Beiträge von Ewald

    Da geb ich Dir völlig recht! Bei vielen kleineren Bleiakkus welche ich von diversen Motorradfahren zum überprüfen bekomme, ist in den meisten Fällen schon lange alles zu spät. Viele wissen das aber nicht und denken wenn ihr Billig-Multimeter irgendwas um die 12 Volt anzeigt, dann sollte doch alles in Ordnung sein? Andere wiederum denken wenn ihr werbewirksam hochgelobter Cetek "Ladevollautomat für Dummies" schon nach kurzer Zeit voll anzeigt, muss der Akku in TOP Zustand sein. :D

    Die Starterbatterie vom Audi 80 meiner Frau wird sein 2007 permanent am Erhaltungslader angesteckt, vor allem wird dieses Fahrzeug in der Streusalzzeit überhapupt nie bewegt. Warum soll ich diese Starterbatterie wegwerfen, wenn sie noch immer problemlos funktioniert und der alte 1Z TDI damit auch immer sofort anspringt?

    Hallo Tom,


    vor mehreren Monaten hatte ich mal eine amüsante Diskussion mit der Google KI "Gemeni", wo es um Qualität und Haltbarkeit von jungen USB Sticks, Micro SD Karten und SSD Laufwerken ging. Mittlerweile sollte ja mehreren Leuten schon bekannt sein, dass manche USB Sticks mit hohen Speicherkapazitäten >64GB beispielsweise nach ca. 2 Jahren unbenutzter Lagerung nicht mehr richtig oder gar nicht mehr erkannt werden und der Controller Partitionierungsinformationen usw. vergisst. In den meisten solchen Fällen leider nur noch als unbrauchbarer Elektronikschrott, mit unwiederruflichen Datenverlust zum entsorgen.


    Dann besprachen wir die erheblich haltbareren alten Medien bis max. 16GB vor ca. 15 Jahren, mit geringer Speicherdichte und hohen elektrischen Isolationswerten zwischen den einzelnen Speicherzellen. Weil ich aber noch einen über 15 Jahre alten und irrsinnig lange nicht mehr benützen DT101von Kingston mit bescheidenen 4GB Speicherkapazität in einer Lade fand, meinte die KI "der sollte durch die lange Lagerung irreperabel zerstört und unbrauchbar sein"! Dem war aber nicht so, denn er wurde in seiner FAT32 Partitionierung und 16KB Clustergröße sofort korrekt erkannt. Allerdigs war dessen Lesegeschwindigkeit mit bescheidenen 2KB/s unterirdisch schlecht, wobei die KI wieder meinte "das natürliche Lebensende von diesem Speicher wäre erreicht"! Weil aber erfahrungsgemäß häufig neue Daten geschrieben und andere wieder gelöscht werden, entsteht mit der Zeit kontraproduktive Fragmentierung. Ich schlug ein kontinuierliches Nullen aller Sektoren mit Partition Wizard und anschließende FAT32 Formatierung mit 64KB Clustergröße vor, um den schwachen Controller etwas in der Verwaltung zu entlasten. Die KI meinte wiederum "durch diese Maßnahme werden die alten Sektoren zusätzlich abgenützt. Nachdem ich fertig war und noch einen korrekten Laufwerksbuchstaben zuorndete, führte ich einen Oberflächen-Lesetest mit Hard Disk Sentinel durch. Das Ergebnis war ein völlig fehlerfreier Durchlauf mit konstant 19,7MB/s, womit ich "Gemeni" anschließend konfrontierte. Die KI bestätigte mir anschließend dass dieses Ergebnis optimalen Werten für damalige Neuprodukte von 2010 entspricht und absolut erstaunlich für einen derart alten USB 2 Speicher sind,


    Zum Abschluß kam noch der Hinweis "dass durch meine professionellen Repraturmethoden weniger Neuprodukte verkauft werden", damit kann ich aber irgendwie gut leben. ^^

    Wenn es eine noch eher junge Starterbatterie ist, dann sind Plattenbrüche noch eher unwahrscheinlich. Da hätte diese 12V 80Ah Batterie nach einem heftigen Frontalcrash von meinem Sohn vor ca. 3½ Jahren völlig zerstört sein müssen. Die erfreut sich allerdings noch immer guter Gesundheit und arbeitet schon wieder seit beinahe einem Jahr in seinem aktuellen Oktavia 3



    Schnell geht an schlechten Bleiakkus garantiert nichts mehr, außer möglicherweise thermisches durchgehen. Deshalb bei höheren Ladespannungen immer den möglichen Ladestrom ausreichend begrenzen, damit garantiert nichts passieren kann.



    Ich habe beim testen dieses kleinen Banner AGM Akkus bewusst überhöhte 2 Ampere Ladestrom gewählt, damit man diesen zerstörerischen Effekt schneller erkennen kann. Die zugeführte Ladeenergie wird dann nur noch thermisch verheizt, deshalb erreichte dieser Brocken nach nur 3½ Stunden schon üppige 60°C

    Ein Nachbar von mir (Laternenparker welche im zweiten Stock wohnt) hat vor mehreren Jahren auf meine damalige Empfehlung eine 12V 30Ah LifePo4 Batterie mit längerer 2,5²mm Verbindungsleitung als Ausgleichswiderstand zur Starterbatterie parallel geschaltet. Aufgrund der höheren Leerlaufspannng fließt überschüssige Energie langsam in die Starterbatterie und die Nachladung der kleinen LFP Batterie erfolgt an der Lichtmaschine recht schnell. Das funktioniert recht gut und die LFP Batterie kann man auch problemlos bis 90% Entladetiefe lerrsaugen.


    Für kalte Tage unter 0°C allerdings keine gute Alternative, Mein Nachbar hat in die Plusleitung einen Unterbrechungsschalter eingebaut, aber schon mehrmals nach dem starten bei sehr kalten Nächten vergessen, diesen auszuschalten.

    Die ganzen homeopatischen Sonderfunktinen von vielen Ladevollautomaten nützen nicht wirklich, wenn Bleiakku schon stark sulfatiert sind und regelmäßig verwahrlost wurden. Schnellladungen wie wir sie an modernen LiFePO4 Akkus kennen, funktionieren nicht mal an neuwertigen Bleiakkus, denn sie regeln ihren Ladestrom bei angemessener Konstantspannung selbst. Hier ein Beispiel vom Ladestromverlauf einer noch intakten und niederohmigen 12V 8,4 Ah AGM Blei-Batterie, welche man sehr leicht auf eine typische 12V 90 Ah KFZ Starterbatterie umrechnen kann.


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    Eine verwahrloste Leiche wirst Du garantiert nie mehr auf Höchstform bringen, allerdings könnte mehrtägige Ausgleichsladung mit ca. 15,5 Volt Ladespannung, den Zustand und vor allem den derzeit hohen Innenwiderstand noch etwas verbessern!


    PS: Für Fahrzeuge welche selten bewegt werden und überdurchschnittlich hohen Ruhestrom ziehen, hilft auf Dauer nur permanente Erhaltungsladung mit eher moderater Ladespannung. Ich nutze dafür kompakte Schaltnetzteile mit 13,3 bis max. 13,4 Volt Ausgangsspannung, die älteste Starterbatterie im AUDI 80 TDI Schönwetterfahrzeug meiner Frau, ist mittlerweile über 19 Jahre alt.

    So einen Serienfehler hatten wir vor ca. 35 Jahren bei einem Lohnbestücker, im Zuge vom Umstieg auf ein anderers Flußmittel welches höhere Temperaturen zum rückstandsfreien trocknen benötigte. Diese Platinen waren zum Glück nicht sinnlos vergossen und wurde mit Trichloräthilen gründlich nachgereinigt.

    Ich vermute dass das BMS vom LiFePO4 Akku hart abgeschaltet hat, das sieht dann allgemein so ähnlich aus!


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    An LFP Starterbatterien wo das BMS nicht hart abschalten darf, sieht das Ladeende wiederum so ähnlich aus.



    Andernfalls bräuchtest Du einen Laderegler mit fest begrenzter Ladeschlußspannung.

    Lade oder Lichtspulen befinden sich überwiegend an permanenterregten Wechselstromgeneratoren von diversen Arbeitsgeräten mit Ottomotoren oder älteren Motorrädern. Nicht selten wird es auch nötig, eine Ladespule für bestimmte Anforderungen zu optimieren, oder wenn gar nicht vorhanden zu ergänzen.



    Weil solche kleineren Spulen konstruktionsbedingt erst bei höheren Motordrehzahlen ausreichend Ladestrom erzeugen, sind schnellladefähige und kompakte LiFePO4 Akkus die sinnvollste Wahl. Die saugen wie ein Schwamm jeden möglichen Ladestrom, welchen sie bis zum Ladeschluß beziehen können. Bleiakkus sind für diese Disziplin (vor allem mir konstanter Ladeschlußspannung) eher schlecht geeignet, weil sie für die letzten 25% an Ladung extrem viel Zeit benötigen.

    Bei 13,8 Volt Klemmenspannung sind 4 zellige LiFePO Akkus zu ungefähr 80% vollgeladen und passive Balancer arbeiten in diesem Spannungsbereich erfahrungsgemäß optimal. Ich hatte schon zahlreiche kleinere 4s LFP Akkus, welche deutlich unter 14,4 Volt Ladeschlußspannung hart abschalteten und das sieht dann am SkyRC Modellbaulader so ähnlich aus.



    Das kompakte S100neo mit ChargerMaster protokolliert in diesem Zusammenhang auch die kurze Überspannungsspitze am offenen Ausgang, beim harten Unterbrechen vom BMS, welche beispielsweise die teureren iCharger x6 usw. am Dataexlorer nicht anzeigen. Weil ich derart kompakte Energiespeicher überwiegend an klassischen Motorrädern nütze, wende ich in diesem Zusammenhang einen einfachen Trick mit ausreichend großem Glättungs-Elko an.



    Auch wenn die Ladeschlußspannung vom Laderegler auf 14,8 Volt ansteigt und keine Last am DC Bordnetz anliegt, glättet der Elko nur die Welligkeit am offenen Laderegler. Werden Bremslicht, oder Blinker mit höheren Einschaltströmen aktiviert, dann schaltet das BMS unverzüglich den Entladepfad auf das Bodnetz. In diesem Zusammenhang merkt niemand, dass der Energiespeicher zum sicheren Überladeschutz automatisch abgeschaltet wurde.

    Das M9 verfügt zwar über eine sehr gut Hardware, aber der USB Port kann nur mit dem PC verbunden werden, wenn die externe Stromversorgung zum Lader unterbrochen wird. Die erwünschte Fernbedienungsfunktion ist leider wie bei vielen anderen Modellbauladern nicht möglich. Auf der anderen Seite wird alles auf der SD-Card mitgeloggt und man kann über das USB Kabel direkt auf die SD-Karte direkt als Laufwerk zugreifgen, aber nur wenn die externe Stromversorgung gekappt wird.

    Eine kostengünstige Lösung wäre Toolkit M9 mit regenerativer Entladefunktion und integrierter SD Karte. Damit kannst Du die gespeicherten Log-Daten beispielsweise mit Dataeplorer oder ähnlichlicher Software visualisieren. Zusätzlich ist an diesem Lader sehr positiv, dass man auch S8 Akkus über dem Balancer Port kontrollieren kann.

    Änliche leidvolle Erfahrungen kann ich nur bestätigen, ein Händler bot 4 zellige 12,8 Volt 18650 LFP Akkupacks mit 1800 mAh für 12,50 Euro an. Das las sich fürs erste recht vernünftig und wäre auch eine kompakte Größe welche man für diverse japanischen Mopeds gut brauchen kann. Geliefert wurde leider ein unbrauchbarer NMC Brandbeschleuniger, welcher gerade mal 1260mAh speichern konnte.



    Ich habe das Teil verschenkt und den neuen Besitzer darauf hingewiesen, dass er damit möglicherweise seine Bude abfackeln kann!

    Die ganzen Handschweißgeräte unter hundert Euro, sind meiner Meinung sinnlose Geldverschwendung. Auch würde ich eher einen eigensicheren LFP Akku verwenden, anstelle an möglicherweise brandgefährlichen Rohrbomben mit höherer Energiedichte herumzubasteln!

    Start-Stop Starterbatterien (wo dieser Schwachsinn noch nicht herausprogrammiert wurde, leiden tatsächlich unter erheblich höheren Verschleiß. Andernfalls betrachte ich eine 4 Jahre junge Starterbatterien allgemein als neuwertig, falls sie nie zu tief entladen oder mit vielen Zyklen gestresst wurde. Ich habe unter anderem noch eine ca. 11 Jahre alte Mercedes Erstausrüster Batterie, welche ich vor beinahe 9 Jahren bei einem Mercedes Händler als gutes Gebrauchtteil kaufte.



    Dieser Händler mit hervorragendem Ruf, erneuerte frühre bei jungen Gebrauchtwagen, immer vorsätzlich deren Starterbatterien. Er mente in diesem Zusammenhang: "eine neuer Starterbatterie kommt ihm viel billiger, als mögliche spätere Rekalamationen von verärgerten Kunden"! Vermutlich haben früher Mercedes Erstausrüster bei der Qualität nicht gespart, andernfalls wären vergleichbare Messwerte heute kaum noch möglich?


    Ein 6 zelliges NiMh SUB-C Akkupack mit 7,2 Volt Nennspannung wäre viel größer und würde mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lange an einem Staubsauger funtionieren! Auch die erforderliche Ladetechnik wäre völlig anders!


    Möglicherweise wurden die falschen Aussagen von "IFIXIT" durch eine KI generiert, dann sollte man mit vergleichbaren Schwachsinn jederzeit rechnen!