Beiträge von Ewald

    Ich vermute dass das BMS vom LiFePO4 Akku hart abgeschaltet hat, das sieht dann allgemein so ähnlich aus!


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    An LFP Starterbatterien wo das BMS nicht hart abschalten darf, sieht das Ladeende wiederum so ähnlich aus.



    Andernfalls bräuchtest Du einen Laderegler mit fest begrenzter Ladeschlußspannung.

    Lade oder Lichtspulen befinden sich überwiegend an permanenterregten Wechselstromgeneratoren von diversen Arbeitsgeräten mit Ottomotoren oder älteren Motorrädern. Nicht selten wird es auch nötig, eine Ladespule für bestimmte Anforderungen zu optimieren, oder wenn gar nicht vorhanden zu ergänzen.



    Weil solche kleineren Spulen konstruktionsbedingt erst bei höheren Motordrehzahlen ausreichend Ladestrom erzeugen, sind schnellladefähige und kompakte LiFePO4 Akkus die sinnvollste Wahl. Die saugen wie ein Schwamm jeden möglichen Ladestrom, welchen sie bis zum Ladeschluß beziehen können. Bleiakkus sind für diese Disziplin (vor allem mir konstanter Ladeschlußspannung) eher schlecht geeignet, weil sie für die letzten 25% an Ladung extrem viel Zeit benötigen.

    Bei 13,8 Volt Klemmenspannung sind 4 zellige LiFePO Akkus zu ungefähr 80% vollgeladen und passive Balancer arbeiten in diesem Spannungsbereich erfahrungsgemäß optimal. Ich hatte schon zahlreiche kleinere 4s LFP Akkus, welche deutlich unter 14,4 Volt Ladeschlußspannung hart abschalteten und das sieht dann am SkyRC Modellbaulader so ähnlich aus.



    Das kompakte S100neo mit ChargerMaster protokolliert in diesem Zusammenhang auch die kurze Überspannungsspitze am offenen Ausgang, beim harten Unterbrechen vom BMS, welche beispielsweise die teureren iCharger x6 usw. am Dataexlorer nicht anzeigen. Weil ich derart kompakte Energiespeicher überwiegend an klassischen Motorrädern nütze, wende ich in diesem Zusammenhang einen einfachen Trick mit ausreichend großem Glättungs-Elko an.



    Auch wenn die Ladeschlußspannung vom Laderegler auf 14,8 Volt ansteigt und keine Last am DC Bordnetz anliegt, glättet der Elko nur die Welligkeit am offenen Laderegler. Werden Bremslicht, oder Blinker mit höheren Einschaltströmen aktiviert, dann schaltet das BMS unverzüglich den Entladepfad auf das Bodnetz. In diesem Zusammenhang merkt niemand, dass der Energiespeicher zum sicheren Überladeschutz automatisch abgeschaltet wurde.

    Das M9 verfügt zwar über eine sehr gut Hardware, aber der USB Port kann nur mit dem PC verbunden werden, wenn die externe Stromversorgung zum Lader unterbrochen wird. Die erwünschte Fernbedienungsfunktion ist leider wie bei vielen anderen Modellbauladern nicht möglich. Auf der anderen Seite wird alles auf der SD-Card mitgeloggt und man kann über das USB Kabel direkt auf die SD-Karte direkt als Laufwerk zugreifgen, aber nur wenn die externe Stromversorgung gekappt wird.

    Eine kostengünstige Lösung wäre Toolkit M9 mit regenerativer Entladefunktion und integrierter SD Karte. Damit kannst Du die gespeicherten Log-Daten beispielsweise mit Dataeplorer oder ähnlichlicher Software visualisieren. Zusätzlich ist an diesem Lader sehr positiv, dass man auch S8 Akkus über dem Balancer Port kontrollieren kann.

    Änliche leidvolle Erfahrungen kann ich nur bestätigen, ein Händler bot 4 zellige 12,8 Volt 18650 LFP Akkupacks mit 1800 mAh für 12,50 Euro an. Das las sich fürs erste recht vernünftig und wäre auch eine kompakte Größe welche man für diverse japanischen Mopeds gut brauchen kann. Geliefert wurde leider ein unbrauchbarer NMC Brandbeschleuniger, welcher gerade mal 1260mAh speichern konnte.



    Ich habe das Teil verschenkt und den neuen Besitzer darauf hingewiesen, dass er damit möglicherweise seine Bude abfackeln kann!

    Die ganzen Handschweißgeräte unter hundert Euro, sind meiner Meinung sinnlose Geldverschwendung. Auch würde ich eher einen eigensicheren LFP Akku verwenden, anstelle an möglicherweise brandgefährlichen Rohrbomben mit höherer Energiedichte herumzubasteln!

    Start-Stop Starterbatterien (wo dieser Schwachsinn noch nicht herausprogrammiert wurde, leiden tatsächlich unter erheblich höheren Verschleiß. Andernfalls betrachte ich eine 4 Jahre junge Starterbatterien allgemein als neuwertig, falls sie nie zu tief entladen oder mit vielen Zyklen gestresst wurde. Ich habe unter anderem noch eine ca. 11 Jahre alte Mercedes Erstausrüster Batterie, welche ich vor beinahe 9 Jahren bei einem Mercedes Händler als gutes Gebrauchtteil kaufte.



    Dieser Händler mit hervorragendem Ruf, erneuerte frühre bei jungen Gebrauchtwagen, immer vorsätzlich deren Starterbatterien. Er mente in diesem Zusammenhang: "eine neuer Starterbatterie kommt ihm viel billiger, als mögliche spätere Rekalamationen von verärgerten Kunden"! Vermutlich haben früher Mercedes Erstausrüster bei der Qualität nicht gespart, andernfalls wären vergleichbare Messwerte heute kaum noch möglich?


    Ein 6 zelliges NiMh SUB-C Akkupack mit 7,2 Volt Nennspannung wäre viel größer und würde mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lange an einem Staubsauger funtionieren! Auch die erforderliche Ladetechnik wäre völlig anders!


    Möglicherweise wurden die falschen Aussagen von "IFIXIT" durch eine KI generiert, dann sollte man mit vergleichbaren Schwachsinn jederzeit rechnen!

    "CE" Konfirmitätserklärungen sind im praktischen Leben weitgehend Wertlos und auch sicherheitstechnisch nicht wirklich relevant! Jeder Produzent ist berechtig auf seine Produkte diese lächerlichen Aufkleber überall draufzupappen, egal ob er damit die erforderlichen Prüfvorschriften einhält oder nicht! Vor allem passiert das auch bei allen minderwerigen "Chinakrachern" welche nicht annähernd den europäischen Prüfnormen entsprechen, würden die das nicht so bezeichnen meckert bekanntlich als erster der Zoll!


    Bei allen elektrischen Geräten welche mit Netzspannung betrieben werden oder erhebliche Ausgangsleistungen erzeugen können, sollte man eher auf vertrauenswürdige VDE oder ähnliche Prüfzeichen achten!

    Ein zweite Diode bringt nur zusätzliche Spannungsabfall in Flußrichtung, mehr nicht! Da wäre eine zusätzliche passende Schmelzsicherung sinnvoller, dann wird wenigstens das Netzteil nicht gnadenlos gegrillt falls man versehentlich Plus und Minus vertauscht.

    Balancer für 6 zellige Agm Batterien wären naturgemäß auch nicht der Überhit, weil die Unterschiede an deren Einzelzellen nicht berücksichtigt würden. Solche Balancer könnten bestenfalls dafür sorgen, dass die in Reihe geschalten 12V-Blöcke nicht nennenswert auseinanderlaufen. Bei meinem früheren Arbeitgeber hatten wir unter anderem einen Hochregal Elektrostapler von Jungheinrich mit 40 Stück einzelnen 2 Volt 560 Ah Nasszellen, welche alle in Reihenschaltung geladen und auch entladen wurden. Dort gab es kaum zwei wirklich identische Zellen, die Spannungsunterschiede betrugen immer mehrer hunderststel Volt im Leerlauf und unter Belastung (laden oder entladen) ein vielfaches davon.


    Bei USV Anlagen wäre das wesentlich unkritischer, weil es bei intakten Energiespeichern weitgehend nur um "Niedrigsstrom"-Erhaltungsladung geht!

    Um derartige Hardware-Komponenten auch fachgerecht zu reparieren, sollte man schon wissen wie das Netzteil zum laden funktioniert und ausreichend praktische Erfahrung mit Netzspannung haben. Du könntes zum (externen laden) auch ein Wanptek DPS1203U 120V 3A Labor Schaltnetzteil anschaffen, welches bei chinesischen Marktplätzen ab ca. 60 Euro gehandelt wird. So ein Gerät verwende ich überwiegend zum trocknen von Backlack, an neu gewickelten hochohmigeren Spulen.


    Aber unbedingt eine Gleichrichterdiode in Reihe schalten, damit sich die Akkus nicht rückwärts langsam entladen können, wenn das Netzteil mal längere Zeit ausgeschaltet wird!

    Ich würde die einzelnen Bleiakkus mal extern mit einem geeigneten Ladegerät (beispielsweise Modellbaulader) mal alle fachgerecht volladen, dann kann man diese mal problemlos mehrere Monate lagern und muss sich in dieser Zeit nicht darum kümmern. Anschließen die Ladeschaltung der USV Anlage reparieren, was in den meisten Fällen auch nicht wirklich schwer ist!

    Tom,


    schwerwiegenden Problemen durch Dauer-Erhaltungsladung an Bleiakkus kann ich nur bedingt zustimmen! Die sind in erster Linie abhängig von der Erhaltungsladespannung und der Betriebstemperatur. Der gute alte Audi 80 TDI von meiner Frau wird pro Jahr nur durchschnittlich 2000 Kilometer bewegt und steht immer (vor allem während der gesalzenen Wintermonaten) in der kühlen Garage. Die letzte neue (billigsdorfer) Starterbatterie habe ich im Frühjahr 2007 eingebaut und die startet den 1900er Dieselmotor noch immer problemlos. Allerdings beträgt die Leerlaufspannung meiner kompakten Tisch-Schaltnetzteile nur max. 13,4 Volt, womit auch nur wenige zehntel Watt Energie zur Starterbatterie fließen!



    Von diesen kleinen Schaltnetzteilen habe ich schon hunderte umgebaute Exemplare verteilt, bisher erhielt ich nur positive Rückmeldungen von Leuten welche sie regelmäßig einsetzen.


    Wenn allerdings die Betriebstemperatur von 8 Stück in Reihe geschalteten 12V 7,2Ah AGM Akkus beispielsweise an die 30°C und deren Erhaltungsladespannung bis zu 110 Volt betägt, denke ich nicht dass so einn Akkusatz nach 4 Jahren noch brauchbar wäre?


    Vor ca. 6 Jahren brachte mal der Branschutzbeauftragte von unserer Gemeinde die "vermeintlich defekte" Steuerung für mehrere Dachluken zum überprüfen vorbei, weil sich die Motoren nicht mehr bewegten. Ein Servicetechniker wollte damals alles erneuern und sendete der Gemeinde einen Kostenvoranschlag von über 2500 Euro! Nachdem ich den Branschutzbeauftragten nach der Notstromversorgung fragte, brachte er mir noch einen kleinen PLastikkasten mit zwei Stück 12V 4,5Ah AGM Akkus, welcher ebenfalls im Dachstuhl neben der Steuerung montiert war. Obwohl diese in Reihe geschalteten Akkus erst knapp 3 Jahre im Einsatz waren, stellte sich einer als klinisch tot heraus. Der zweite war auch schon viel zu hochohmig und konnte mit Mühe noch bescheidene 1,5Ah speichern.


    Die gemessene Erhaltungsladespannung (von einen veralteten Linearregler generiert) betrug stolze 27,5 Volt und im Dachstuhl kann es in den Sommermonaten auch sehr warm werden. Folglich änderte ich den Spannungsteiler an der Ladeschaltung für verträglichere 26,5 Volt Ausgangsspannung und es wurden zwei baugleiche WP L5-12-M/F2 12V 5Ah AGM Akkus von Reichelt angeschafft und eingebaut.


    Letzten Sommer traf ich den Branschutzbeauftragten unserer Gemeinde zufällig und er bestätigte mir, dass die beiden "Kung-Long" Akkus nach mittlerweile 5 Jahren noch einwandfrei funktionieren. Deshalb unbedingt runter mit zu hohen Erhaltungsladespannungen, die sind nur kontraproduktiv und zerstören jeden guten Bleiakku!