Hallo! Ich habe letztes Jahr einen Edecoa-Pro 12 V Wechselrichter mit 2500 Watt Dauerleistung, Netzvorrangschaltung, 27 A Ladegerät und zwei Ultimatron-LFP Accus hier gekauft und in mein Wohnmobil eingebaut. Nun bin ich durch einen Bericht auf wichtige Kennzeichnungen/Zertifizierungen/Normen wie CE und ECE-R10 aufmerksam geworden. Welche haben die genannten Produkte? Da geht es ja auch um wichtige versicherungsrechtliche Dinge
CE Kennzeichnung
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Hallo,
an besten mal draufschauen, die entsprechenden Symbole sollten dort aufgedruckt oder aufgeklebt sein.
Um welche wichtigen versicherungstechnische Dinge geht es bei diesen Zertifizierungen?Grüße, Tom
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z.B. wenn der Wechselrichter einen Brand verursachen würde und der Sachverständige die eventuell fehlende Norm bemängelt – dann steht man da mit seinem kurzen Camperhemd
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"CE" Konfirmitätserklärungen sind im praktischen Leben weitgehend Wertlos und auch sicherheitstechnisch nicht wirklich relevant! Jeder Produzent ist berechtig auf seine Produkte diese lächerlichen Aufkleber überall draufzupappen, egal ob er damit die erforderlichen Prüfvorschriften einhält oder nicht! Vor allem passiert das auch bei allen minderwerigen "Chinakrachern" welche nicht annähernd den europäischen Prüfnormen entsprechen, würden die das nicht so bezeichnen meckert bekanntlich als erster der Zoll!
Bei allen elektrischen Geräten welche mit Netzspannung betrieben werden oder erhebliche Ausgangsleistungen erzeugen können, sollte man eher auf vertrauenswürdige VDE oder ähnliche Prüfzeichen achten!
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Ich hab hier gerade einen 12V/2,5kW EDECOA Wechselrichter mit Netzvorrangschaltung und integriertem Ladegerät von einem Kunden zurückbekommen und hier vor mir stehen und da befinden sich gleich mehrere Symbole auf den Aufklebern, natürlich auch CE-Zeichen.
Dasselbe gilt für Ultimatron-Batterien: Auch diese tragen - natürlich, als französische Marke - u.a. CE-Symbole.
Was allerdings keiner dieser Artikel besitzt, sind aufgedruckte oder gar eingeprägte ECE-Kennzeichen wie z.B. "E-Numern". Was vermutlich daran liegt, dass zur Erlangung solcher ECE-Kennzeichen erhebliche Typen-Prüfungskosten anfallen, die man bei Geräten, welche primär für stationären Einsatz gedacht sind, die aber auch mobil in Kraftfahrzeugen genutzt werden können, als Hersteller kaum investieren wird. Soweit mir bekannt ist, sind ECE-Kennzeichnungen ("E-Nummer") nur bei Geräten und Baugruppen erforderlich, welche fest in Kraftfahrzeugen eingebaut sind.
Hier würde der Einbauer vermutlich zum "Hersteller" im Sinne des Gesetzes und müsste selbst eine ggf. erforderliche Pflicht zur Kennzeichnung oder Typ-Prüfung erfüllen. Aber das dürfte ein umfangreiches juristisches Betätigungsfeld sein, von dem ich als Elektroniker und Händler zu wenig verstehe, als dass ich hierzu belastbare Aussagen treffen könnte.
Grüße, Tom
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