Tipp, das Batteriegehäuse aufzusägen. So würde ich es jedenfalls machen, denn das arme Ding ratlos anzustarren und wüste Verwünschungen auszusprechen führt ja nicht weiter.


    Also sei ein oder werde es. ;)


    Grüße, Tom

    Diese Alugewinde sind wirklich empfindlich. Ruck zuck hat man die Gewindegänge im Schraubgewinde und guckt wie ein Schwein ins Uhrwerk. Ich hatte diesen Fall auch schon mal und habe mir damit geholfen, eine dickere Grobgewindeschraube in das Gewinde des Zellenpols zu "zwingen", was bei Alugewinden natürlich wieder sehr gut funktioniert, weil das Material so schön weich ist. Das Ganze muss natürlich mit etwas Gefühl erfolgen, damit man nicht auch noch den Rest der Gewindebohrung zerstört. Es klappt aber wesentlich besser, als ein größeres metrisches Gewinde nachzuschneiden, denn wegen der knappen Tiefe des Gewindesackloches kommt man kaum mit einem handelsüblichen Gewindebohrer hinein. Nach einer solchen "Reparatur" sollte man nur noch möglichst wenig an der Schraube drehen, da immer die Gefahr besteht, dass man weiteres Material aus dem Gewinde pult und die neue Schraube dann wieder nicht greift. Etwas Kupferpaste (Artikel-Nr. 1030) hilft, den Übergangswiderstand zwischen Batteriepol, Polverbinder und Ringkabelschuh dauerhaft gering zu halten und die Schraubverbindung dauerhaft vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Korrosion zu schützen.


    Man kann hilfsweise auch ein paar dünne Stahldrähte, z.B. aus einer Bowdenzugseele zwischen Schraube und Sacklochgewinde einfügen, die sich dann beim Eindrehen der Schraube seitlich in das Alugewinde eindrücken. Wichtig ist dabei, dass man das Gewinde der Stahlschraube zuvor sorgfältig von anhaftenden Aluminium-Gewinderesten reinigt, damit das Gewinde unter dem Pressdruck der eingefügten Stahldrähte wieder "zieht".


    Von Schraubensicherung oder anderen Klebstoffen rate ich in diesem Fall aber ab, denn die haben alle dasselbe Problem: Man kann die Schraube bei flüssigem Klebstoff nicht vernünftig festziehen und wenn der Kleber erst angzogen hat und hält, kann man sie nicht nachziehen, ohne die Klebeverbindung wieder aufzureißen. Man benötigt aber unbedingt Pressdruck für die Zellenverbinder und Ringkabelschuhe, damit die Übergangswiderstände gering bleiben. Zu geringer Schraubendruck führt hier schnell zu Betriebsstörungen.


    Übrigens ist es wegen der Empfindlichkeit dieser Alu-Gewinde wichtig, dass man die verwendete Schraubenlänge so auswählt, dass die Schraube genügend viele Gewindegänge zu fassen kriegt. Oft erlebe ich es, dass einfach reingedreht wird was gerade zur Hand ist. Gar nicht gut, wenn dann wegen dicker Zellenverbinder und vieler übereinander liegender Ringkabelschuhe nur noch ein oder zwei Gewindegänge greifen (denn die die hat man schnell rausgezogen), oder die Schraube im anderen Extremfall so lang ist, dass sie unten in dem Sackloch anstößt und zwar fest sitzt, aber Zellenverbinder und Ringkabelschuhe lose bleiben (was man nicht immer gleich merkt...). Fester anziehen hilft in solchen Fällen natürlich nicht weiter, sondern nur Schraube kürzen, oder wenigstens ein paar Unterlegscheiben hinzufügen.


    Bei vielen modernen Zellen sind die Hersteller auch schon zu aufgeschweißten Gewindebolzen übergegangen, die in dieser Hinsicht deutlich einfacher zu handhaben sind, als diese Gewinde-Sacklöcher.


    Grüße, Tom

    Es kommt immer mal wieder vor, dass Anwender von Daly-BMS das BMS nach dem Anschluss an die Batterie nicht zum laufen bringen. Zwar kann man dann am Ausgang eine Spannung messen, die deutlich unterhalb der Batteriespannung liegt (bei 4S-BMS meist zwischen 8 und 10V), aber sobald man eine Last anschließt, bricht diese Spannung zusammen und man misst nur noch Null Volt. Das ist der Beleg dafür, dass das BMS den Entladezweig abgeschaltet hat. Auch über Bluetooth ist dann keine Verbindung mit dem Smartfon herstellbar, so dass man noch nicht mal einen Fehler angezeigt bekommt.


    Der Grund ist meistens simpel: Das BMS wurde nach dem Anschluss an die Batterie, die es über das Balancer-Kabel mit Batteriespannung versorgt, noch nicht initialisiert. So lange es nicht initialisiert wurde, tut es gar nichts!


    Man initialisiert das BMS, indem man einen (kurzen) Ladestromimpuls anlegt. Man schließt also eine geeignete Ladestromquelle an und lädt Strom in die Batterie. Das BMS bemerkt das und wird durch diesen Vorgang initialisiert. Das war es schon. :) Ab sofort kann man der Batterie einen Entladestrom entnehmen und auch Bluetooth erweckt zum Leben. Alles ist gut.


    Wie? Bei Ihnen nicht? X/ Um zu klären woran das liegt, folgt hier eine kurze Liste der Fehler, was der Grund sein kann:

    1. Daly-BMS werden im Werk vor der Auslieferung geprüft. Ich habe inzwischen einige hundert Stück davon verkauft, aber noch nie eins erlebt, dass schon ab Werk defekt gewesen wäre. Also gehen wir mal davon aus, dass auch Ihres nicht defekt ist, sondern einfach nur ein unerkanntes Problem vorliegt.
    2. Zur Initialisierung ist es wie gesagt erforderlich, einen kurzen Ladestrom anzulegen, damit das BMS "aufwacht". Hierfür reicht es aber nicht in jedem Fall aus, ein normales Batterie-Ladegerät anzuschließen. Der Grund ist ebenso einleuchtend wie hinterhältig: Batterie-Ladegerät besitzen normalerweise einen Verpolungsschutz, um einen Gerätedefekt bei falsch gepoltem Anschluss an die Batterie zu verhindern. Dieser Verpolungsschutz funktioniert so, dass er den Ladestrom so lange abgeschaltet lässt, bis der die korrekt gepolte zu erwartende Batteriespannung (z.B. 12V) messen kann. Erst dann weiß das Ladegerät, dass die Batterie richtig gepolt angeschlossen ist und gibt auch erst dann den Ladestrom frei. Nun ist es bei einer LiFePO4-Batterie mit nicht initialisiertem BMS natürlich blöd, wenn das BMS die Batterie abgeschaltet hat, weil dann das Ladegerät selbst bei völlig korrektem Anschluss keinen Ladestrom zur Batterie schickt. Ääätschibäätschi! :P Üblicherweise merkt man es als Anwender noch nicht mal, wenn das Ladegerät kein Amperemeter besitzt. Da hat man also das Ladegerät völlig korrekt angeschlossen, aber das BMS initialisiert trotzdem nicht, weil das Ladegerät keinen Ladestrom abgibt, weil der Verpolungsschutz des Ladegerätes die Batterie wegen des abgeschaltetem BMS nicht erkennt. Glauben Sie mir: Sie wären wirklich nicht der Erste, der wegen dieses überraschenden Effekts wie ein Schwein ins Uhrwerk guckt.

      Was kann man nun machen?

      Ganz einfach: Überbrücken Sie bei angeschlossenem Ladegerät kurz das dicke schwarze und das dicke blaue Kabel des BMS. In diesem Moment wird die volle Batteriespannung am Ladegerät anliegen, der Verpolungsschutzt "sieht" die richtig gepolte Batterie und schaltet den Ladestrom ein, der dann auch sofort zu fließen beginnt. Nun können Sie die Überbrückung des blauen und schwarzen BMS-Kabels wieder lösen, das BMS wird den Ladestrom bemerken und sofort initialisieren. Problem gelöst! 8)
    3. Es gibt aber noch eine zweite Möglichkeit das BMS zu initialisieren, nämlich durch kurzes Verbinden von zwei Steckerpins. Hier gibt es aber zwei verschiedene Buchsen bei den verschiedenen BMS-Ausführungen: Typ 1 mit "Monitor"-Buchse und Typ 2 mit "LightBoard"-Buchse. Die Bilder zeigen, was gemeint ist:

      Ältere Daly-BMS und insbesondere die kleinen Typen bis 100A haben meist die folgende Buchsenreihe:



      Rechts neben der dreipoligen "Monitor"-Buchse (für den USB-Adapter) befindet sich eine unbeschriftete zweipolige Buchse. Wenn deren Kontakte kurz z.B. mit einem kleinen Schlitzschraubendreher überbrückt werden, initialisiert das BMS sofort.

      Die zweite Ausführung betrifft neuere BMS ab 200A: Diese besitzen eine achtpolige "LightBoard"-Buchse


    Bei dieser achtpoligen Buchse müssen kurz die Pins 6 und 7 überbrückt werden (dort wo im Bild der kleine zweipolige Stecker sitzt). Auch hier initialisiert sich das BMS sofort.

    Für beide Anschlusstypen biete ist die passenden Starttaster an, mit denen das Gefummel sofort ein Ende hat.

    Bitte beachten: Die Initialisierung ist jedes Mal erforderlich, dann der Balancer-Stecker vom BMS abgezogen wurde, das BMS also spannungslos war! Also nicht wundern, wenn nach kurzem Hantieren am abgezogenen Balancer-Stecker das BMS offline ist. Das ist völlig normal. Ein kurzer Ladestromstoß oder ein Druck auf den Starttaster initialisiert das BMS sofort.


    Grüße, Tom

    Hallo Sabrina,


    es ist mir schleierhaft, weshalb Ultimatron bzgl. der Ladestromempfehlung so konservativ vorgeht. Viele meiner Kunden verwenden meine 60A-Ladewandler mit diesen Batterien und haben keinerlei Schwierigkeiten damit. Man muss bei Kälte (Gefrierpunkt und darunter) natürlich aufpassen, denn LiFePO4-Batterrien vertragen keine solchen Ladeströme bei Kälte. Dann muss man die Ströme deutlich absenken, oder die Batterie vorher aufwärmen. Unter normalen Umständen machen die maximal 50A Deiner Ladestromquellen aber keine Schwierigkeiten. Die Ultimatron-Batterien können das meiner Erfahrung nach absolut vertragen.


    Grüße, Tom

    Das wäre bei einer LiFePO4-Batterie natürlich falsch.


    Verwendest Du die aktuellste App-Version? Hast Du schon mal probiert, das BMS über die App zu reseten und neu zu starten?


    Du kannst auch mal versuchen die Werkseinstellung wieder herzustellen, indem Du die hier angegebenen Daten einträgst. Das sollte eigentlich klappen.


    Grüße, Tom

    Hallo Carlos,


    vermutlich ist die Gesamtspannung der Batterie niedriger, als der Wert der maximalen Zellenspannung, die Du einzustellen versucht hast. Das funktioniert nicht. Ich stelle bei LiFePO4 z.B. immer 3,65V maximale Zellenspannung ein, dafür müssen dann natürlich wenigstens 14,6V Batterie-Gesamtspannung eingestellt sein (3,65V x 4 = 14,6V). Versuche also zuerst die maximal zulässige Gesamt-Batteriespannung (Gesamtspannung Schutzabschaltung max.) groß genug einzustellen und erst danach die maximale Zellenspannung (Zellenspannung Schutzabschaltung max.) zu erhöhen. Das wird funktionieren.


    Zitat

    2. Warum funktionieren kleine Verbraucher wie zB Beleuchtung, Motor des Wassertanks trotzdem ich keinen Zugriff auf die App habe, der Kühlschrank aber nicht?

    Ich vermute, die höhere Belastung des Kühlschranks führt zu einem erhöhten Spannungsabfall der Batterie oder einzelner Zellen, wodurch die in der App eingestellten Mindestspannungen unterschritten werden und das BMS folglich die Batterie abschaltet. Da müsstest Du mal nachmessen, in welchem Bereich die Spannungen in Ruhe und unter Last liegen, um diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Gern liegen auch erhöhte Übergangswiderstände an den Zellenverbindern oder den Vercrimpungen der Balancerkabel-Ringkabelschuhen vor, die in der Folge dieselben Wirkungen haben. Auch hier mal den festen Sitz der Zellenverbinder prüfen und ggf. die Schrauben bzw. Muttern der Zellenpole lösen und die Kontaktstellen auf Korrosion kontrollieren. Sehr bewährt hat sich z.B. Kupferpaste (Artikel-Nr. 1030) als Korrosionsschutz und Kontaktverbesserer zwischen Zellenpolen und Zellenverbindern.


    Ob Bluetooth des BMS gerade aktiv ist oder sich (nach standardmäßig eingestellten 3.600 Sekunden zum Stromsparen) abgeschaltet hat, hat übrigens nichts damit zu tun, ob die Batterie ein- oder ausgeschaltet ist. Normalerweise sollte die Batterie immer "online" sein, also Strom abgeben und aufnehmen können, auch wenn Bluetooth abgeschaltet ist. Dabei wird Bluetooth sich dann aber automatisch ganz von selbst wieder einschalten.

    Zitat

    3. Kann ich bei Bedarf ein Ladegerät (230V auf 12V) an den Akku anschließen? Wie muss es dimensioniert sein?


    Grüße Carlos73

    Selbstverständlich! Das ist sogar sehr nützlich, wenn man über Landstrom verfügt. Es sollte mit Konstantspannung arbeiten (eine einfache IU-Kennlinie reicht aus) und dabei etwa 14,6V erreichen. Der maximale Ladestrom ist nicht besonders wichtig, aber er sollte natürlich deutlich über der Stromaufnahme der angeschlossenen Verbraucher liegen, damit die Batterie bei vorhandenem Landstrom auch unter der Last der angeschlossenen Verbraucher sicher geladen wird. Praktisch funktionierende Stromwerte für einfache Ladegeräte liegen meist zwischen 5 und 30A. Eine besondere LiFePO4-Kennlinie ist dabei nicht zwingend erforderlich, sofern der Landstrom nicht gerade dauerhaft anliegt.


    Grüße, Tom

    Das ist schlecht (sorry, hatte mir den Link gar nicht angesehen...).


    Einzelne Zellen wegzulassen geht m.W. generell nicht, denn dann verriegelt das BMS zwangsläufig, weil es davon ausgehen muss, dass die fehlende Zelle eine deutlich zu niedrige Spannung hat. Dann würde das BMS also zumindest den Entladezweig abschalten. Das führt dann zu eben dieser komischen 22V-Spannung, die man da ohne Last messen kann.


    Ansonsten bleibt nur, nachzumessen, was das BMS für Spannungen über die Balancer-Kabel gemeldet bekommt. Entweder es hat abgeschaltet, es ist nicht initialisiert, oder es ist defekt.


    Grüße, Tom

    Wenn die Starterbatterie voll ist und die Lithiumbatterie leer, dann fließen beim Zusammenschließen schnell mehrere hundert Ampere nur aus der Starter- in die Lithium-Batterie. Das ist ja gerade das Problem! Früher, als wir überall nur Bleibatterien verwendet haben, da war das kein Problem. Zwar flossen auch hier kurzzeitige Umladeströme von 100A oder mehr, nur hat das niemanden gestört und diese hohen Ströme brachen auch schnell auf ungefährliche niedrige Werte zusammen. Das ist bei Lithium-Batterien mit ihrer "eisenharten" Spannungslage anders: Hier fließen Umladeströme in deutlich höherem Maße und, was das Problem verschärft, fließen sie auch noch für längere Zeit. Gleichzeitig vertragen Lithium-Batterien diese hohen (Um)Ladeströme aber nur schlecht und Probleme mit den BMS kommen auch noch dazu.


    Bau da statt der prähistorischen Trenndiode :wacko: einen 30A Ladewandler zwischen und das Problem ist sofort gelöst. Die teure Lithiumbatterien hält dann auch deutlich länger. :)


    Grüße, Tom

    Das Problem wird vermutlich sein, dass der Ladestrom durch die Starterbatterie so hoch ist, dass das BMS abschaltet (50A-Limit). Um das BMS dann wieder einzuschalten, musst Du es spannungslos machen, also den Balancer-Stecker abziehen. Das ist so natürlich Mist.


    Bei solchen Kombinationen wie Lichtmaschine und Blei-Starterbatterie auf der einen Seite und LiFePO4-Batterie auf der anderem, braucht man immer einen Ladewandler (auch Ladebooster genannt) dazwischen, um den Ladestrom zu begrenzen. Andernfalls kriegt man bei voller Starter- und leerer LiFePO4-Batterie Probleme mit viel zu hohem Ladestrom, weil zwangsläufig ein Umladestrom von der Starter- zur LiFePO4-Batterie fließt - ZUSÄTZLICH zum Ladestrom der Lichtmaschine...


    Grüße, Tom

    Naja, du brauchst die "Treppenspannungen" für jeden einzelnen Balancereingang: 0V, 3,3V, 6,6V, 9,9V, 13,2V... Das wird mühsam mit fünf Netzteilen. Und wie gesagt, ich weiß nicht, ob man dem BMS über die App mitteilen kann, dass es nur bestimmte Balancerleitungen abfragen soll, aber mir fehlt da so ein wenig der Glaube, dass das funktioniert.


    Grüße, Tom

    Hallo,


    das Problem dürfte darin liegen, dass ein 12S-BMS natürlich auch 12 Zellen "sehen" will. Wenn man nur 7 Zellen anschließt, bleiben 5 Balancereingänge spannungslos, weshalb das BMS dann notwendigerweise auf Fehler erkennt. Ich weiß nicht, ob es ausreicht, in der App eine geringere Zellenzahl einzutragen. (Ich könnte meine Lagerhaltung ganz erheblich straffen, wenn ich nur noch 24S-BMS für alles anbieten würde, die im EK auch nicht sonderlich teurer sind als BMS mit weniger Zelleneingängen, nur funktioniert das mit weniger angeschlossenen Zellen natürlich nicht.)


    Grüße, Tom

    Was für eine Lade-Infrastruktur hast Du? Du schriebst von einer Lichtmaschine. Hängt da noch eine Blei-Starterbatterie mit dran? Wird eventuell ein Ladewandler verwendet?


    Grüße, Tom