Beiträge von Marlon

    Haha... O.K. das beantwortet meine Frage.

    Jetzt beim Laden zeigt das Smart BMS 3.375 bei dieser Zelle an, bei den anderen lediglich 3,34. Mit dem Multimeter nachgemessen sind alle Zellen bei 3,34. Wer soll das verstehen?

    Wie auch immer. Ich bastel jetzt noch was an dem Kasten und wie die Zellen nebeneinander stehen und dann lass ich das System einfach laufen. Scheint ja gut zu funktionieren!

    Frohe Ostertage wünsche ich!

    Super! Danke nochmal für die ausführliche Erklärung!


    Allerdings habe ich mir jetzt bereits Gummimatten als Abstandhalter gebastelt und möchte mit den zusätzlichen Abstandhaltern die Zellen wenigstens etwas fester in die Holzverkleidung "pressen". Damit die Zellen nach unten hin nicht auseinanderspreizen und die Pole beschädigen könnten.

    Ich habe schonmal in diesem Thread ein Bild meines Aufbaus gepostet und erwähnt, dass ich aufgrund der Größe der gesamten Batterie das Ganze in 2 Pakete aufteile, die miteinander logischerweise verbunden werden müssen.

    Anbei sieht man nochmal, wie dies an der Verbindungsstelle geschieht.

    Und zwar mit einem 25q Kabel, um ein wenig Flexibilität zu gewährleisten, damit im Falle einer Bewegung die Pole nicht beschädigt werden.

    Mir erscheint diese Variante nicht als ideal. Vielleicht gibt es einen besseren Vorschlag?

    Geplant ist vorerst, dass ich dieses Kabel neu bastle. Diesmal mit Kabelschuhen zum Verschrauben...


    Mein Smart BMS schickt an die App die Information, dass die Gruppe an Zellen, die an dieser Stelle liegt bei Aufladung eine höhere Spannung und bei Entladung eine niedrigere Spannung zeigt.

    Außerdem schwankt der Wert oft, woran man erkennen kann, dass der Active Balancer arbeitet.

    So z.b. haben alle Zellenblöcke zwischen 3,270 und 3,271 Volt, bis auf den einen Zellenblock, der hat etwas weniger: 3,264. Nach wenigen Sekunden geht er auf 3,268 hoch. Kurz danach wieder runter. Und dann wieder hoch.

    Ich hoffe das Phänomen gibt keinen Grund zur Sorge.


    Ich werde das jedenfalls weiter beobachten und wie gesagt alles überabeiten.


    Viele Grüße!

    Marlon

    Hi Tom!

    Danke für die ausführliche Antwort!

    Der Hersteller benutzt selber schon seit Jahren die Zellen, die ich auch verwende. Und das ohne Verpressen. Er sieht da keinen Sinn drin. Er meinte das hätte man früher bei Zellen mit Plastikmantel gemacht.

    Bei mir ist es ja so, dass ich 40 Zellen verwende und deswegen ein Verbinder bei 24 Volt jeweils 10 Zellen umfasst.

    Das heisst, deine Zellverbinder machen bei meinem Aufbau keinen Sinn. Btw. es steht nicht dabei: Wieviele Zellenverbinder kosten 9 Euro? Wieviele sind da drin?

    Evtl. bohre ich einfach größere Löcher in meine Aluminiumverbinder, dann haben sie automatisch mehr Spiel.

    Die Gummiplatten machen einen guten Eindruck, allerdings sind 3 Stück für 28 Euro bei meinem Aufbau mit 40 Zellen deutlich zu teuer. Da bräuchte ich ja dann 13 x 3 Stück, also über 300 Euro.

    Mal schauen, vielleicht bastel ich mal was...

    Viele Grüße,

    Marlon

    Ich habe mittlerweile einen 24 Volt 4000 Watt Wechselrichter an dem Batteriesystem angeschlossen, der gute Arbeit macht.

    Allerdings lädt dieser vom Benzingenerator nur 60 A. Das schafft mein alter Wechselrichter auch. Nun habe ich überlegt beide Wechselrichter zu kombinieren. Das sollte doch kein Problem sein, oder? Das sind beides Hybrid-WR, sprich der Laderegler ist integriert.

    Beide Pluspole an den Pluspol der Batterie und beide Negativpole an den Negativpol der Batterie.

    Dann hätte ich 120 A Ladeleistung und die Batterien sind nach knapp 4 Stunden voll.

    Nach 24 Stunden kann ich sagen, dass das BMS ohne Probleme läuft und unser Haus mit Strom versorgt.

    Was mich wundert ist, dass ein Zellenblock 60 A Entladung 3,175 Volt anzeigt, während alle anderen Zellen um 3,210 Volt anzeigen.

    Genau dieser Zellenblock zeigt bei Ladung von 15 A 3,273 Volt an, während die anderen um 3,265 Volt anzeigen.


    Edit: Übrigens: Bei meinem NICHT-Smart Daly BMS messe ich die gleichen hochfrequenten Felder. Ist mir vorher nicht aufgefallen. Die Ströme werden übrigens nur gemessen, wenn geladen wird. Bei der Entladung (also wenn keine Sonne da ist) sind die Felder nicht da.

    Hi Tom!

    Danke für deinen langen Text!

    Nur damit wir uns nicht missverstehen: Ich bin wegen der modernen Handykommunikation, den Sendemasten und den ganzen WLAN Geräten in den Wald gezogen. Nicht, weil evtl. ein hochfrequenter Taktgeber in irgendeinem Gerät verbaut ist. Aber ich will einfach wissen, was es ist und warum es ist. Ich habe gelernt alles mögliche zu hinterfragen.

    Und ja, das mit den Leuten, die wissen was du denkst hast du gut formuliert.

    Ich bin gelernter Informatiker und von Natur aus ein rationaler, logisch denkender Mensch. Und besonders in den letzten 6 Jahren durfte ich eine Menge anderer Dinge erfahren, die eben nicht rein logisch erklärbar sind.

    Das ist faszinierend, im ersten Augenblick vielleicht erschreckend, aber mittlerweile gut zu wissen für mich, dass eben nicht alles logisch und rational zu erklären ist.

    Hi Tom!


    JA, das Thema löst bei vielen Leuten oft kontroverse Diskussionen aus. Ich bin ja in den Wald gezogen, wo ich alles selber mache, weil es in der Stadt unerträglich für mich geworden ist. Wo es möglich ist versuche ich Gleichstrom zu benutzen, im Haus habe ich für den "bösen" Wechselstrom tatsächlich abgeschirmte Kabel installiert. Wird der darin verbaute Zinndraht geerdet ist die Strahlung (bis ganz nahe an den Lichtschaltern) praktisch gleich Null. Das ist ein tolles Experiment und ich schlafe nachts soooooo unfassbar gut.


    Ich habe viele Videos über das Thema Elektrosensibilität gemacht und auch schon ein paar Mal ein Event mit mehreren Leuten veranstaltet, wo sie ohne jegliche digitale Geräte eine Woche in einer Hütte im Wald leben sollen. Die Feedbacks waren unglaublich gut!

    Jeder hat Antennen im Körper, der eine spürt Strahlung stärker, der andere weniger stark.

    In unserer Welt wo wir permanent von elektrischen Feldern umgeben sind, fällt einem das jedoch meistens gar nicht mehr auf.

    Deswegen der "digital Detox" im Wald.


    Ich gehöre tatsächlich nicht zu den krassen Elektrosensiblen. Vielleicht war das sarkastisch gemeint von dir mit den Drähtchen, aber DAS spüre ich tatsächlich nicht. Ich habe ein Messgerät für niederfrequente Strahlung. Für Wechselstrom und magnetische Felder.

    JETZT habe ich aber mein Messgerät für hochfrequente Strahlung benutzt. Normalerweise zeigt das im Wald ÜBERHAUPT keine Strahlung an. Beim BMS jedoch schon. Also muss irgendwas darin hochfrequent senden, selbst wenn der Dongle ausgesteckt ist.

    Wenn ich jetzt ein paar Minuten pro Tag neben so einem Gerät bin, beeinträchtigt mich das nicht. Und ich schlafe ja auch nicht neben meinen Batterien. Aber wo und wenn es möglich ist, versuche ich eben diese Strahlungsquellen zu vermeiden.


    Das ist interessant mit der unbekannten Strahlung! Ich habe den Hersteller schon kontaktiert und gefragt. Im Internet findet man darüber natürlich überhaupt keine Informationen, da sich kaum jemand für dieses Thema interessiert.


    Viele Grüße! :)

    So. Ich habe nun das Smart BMS erhalten. Sorgfältig Gabelkabelschuhe gecrimpt. Alles angeschlossen und es funktioniert. Allerdings, wenn ich den Dongle entferne, sendet das BMS immer noch irgendwelche Informationen! Weiss jemand, welche Informationen das sind und viel wichtiger: Wie kann man dies ausstellen? Wenn man dies nicht ausstellen kann bleibt mir als Elektrosensibler keine andere Wahl, als das BMS zurückzusenden oder auf dem Gebrauchtmarkt zu verkaufen.

    Ich habe kein SMART BMS. Ich habe zwar eins bestellt, aber wegen dem Zoll ist das immer noch nicht in Ungarn eingetroffen.

    Mein 100A BMS (welches übrigens NICHT an dem Aufbau hängt, bei dem die 4,13 Volt gemessen wurden - s.o.) ist ein NICHT-SMART DALY BMS.

    Ich habe gelesen und gehört, dass Entladeströme bis 100A dafür geeignet sind. Ladeströme bis 50A.

    Aber abgeschaltet hat dieses BMS noch nie.

    Aber gut zu erfahren, dass die DALY BMS laut eigener Erfahrung deutlich mehr schaffen. Danke!

    Jo, das BMS wurde vom Verkäufer geprüft und als funktionsfähig anerkannt. Keine Fehler gefunden. Ich habe die Zellen getestet. Keine Selbstentladung, keine Kapazitätseinbussen. Neuer Active Balancer ist da und alle Zellen sind auf dem gleichen Niveau. Läuft alles wie geschmiert.

    Hatte vorher alle Aluminiumverbinder mit Schmirgelpapier gereinigt.

    Schon komisch?

    Ich gehe ja davon aus, das irgendein ungewollter Widerstand auf den Aluminiumverbindern dafür gesorgt hat, dass das Messgerät 4,13 Volt angezeigt hat. Aber dann hätte das Messgerät doch abschalten sollen, ich habe ja genau an den Ringschuhen der Drähte des BMS gemessen... das verstehe, wer will.

    Danke für die Erklärung!

    Ich werde dann mal mit dem speziellen Mikroohmmeter liebäugeln.

    Da wir zeitnah Strom im Haus brauchen ist mir die andere Messmethode zu langwierig.


    Da Zellen weder deformiert sind und keine Selbstentladung stattfindet meinte der Händler, dass ich die Zellen problemlos weiterbetreiben kann.

    Wichtig ist erstmal, dass es keine Gefahr gibt, dass diese in irgendeiner Form explodieren könnten.


    Es könnte natürlich gut sein, dass ich nun Kapazität eingebüsst habe, aber bei 40 Zellen sollte sich das wenigstens etwas relativieren, es sei denn die "gestressten" Zellen entladen sich proportional schneller als die, die keinen Schaden abbekommen haben.

    Weisst du darüber noch was?


    Ansonsten heisst es jetzt WARTEN AUF DAS NEUE BMS. Und dann alles neu anschliessen. Nagelneue Ring-Kabelschuhe, Kabelbinder, Crimpzange, usw. liegt bereit. :)

    Schönen Samstag wünsche ich!


    Edit: Du schriebst: Auf korrekte Ladeschlussspannung bringen. Dafür brauche ich dann wohl ein spezielles Ladegerät? Auf ca. 90% laden bringt hier nicht viel?

    Ich habe die Zellen auseinandergeschraubt und 12 Stunden ruhen lassen. Die meisten hatten um die 3 Volt.

    Bei den Zellblöcken, bei denen die problematischen 4,13 (a) und 2,35 Volt (b) gemessen wurden hatten die Zellen (b) nach 12 Stunden alle 2,82 Volt. 3 Stunden später waren es 2,83 Volt.

    Die Zellen (b) hatten nach 12 Stunden 3,10 Volt und nun sind auch noch 0,02 Volt dazugekommen, also 3,12 Volt.

    Äusserlich sehen die Zellen gut aus.

    Ist das ein gutes Zeichen?


    Wie prüft man am besten Zellen, ob sie noch funktionstüchtig, bzw. verwendbar sind?

    Ich habe nun festgestellt, das mein BMS definitiv defekt ist.

    Es wird morgen eingeschickt.

    Ich habe gestern beim Ladevorgang bei einem Zellenpack 4,13 Volt gemessen. Vermutlich sind diese und evtl. auch andere Zellen defekt.

    Beim Entladevorgang habe ich kurz bevor die Zellen leer waren bei einem Pack 2,35 Volt gemessen.

    Jetzt gilt es herauszufinden, welche der 40 Zellen noch zu gebrauchen sind.

    Eine sehr ärgerliche Sache, da dort sehr viel Geld drin steckt.