Beiträge von bernie

    Hier ist das Problem, dass ich nicht sagen kann, ob diese technischen Daten echte technische Daten, oder eher werbende Anpreisungen sind. Wenn sich ein deutscher Händler findet, der bei LiFePO4-Batterien die unschädliche Ladung (wobei die Frage offen bleibt, mit wie viel Strom man denn bei -20°C überhaupt noch laden darf) garantiert, dann denke ich, man kann das glauben. Aber wenn das nur im Prospekt des Herstellers aus China steht, dann würde ich das zumindest kritisch sehen.


    LiFePO4-Starterbatterien? Kein Problem: Man nehme einfach vier LiFePO4-Zellen, die ausreichend hohe Entladeströme vertragen, klemme einen Power-Equalizer dazu und schon hat man eine 12V-LiFePO4-Starterbatterie. Das ist ja keine Raketentechnik. :)


    Grüße, Tom

    Ja und was ist wenn die Lichtmaschine bei -15°C 120 A reinwirft?

    Die Ladung unter dem Gefriepunkt scheint eine der größten Herausforderungen der LFP Zellen zu sein.


    Also die hier kann man bis -10°C laden mit 0,1C also 5A -10 bis 0 °C


    ELERIX Lithium Cell LiFePO4 Prismatic 3.2V 50Ah - 4C | shop.GWL.eu


    Die BYD Blade Batterie kann man auch bis -10°C runter laden, weiß aber nicht wieviel:

    BYD LiFePO4 Blade Battery 3.2V 138Ah (evlithium.com)


    Und dann von SVOLT die "Short Blade" bis -20°C runter / Ladekennlinie ebenfalls unbekannt

    Blade Battery: 3.2V 184Ah LiFePO4 prismatic cell (evlithium.com)


    Die SVOLT Batterie hat auch eine gewaltige gravimetrische und volumetrische Energiedichte.


    Wann basteln wir die ersten ordentlichen LFP Starterbatterien?

    Hast eine liebe Frau. :thumbup: Einer in der Partnerschaft muss ja der/die Vernünftige sein 8o


    Spass bei Seite. Es macht sicher mehr Sinn, zuzusehen, dass eine neue Batterie nicht kaputt wird, statt eine kaputte versuchen wiederzubeleben.


    Fragestellung das Forum: Varta "Dual Purpose" Varta AGM Batterie Professional LA80 80AH VRLA (autobatterienbilliger.at) Was hält ihr davon?


    Mittlerweile sind EFB und AGM Batterien sehr sehr billig geworden. Die halten auch a bissl was aus.


    GEWÖHNLICHE STARTERBATTERIEN SIND FÜR DEINEN ANWENDUNGSFALL UNGEEIGNET

    Mit der Prozedur löst du den Kurzschluss in der Zelle wieder auf. Das Material, welches den Kurzschluss verursacht, brennst du mit dem hohen Strom einfach durch.


    Haben wir seinerzeit mit NiCd Zellen auch so gemacht.


    Der Zombie lebt dann aber nicht lang weiter, weil zeitnah wohl wieder ein Kurzschluss entstehen wird.

    Also ... um es auch da auf den Punkt zu bringen:


    Korrosion/Gasung ist ein Thema für die Stationär Batterien (oder wenn das Elektroboot Monate / Jahre am Ladegerät hängt)

    Sulfatierung für Starterbatterien (oder auch von StationärBatterien E-Fahrzeug-blei-batterien, wenn man sie nicht rechtzeitig auflädt)


    Ein Auto ist nur 500 Stunden im Jahr in Betrieb. Eine Stationärbatterie lädt 8.760 h im Jahr.

    Also um zusammenzufassen, wie man Bleibatterien behandelt


    1.) Streng nach Herstellervorschriften laden. Und Punkt.


    Und die Hersteller sagen ja bei Lagerung ~ 13,35 V

    Oder man lädt die Batterie alle paar Monate nach


    Float Betrieb bei 13,80 V ist die Batterie halt in so ca. 8 Jahren (je nach Temperatur) hinüber, hat man halt immer eine voll einsatzbereite Batterie (Komfort vs Haltbarkeit)


    Die Batterie muss nach einer Entladung sofort vollgeladen werden


    2.) Konnte die Batterie nicht immer vollgeladen werden, kommt die "Hochspannungsbehandlung" zur Anwendung


    Das war es dann. Bei allen anderen Batterieschäden ist die Batterie einfach Müll. (oder man setzt die Lagerungsspannung bei "vergifteten" Batterien auf 12,75V ?? bei Starterbatterien und 13,1 V bei AGM Batterien?)


    Mir hat das Forum geholfen. Werde alle meine Fahrzeugbatterien 1x im Jahr 15,5 V 48 h laden. Wichtig dabei ist die Temperatur zu beobachten.


    Ein Freund von mir hat eine Almhütte, die nur wenig verwendet, da werden wir statt 13,8 V sicherlich 13,35 V als Lagerungsspannung verwenden. Selbiges gilt für einen Freund der ein Boot hat. Der hat 4 Stk. a 240 Ah in ein paar Jahren geschrottet. Ich vermute totgeladen.

    ... dies widerspräche aber ergo der Tatsache, dass sich oberhalb von 12,6 V keine dentritfähige Bleisulfatkonzentration bilden kann(?) Ein Bleiakku ist bei ca. 12,6 - 12,75 V "voll" ...

    ... kommt drauf an. Je nach Säurekonzentration. Mache AGM Batterien sind erst bei 13,15 V voll. (s. Herstellerangaben) und wären bei 12,6V schon ziemlich "entladen".


    Bei einem älteren Fahrzeug von mit war die Lichtmaschine kaputt. Ich wechselte diese, ohne zu wissen dass der LiMa Regler statt 14V nun 14,5V hatte. Das passt dann für die modernen Ca/Ca Batterien besser.


    Ich glaub es gibt auch einstellbare LiMa Regler. Kannst dir ja einen 13 V Regler einbauen. Bist dann der einzige, der mit sowas rumfährt. Probieren geht über studieren . :)

    Ich glaub Tom kennt sich schon aus. ;) ... die Empfehlungen weichen ja nicht soooooo viel ab, wie die der Hersteller.


    Das laden ist immer eine Gratwanderung Sulfatierung/Korrosion.


    "ist für Bleiakkuzellen eine Ladespannung zwischen 2,25V und 2,45V vorgeschrieben. Das sind bei sechszelligen Batterien also 13,5 bis etwa 14,7V." ... das passt schon.


    Wobei ich bei "Lagern" dann auf 13,35 Volt runter gehen würde.


    Victron Energy z.B. empfiehlt ganz genau diese Ladespannungen: Datasheet-AGM-Super-Cycle-battery-DE.pdf (victronenergy.de)

    Also das muss ich an meinem Fuhrpark gleich ausprobieren:


    Volvo xc 70 mit 100 Ah Varta silver Dynamic 5 Jahre alt mit 12,45 V "Leerlaufspannung"

    VW Golf 6 TDI "blue motion" start / stop Bosch AGM 1 Jahr alt 12,50 V !!

    VW T3 Campingbus Varta blue dynamic EFB 12,35 ? (ca.) V


    Also die Batterien des ersten und dritten Fahrzeuges 48 h mit 15,5 V laden (abklemmen vom Auto)


    Und die AGM vom Golf mit 14,8V laden über längere Zeit. (1 Monat wird nicht gehen, Fahrzeug wird ja gebraucht)


    Freu mich schon zu berichten!

    Hallo Leute,


    so ein tolles Forum hier. Soviel Fachwissen und Idealismus! Bravo!


    Wollte euch fragen, was ihr von LiFePO4 Starterbatterien hält?


    Vor allem wie lädt die, wenn es unter 0°C hat. Ist das in der Praxis handelbar oder nicht? Und ich glaub auch dass der Lima Regler auch über 14,6V liefert, wenn es richtig kalt ist.


    Ich weiß schon, finanziell macht das kaum Sinn. (oder doch, wenn man z.B. eine Standheizung usw. hat?)


    https://cs-batteries.de/Alltagseinsatz-Starter-Batterien


    Und was sind "Euro 6" Starterbatterien. Die können auch unter 0°C ein bisschen war reinladen.


    Wann kommen Starterbatterien mit Heizung :) ?