Bleibatterien von der Firma Batcar KG

  • Guten Tag,
    weiß nich so recht, wie ich dieses Thema beginnen soll. Am besten einfach zur Einleitung folgende Geschichte:
    Ein Kumpel kam mal zu mir um zu plaudern. Zufällig geriet die Unterhaltung dahingehend, dass er mir sein Leid wegen einer kürzlich erst gekauften Batterie der Marke "Bars" bei o.g. Firma klagte. Obwohl an besagtem Tag reichlich Plusgrade (8-10°C) herrschten, sprang sein Auto nur sehr schwerfällig an, obwohl die Batterie ja quasi neu war.


    Da war er bei mir natürlich an der richtigen Adresse. Nach kurzen Testfragen entschied ich, ihm eine von mir regenerierte Batterie zu geben und seine neuwertige (gerade mal vor zwei Monaten gekauft) zu testen. Ich habe also die frisch ausgebaute Batterie mal testweise ans Victron gehangen und sah mich schnell bestätigt: Nach wenigen Sekunden schon war die offenbar stark geschwächte Batterie bei 14,40 Volt Ladespannung und gönnte sich gerade mal ca. 3 Ampere. Klarer Fall von einem vorliegendem Batteriedefekt, denn eine neue, gesunde Batterie die dermaßen entladen ist dass der Anlasser nur schwer durchdreht kann einfach nicht so wenig Strom ziehen.


    Der probehalber angefangene Entladetest bestätigte meine schlimmsten Befürchtungen, nach nur wenigen Sekunden bei der üblichen Entladerate von C/20 fiel die Spannung schon unter 12 Volt und sank dann rapide weiter. Okay, vielleicht doch nur stark entladen und mal für länger ans Victron ran. Nach nur zwei Stunden am Victron stand die Stromaufnahme aber bei nur noch 0,5 Ampere - kein gutes Zeichen. Noch paar Stunden dran gelassen in der die Stromaufnahme weiter sank und dann eine Entladung durchgeführt - mit verheerendem Ergebnis: Es handelt sich um die schlechteste, von mir jemals getestete Batterie. Nach unter 1 Ampere Stromabgabe ist die schwächste Zelle schon ausgestiegen! Nochmal geladen - der Stromappetit war beträchtlich höher, zueende geladen und Entladung wiederholt. Kaum Verbesserung. Aber nur ein paar Minuten nach rumstehen war die angeblich entladene Batterie schon wieder bei 12,70 Volt - na wenn das mal kein Zellen-Total-Ausfall ist! Der Innenwiderstandstester gibt auch deutlich zu geringe Werte bei der vollgeladenen Batterie aus.


    Warum nun beziehe ich mich auf die Firma Batcar und nicht darauf, dass es sich eben um ein Ausschuss-Exemplar der Marke "Bars" handelt? Gebt die Firma mal in der Suchmaschine ein und stöbert in den Bewertungen! Man darf zwar nicht zuviel auf derlei Bewertungsportale geben - trotzdem: Bei dieser Firma scheint der Handel mit Ausschuss-Batterien der Hersteller System zu haben. So viele Kunden die ähnliches berichten, zwar nicht ganz so krass aber so viele Fälle von defekten Batterien innerhalb der Garantiezeit sind denke ich auch nicht normal. Gut, viele Bewertungen kreisen auch um die mangelhafte Erstattung des Batteriepfandes. Dennoch finden sich auch Bewertungen darin, wo die defekte Batterie eingeschickt wurde und die Firma die Erstattung abgelehnt hat und dem Kunden die Schuld gibt.


    Angesichts der Erfahrungen der anderen Kunden ist es äußerst fraglich, ob es lohnt die Batterie einzuschicken - oder sehe ich das zu schwarz?
    Ist es denkbar, dass die Hersteller von Bleibatterien bei der Qualitätskontrolle einzelne neue Expemplare aussondern - und sich daraufhin Händler wie die o.g. Firma finden, die daraus noch ordentlich Profit schöpft? Sie werden eigentlich zu marktüblichen Preisen angeboten, Billigmarken etwas unter 1€/Ah, Markenbatterie etwas über 1€/Ah. Also keineswegs deutlich billiger als die Angebote anderer Batterie-Internet- Händler. Für die Hersteller kann das eigentlich keine lohnende Sache sein, zwar würde so ein Verhalten noch ein paar Euro genieren, aber die daraus resultierende Rufschädigung vorzeitig ausgefallener Batterien ist doch bestimmt schlimmer?


    Grüße, Torsten

    Jahr für Jahr werden noch gebrauchsfähige (Auto)-Batterien&Akkus unnötig aussortiert. Das muss nicht sein - einige davon sind noch verwendbar!

  • Mal ein Zwischenstand zu diesem Thema. Der Kumpel erzählte mir damals auch, dass er die gleiche Batterie exakt zweimal bestellt hat - einmal für sich und einmal für einen weiteren Bekannten. Der wiederum berichtete nicht von Problemen - im Gegenteil. Trotzdem habe ich ihn bequatscht, dass er mir seine Batterie doch mal für Vergleichszwecke zur Verfügung stellen möge. An brauchbaren Austauschbatterien besteht bei mir derzeit kein Mangel - also gab es von dieser Seite aus keinen Hinderungsgrund:D


    Gesagt getan. Doch dessen Batterie (der gleichen Marke "Bars" und Kapazität "65Ah" - bei nur 24cm Breite) war tatsächlich ziemlich in Ordnung. Da ich versprochen habe, mich nur sehr schonend an der Batterie "zu vergreifen", um nicht unnötig Lebensdauer abzuknappsen, habe ich keinen vollen Entladetest gefahren - C/20 bis auf 11,5 Volt hinab. Ergebnis: Ca. 38 Ampere Stromentnahme, was für mich bei der angegebenen Kapazität zumindest ein sehr ordentlicher Wert zu sein scheint. Von einer Ausnahme jedoch abgesehen: Der bekannte Innenwiderstandstester warf einen zu niedrigen Wert aus, was mir bei einer neuen/neuwertigen Batterie so noch nicht untergekommen ist. In der Regel wird mindestens der aufgedruckte Wert erreicht, in der Regel aber sogar deutlich - um ca. 10% - überboten. Anstelle der aufgedruckten 590 Ah (EN) wurden nämlich nur 545 Ah ausgegeben. Daher wird sie derzeit prophylaktisch einer Pulsarbehandlung unterzogen. Bin gespannt, ob der Wert danach ansteigt.


    Das ist auch gleich der nächste Stichpunkt, welcher sich auch gut im "Pulsar-Forum" machen würde ;):

    Die eingangs geschilderte, ziemlich flache Batterie wurde nach dem desaströsem Ergebnis mehrere Wochen bepulst, jedoch in Parallelschaltung mit einer weiteren Batterie. Zwischenzeitliche Versuche, extern abseits des Pulsens weitere Energie einzuladen um etwaig gelöste Bleisulfatkristalle der einen Zelle schneller wieder in Aktivmasse zurückzuführen scheiterten in Hinblick auf nicht vorhandene Stromaufnahme. Nun habe ich sie letzte Woche abgeklemmt, paar Tage stehen gelassen und einem vollständigem Entladetest (C/20, 11,0 Volt) unterzogen. Bereits nach kurzer Zeit unter Last hat sie so reagiert, wie eine brauchbare Batterie reagieren sollte: Es wurde ein beachtlicher "Spannungssack" ausgebildet und in Folge nahm die Spannung unter der Entladelast nur sehr langsam ab. Am Ende konnten immerhin 17 Ampere (anfangs 1 Ampere) entnommen werden - und die Batteriespannung war nach der Erholung auf 12,49 Volt (anfangs 12,70 Volt). Somit ist sie theoretisch schon wieder einsetzbar, aber ich möchte sehen ob noch mehr geht. Daher ist sie wieder an den Pulsar gewandert. Bin gespannt, ob da noch was geschieht. Sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich wieder hier berichten!


    Grüße, Torsten

    Jahr für Jahr werden noch gebrauchsfähige (Auto)-Batterien&Akkus unnötig aussortiert. Das muss nicht sein - einige davon sind noch verwendbar!

  • Von einer Ausnahme jedoch abgesehen: Der bekannte Innenwiderstandstester warf einen zu niedrigen Wert aus, was mir bei einer neuen/neuwertigen Batterie so noch nicht untergekommen ist. In der Regel wird mindestens der aufgedruckte Wert erreicht, in der Regel aber sogar deutlich - um ca. 10% - überboten. Anstelle der aufgedruckten 590 Ah (EN) wurden nämlich nur 545 Ah ausgegeben. Daher wird sie derzeit prophylaktisch einer Pulsarbehandlung unterzogen. Bin gespannt, ob der Wert danach ansteigt.

    Da ich nicht annehme, dass Du die "Kaltstartleistung" (auch "CCA" für "Cold Crancing Amps" genannt) bei -18°C-Batterietemperatur gemessen hast, kannst Du Dir jede Mühe sparen, den gemessenen Wert mit der Herstellerangabe ins Verhältnis zu setzen. Da kann nichts sinnvolles bei rum kommen.


    Nur soviel: Wenn Du bei 15°C oder mehr gemessen hast, müsste - logisch - ein erheblich höherer Wert ausgegeben werden. Meiner Erfahrung nach sind die "Messwerte" der meisten bezahlbaren Batterietester aber bestenfalls innerhalb der Bauart dieser Tester reproduzierbar. Nimmt man einen Tester anderer Bauart, kommen völlig andere Werte heraus. Das sind eben keine "Messgeräte" im üblichen Sinne, sondern nur minderwertigere Tester. Was in der Praxis nicht so ganz viel ausmacht, wenn man ohnehin nur vergleichende Messungen mit immer denselben Geräten bei Zimmertemperatur macht. Nur hat das dann eben gar nichts mit den CCA-EN-Nennwerten zu tun, welche die Batteriehersteller auf die Typenschilder schreiben.


    Grüße, Tom

  • Da ich nicht annehme, dass Du die "Kaltstartleistung" (auch "CCA" für "Cold Crancing Amps" genannt) bei -18°C-Batterietemperatur gemessen hast, kannst Du Dir jede Mühe sparen, den gemessenen Wert mit der Herstellerangabe ins Verhältnis zu setzen. Da kann nichts sinnvolles bei rum kommen.


    Grüße, Tom

    Mir ist bewusst, dass der Wert eigentlich für tiefgekühlte Batterien gilt. So gesehen erklärt dies auch die höheren Werte bei Zimmertemperatur - eigentlich logisch. Allerdings gehe ich nicht mit dir konform, dass die Werte bei Zimmertemperatur nicht vergleichbar sind. Denn was ist soviel anders als bei -18°C, außer eben dass es wärmer ist und die Batterien reaktionsfreudiger sind?

    Sie zeigen mehr an, ja. Da ich aber grundsätzlich bei Zimmertemperatur mit dem gleichem Tester teste, ist es doch völlig egal ob das nun eigentlich die "falsche Temperatur" ist. Die Werte müssten doch vergleichbar sein wenn die Tests bei ähnlichen Temperaturen wiederholt werden


    Meiner Erfahrung nach sind die "Messwerte" der meisten bezahlbaren Batterietester aber bestenfalls innerhalb der Bauart dieser Tester reproduzierbar. Nimmt man einen Tester anderer Bauart, kommen völlig andere Werte heraus. Das sind eben keine "Messgeräte" im üblichen Sinne, sondern nur minderwertigere Tester.

    Ich habe gleich zwei dieser Innenwiderstandstester. Einmal der einfache, baugleich mit dem der von Novitec vertrieben wird. Und einmal ein anderer, dessen Test ein wenig länger dauert, zusätzlich aber anstelle Spannung unter der geringen Testlast und Kaltstartleistung noch den Innenwiderstandswert in Milliohm ausgibt. Dennoch sind die Ergebnisse beider Tester - was den Kaltstartleistungswert betrifft - zueinander ganz ähnlich bzw. weichen nur minimal voneinander ab.



    Grüße, Torsten

    Jahr für Jahr werden noch gebrauchsfähige (Auto)-Batterien&Akkus unnötig aussortiert. Das muss nicht sein - einige davon sind noch verwendbar!

  • Mir ist bewusst, dass der Wert eigentlich für tiefgekühlte Batterien gilt. So gesehen erklärt dies auch die höheren Werte bei Zimmertemperatur - eigentlich logisch. Allerdings gehe ich nicht mit dir konform, dass die Werte bei Zimmertemperatur nicht vergleichbar sind. Denn was ist soviel anders als bei -18°C, außer eben dass es wärmer ist und die Batterien reaktionsfreudiger sind?

    Sie zeigen mehr an, ja. Da ich aber grundsätzlich bei Zimmertemperatur mit dem gleichem Tester teste, ist es doch völlig egal ob das nun eigentlich die "falsche Temperatur" ist. Die Werte müssten doch vergleichbar sein wenn die Tests bei ähnlichen Temperaturen wiederholt werden

    Ich behaupte nicht, dass die Werte nicht vergleichbar seien, sondern nur, dass sie keinerlei nützliche Aussage treffen.

    Zitat

    Ich habe gleich zwei dieser Innenwiderstandstester. Einmal der einfache, baugleich mit dem der von Novitec vertrieben wird. Und einmal ein anderer, dessen Test ein wenig länger dauert, zusätzlich aber anstelle Spannung unter der geringen Testlast und Kaltstartleistung noch den Innenwiderstandswert in Milliohm ausgibt. Dennoch sind die Ergebnisse beider Tester - was den Kaltstartleistungswert betrifft - zueinander ganz ähnlich bzw. weichen nur minimal voneinander ab.

    Was leider an meiner generellen Kritik an diesen Testern nichts ändert. Denn wenn Messergebnisse ohne Aussage bei verschiedenen Geräten gleich sind, bringt mich das auch nicht weiter. Ich hab selbst zwei verschiedene Kollegen dieser Bauart und die sind sehr unterschiedlich. Sie sind verführerisch in der Anwendung, aber für mich nutzlos bei der Frage, wann ich Batterien neu kaufen muss.


    Grüße, Tom

  • Ich behaupte nicht, dass die Werte nicht vergleichbar seien, sondern nur, dass sie keinerlei nützliche Aussage treffen.


    Grüße, Tom

    Hallo Tom,

    und das is ja genau der Punkt! Dem muss ich widersprechen und hole dazu etwas weiter aus. Gerade heute durfte ich bei einem Händler welchen ich schon sehr lange kenne dessen in der Wintersaison ausgetauschten Batterien von Kundenfahrzeugen begutachten und gegen eigene, erschossene Exemplare tauschen :D8)


    Für alle die noch nie so eine "Sammelstelle" gesehen haben: Das ist in meinem Falle eine große Plastikkiste mit einem geschätzten Volumen von 1-1,5m³. Da passen also schon so einige Batterien rein. Logisch, dass da vor allem Batterien lagern welche angeschossen sind, aber es sind auch noch brauchbare Exemplare darunter - zum Beispiel von Menschen die aus reiner Prophylaxe ihre Batterie nach x-Jahren austauschen, obwohl diese eigentlich noch gut sind. Was mache ich damit, um die erhaltenswerten von den erschossenen Exemplaren vorzusortieren? Logo als erstes mit einem ganz gewöhnlichem Voltmeter messen. Batterien unter 10,8 Volt Spannung kann man getrost aussortieren - die Wahrscheinlichkeit dass da doch was brauchbares dabei ist wenn man die Vorgeschichte nicht kennt geht gegen null. Trotzdem ist das Voltmeter als erster Messwert in Bezug auf Bleibatterien sehr fehleranfällig - insbesondere wenn da eine Batterie mit nur einer verschlissenen Zelle im Verbund (siehe erster Beitrag von hier) lauert. Da bricht die Spannung sehr schnell zusammen, wenn man der mit dem zweitem Messinstrument, nämlich dem 100A-Lastwiderstand zuleibe rückt. Es gibt dennoch Batterien, deren Spannung einigermaßen stabil bleibt - obwohl viele davon als ziemlich entladen gelten können.


    Der Innenwiderstandstester hat mir dabei - sozusagen als dritter Messwert nach reiner Spannungsprüfung und Spannungseinbruch unter Last - geholfen, die Entscheidung bei den "Wackelkandidaten" (also derer wo es fragwürdig ist sich damit zu beschäftigen, weil die ersten beiden Messewerte nicht vielversprechend genug waren) zu treffen, denn ich konnte nun nicht einfach alle mitnehmen. Das wäre weder Platzmäßig zu machen noch hätte ich eine geeignete Anzahl Austauschbatterien dabei gehabt. Exemplare mit deutlich unter 100A CCA habe ich somit von meiner Regenerationswunschliste gestrichen weil mich meine Erfahrung gelehrt hat dass mit diesen meist kein Blumentopf zu gewinnen ist. Anders sah es aus, wenn der Wert einfach nur niedrig war, sich aber abschätzen lies dass dies in erster Linie am stark entladenen Zustand liegen muss.

    Was leider an meiner generellen Kritik an diesen Testern nichts ändert. Sie sind verführerisch in der Anwendung, aber für mich nutzlos bei der Frage, wann ich Batterien neu kaufen muss.


    Grüße, Tom

    Das ist was anderes. Den liefert bekanntlich erst der Kapazitätstest als wichtigstes Verfahren bei der Abschätzung der Restlebensdauer...

    Trotzdem: Es kommt zwar vor, dass die Tester falsch-positive Ergebnisse liefern, also eine Batterie die aus den verschiedensten Gründen eigentlich nicht mehr zu gebrauchen ist vom Tester noch für gut befunden wurden, andererseits sind mir falsch-negative Ergebnisse auch nicht bekannt Damit meine ich jetzt nicht "replace" bei zum Beispiel 400 CCA bei angegebenen 600 - dass diese Werte überdimensioniert sind und man einen Wagen je nach Bauart und Hubraum auch deutlich darunter noch starten kann ist bekannt. Sondern eben zum Beispiel einfach mal 100 bei angegebenen 600. Da war es noch nie so, dass die Batterie doch gut war. Du siehst, es kommt auf den Anwendungszweck drauf an und auch auf Erfahrung die gemessenen Werte zu interpretieren. Dass die Hersteller was anderes versprechen - nämlich auf Knopfdruck in ein paar Sekunden eine Angabe darüber ob die Batterie noch gut ist oder ersetzt werden sollte - steht auf einem ganz anderem Blatt...:whistling:


    Grüße, Torsten

    Jahr für Jahr werden noch gebrauchsfähige (Auto)-Batterien&Akkus unnötig aussortiert. Das muss nicht sein - einige davon sind noch verwendbar!

  • OK, dann hast Du aber auch eine etwas spezielle Anwendungsart für den Tester, die nun nicht gerade die übliche ist. In diesem Fall - und wenn er Dir hilft - will ich mit meiner notorischen Abneigung gegen diese Computertester auch nicht gegenan stänkern.


    Übrigens scheint mir der rote Tester den ich neu ins Programm genommen habe auch nicht ganz so nutzlos zu sein, wie der von Novitec oder ein chinesischer grauer, die ich zuvor mal ausprobiert habe. Dieser gibt sogar den Innenwiderstand ganz dekadent im mΩ aus. Einmal die aktuelle "Langzeit 85Ah" im W124, eingebaut im September 2016:





    Der Anlasser zieht so etwa 150A und die Batteriespannung sackt dabei um ein gutes Volt ab. Gerade mal überschlagen (R=U/I): 1V / 150A = 6,67mΩ. Der angezeigte Wert liegt also wenigstens im plausiblen Bereich. Warum ich nun aber die Batterie nachladen soll ("LOW"), erschließt sich mir bei einer normal funktionierenden Batterie mit 12,3V und 4,5mΩ aber nicht. Ich lade sie gerade nach, mal sehen, was die Anzeige danach sagt.


    Einmal die gleiche (aber nicht dieselbe) im Strichachter (aus 10/2018):




    Interessant ist der Bargraph oben, welcher vermutlich als Positionsmelder auf dem Lebensweg einer Batterie gedacht ist: Rechts neu, links tot. Wenn der (das ist ja das einzige, was man wirklich wissen will) über die Jahre tatsächlich plausible Werte liefert, knie ich nieder und schmeiss ich alles andere weg. Ich schwör!


    Meine diesbezüglichen Hoffnungen sind allerdings sehr gering.


    Grüße, Tom

  • Wo ich gerade dabei bin: Ich hab noch so ein Ding hier rumliegen: Tonwon TW10. Da kann man doch mal einen Vergleich probieren. Auch bei dem Tonwon muss man den Nennwert des Kaltstartstroms bei -18°C nach EN eingeben, ferner wie das Gerät an die Batterie angeschlossen ist, also ob direkt oder im Fahrzeug (über Zigarettenanzünder??). und ob die Batterie gerade geladen wurde. Hier einmal die 20Ah-Rasentrecker-Batterie (die auch schon mal vor längerer Zeit eine "Hochspannungsladung" bekommen hat):



    'N bisschen angestaubt, aber geht noch.



    Die kleine 20Ah soll 275A bei -18°C können? Naja fast...



    13mΩ.



    Was sagt Kollege Tonwon dazu? Den Grundtenor lass ich mal so durchgehen. Aber die Werte sind für ein modernes Messgerät schon erschreckend stark abweichend. Max. 1% Toleranz vom Messbereichs-Endwert sollte eigentlich Stand der Technik sein. Speziell der SOH weicht davon stark ab. Was eben daran liegt, dass man den nicht wirklich messen kann. Man kann ihn raten, fühlen, erfinden oder schätzen. Aber messen?



    Nochmal die Strichachter-Batterie. Ist übrigens nicht von 2018, sondern erst 2019 eingebaut.



    Gegenüber der Messung ein Posting höher hat sich der Kaltstartstrom offenbar etwas vermindert: Nur noch 688A statt zuvor 701. Na, ich vermute mal, das liegt an einem etwas schlechteren Kontakt der Polklemme.



    Der Innenwiderstand ist also um 0,08mΩ gestiegen.



    Kollege "Tonwon" misst fast dieselbe Spannung (Tonwon: 12,76V zu AE-310: 12,78V) und einen ähnlichen Kaltstartwert (Tonwon: 680A zu AE-310: 688A). Allerdings findet der Tonwon die Batterie zwar noch akzeptabel, aber der State-Of-Horst-Wert weicht doch ziemlich von der Idee des roten AE-310-Testers ab (Tonwon: 68%, AE-310: 95%). Ein Hinweis darauf, dass zwischen "messen" und "schätzen" ein sehr bedeutender Unterschied besteht.


    Die nächsten Bilder passen nicht mehr ins Posting, also neuer Fred...

  • Weiter gehts mit der kleinen 68Ah-Batterie vom Schmaat:






    In der Schmaat-Batterie steckt nicht mehr viel drin (die hat sonst zwischen 12,8 und 13V), aber hier meint der rote noch nicht, dass nachladen empfehlenswert wäre.



    Kollege Tonwon hat gerade irgendwelche Gebrechen.



    Auch hier ist die stark abweichende Meinung über den Batteriezustand auffallend: Tonwon meint sie sei schrottreif, der rote Tester verortet sie bei 75%. :wacko:


    Mein erstes Fazit zu zwei Testern an drei Batterien: Durchwachsen. Während die Messung der Spannung beiden Geräten jeweils einwandfrei gelingt und auch die Ergebnisse des Kaltstartstroms zwischen den Geräten in etwa übereinstimmen (von Interesse wäre aber noch, ob die Kaltstartströme dann auch bei -18°C wirklich so sind wie hier bei +20°C "gemessen"), widersprechen sich die Geräte bei der "Messung" des Horstwertes in absurder Weise. Zwar ist bei beiden Geräten eine gewisse Analogie hoher Horstwerte bei neueren Batterien und umgekehrt erkennbar, aber von "Messungen" kann irgendwie keine Rede sein.


    Warum wundert mich das jetzt nicht?


    Grüße, Tom

  • Sorry, aber ich glaube, ich hab den Thread mit meinen Batterietester-Auswertungen gekaptert. Kann ihn bei WBB leider nicht abtrennen und an anderer Stelle einfügen, deshalb sieh's mir bitte nach, dass ich der Vollständigkeit halber noch ein paar weitere Bilder und Ergebnisse nachreiche.


    Die zuvor bereits getestete "Langzeit"-Batterie (85Ah) des Mercedes W124 wurde gestern 12h lang mit 15,5V geladen. Nach Beendigung der Ladung sind etwa 16h vergangen, so dass nun erneut getestet werden kann:



    Laut AE-310 ist der CCA-Wert von 557A auf 671A gestiegen. Der "Horst-Wert" (SOH) ist erstaunlicherweise von 75% auf 95% gestiegen.



    Die Spannung ist von 12,33V auf 12,92V gestiegen, der Innenwiderstand von 4,47mΩ auf 4,36mΩ gefallen.



    Leider hab ich vergessen, die Batterie des W124 vor der Aufladung mit dem Tonwon zu messen, daher kann ich leider nur dieses Bildchen liefern. Auffällig ist, dass der Kaltstartwert des Tonwon sehr deutlich vom Wert des AE-310 abweicht: 630A zu 671A.


    In die Irre führt der Horst-Wert (SOH) des Tonwon: Nur 58% statt 95% inklusive des Hinweises, dass die (in der Praxis völlig unauffällige) Batterie besser ersetzt werden sollte. Allerdings gibt der Tonwon der neueren Batterie des Strichachters, die ja dieselbe Type wie die ältere des W124 entspricht, einen auffallend besseren Horst-Wert. Irgendeinen Unterschied will er da bemerkt haben, den ich jetzt nicht weiter zuordnen kann.


    Kommen wir zum zur Smart-Batterie, welche gerade über 15h mit 15,5V geladen (seit einer Stunde abgeklemmt) und die weiter oben ja bereits gemessen und für austauschreif befunden wurde:



    Der AE-310 meint nun 530A Kaltstartstrom gegenüber zuvor 413A zu erkennen. Horst ist phänomenal von 75% auf 100% gestiegen.



    Die 13,05V bei sind plausibel, die 5,7mΩ auch.



    Tonwon sieht nun 575A CCA statt zuvor 580, da hat sich also im Bereich der Messgenauigkeit nichts geändert. Der erkannte SOC ist von 81% bei 12,48V auf 98% bei 13,0V gestiegen. Als Horst-Wert werden 65% ausgegeben und die Batterie wird - im Gegensatz zu vorher - als in Ordnung erkannt.


    Also ich weiß nicht, aber ich durchblicke echt nicht, wie die Tester auf diese SOH-("Horst")-Werte kommen. Auch die Kaltstartstromwerte beider Tester passen nicht in jedem Fall mit den tatsächlichen Ladezustandsbedingungen zusammen. Nach meinem Verständnis sollten sie bei voller wie leerer Batterie gleich groß sein, weil sich der CCA-Wert natürlich immer nur auf die volle Batterie bezieht.


    Im Prinzip müsste ich jetzt einmal Kapazitätsmessungen bei den beiden Batterien durchführen und deren Abweichung vom Nennwert dann mit den gemessenen Horst-Werten der Tester vergleichen, um auf diese Weise zu prüfen, ob SOH alias Horst tatsächlich als prozentuales Aquivalent der Restkapazität taugt (SOH hoch = volle Kapazität, SOH niedrig = geringe Kapazität). Wenn das reproduzierbar so wäre, könnte man sich die aufwändige Kapazitätsmessung natürlich sparen. Blöd nur das beide Fahrzeuge im Produktivbetrieb laufen, so dass ich sie nicht mal eben für drei Tage abklemmen kann. Für diesen Zweck werde ich andere Batterien bemühen müssen.


    Grüße, Tom

  • Sorry, aber ich glaube, ich hab den Thread mit meinen Batterietester-Auswertungen gekaptert. Kann ihn bei WBB leider nicht abtrennen...

    Stimmt ^^

    Aber man kann ihn sich ja zurückholen 8o Was ich in nächster Zeit dann auch versuche: Meine wochenlange Pulsar-Behandlung der eingangs im Thread beschriebenen Batterie hat wie geschildert schon zu hübschen Erfolgen geführt. Sobald ich die Batterie wieder zurück habe (habe damit einem Bekannten ausgeholfen, welcher sich einen Wagen gekauft hat der länger gestanden hat), kommt sie weiter an den Pulsar dran. Leider habe ich vergessen, die andere "Schwesterbatterie" nach dem Pulsen nochmal auf den Kaltstartwert zu testen bevor ich sie am Sonnabend an den ursprünglichen Besitzer zurückgegeben habe ;(


    Also ich weiß nicht, aber ich durchblicke echt nicht, wie die Tester auf diese SOH-("Horst")-Werte kommen. Auch die Kaltstartstromwerte beider Tester passen nicht in jedem Fall mit den tatsächlichen Ladezustandsbedingungen zusammen. Nach meinem Verständnis sollten sie bei voller wie leerer Batterie gleich groß sein, weil sich der CCA-Wert natürlich immer nur auf die volle Batterie bezieht.

    Und da haben wir genau das "Problem" mit den Testern - es ist nämlich genau so, wie du es beschreibst: Die durch die Tester ermittelten Kaltstartwerte hängen bei einer guten, noch brauchbaren Batterie vom Ladefüllstand der Batterie ab. Dies ist für mich auch absolut nachvollziehbar, denn je nach Füllstand der Batterie verändert sich der Innenwiderstand derselben Bleibatterie. Das kann man leicht herausfinden, indem man den Testkandidaten einmal nach Vollladung und nach nahezu 100% Entladung unter Last testet und ggf. auch bei Teilentladung. So gesehen müssten die Anleitungen der Tester eigentlich um den sinngemäßen Passus "Anzeigewert NUR bei voll geladender Batterie aussagekräftig/Empfehlung zum Austausch ja/nein" ergänzt werden. Teilweise verweigern die Tester bei zu niedriger Spannung auch den Test bzw. empfehlen nach dem Test diesen nach voll geladener Batterie nochmal zu wiederholen ("Charge-Retest"). Jedenfalls gehen die Tester grundsätzlich davon aus, eine nahezu voll geladene Batterie zu testen - was ja im üblichen Nutzungsschema Standby-Use einer Starterbatterie grundsätzlich auch angenommen werden kann.


    Das es trotzdem zu falsch-positiven Ergebnissen (Austausch nein, obwohl die Batterie massiv an Kapazität eingebüßt hat) kommt wissen wir, da der gemessene Wert eben beim besten Willen keine Kapazität ermitteln kann. Dieser Testwert ist genau wie die Spannung nur ein Messwert unter vielen auf die es bei Batterien ankommt. Ewald hat dies ja auch schon mehrfach in seinen Beiträgen erwähnt, sinngemäße Aussage: "Solange eine Batterie bei den Testern den Messwert von annhähernd 500 CCA (EN) liefert, ist (s)ein Auto auch dann zu starten wenn die Batterie nur noch sehr bescheidene Rest-Kapazität von wenigen Ampere hat. Entscheidend ist, dass die Batterie bei jedem Anlassversuch auf ihrem jeweiligen Maximalladestand steht". Dies erreicht er mit dem permanenten Anschluss des Autos an eine Erhaltungsladung (das dieser Aufwand dem gewöhnlichem Anwender zu aufwändig ist, bzw. von Laternenparker ohne Zugang zu einer Spannungsversorgung gar nicht zu realisieren ist, steht wieder auf einem ganz anderem Blatt).


    Dennoch bin aufgrund meiner gesammelten Erfahrungen in dieser Hinsicht überzeugt, dass sich etwaige Verbesserungen in Bezug auf die Regeneration von alten, durch Fehlbehandlung vorgeschädigten Batterien sich positiv auf diesen Messwert auswirken bzw. sich dadurch auch ablesen lassen. Inwiefern das letztlich von Nutzen ist - nun das muss man im Einzelfall unter Kenntnisnahme aller ermittelten Werte (Kapazität nach Entladung, CCA nach Test, Ruhestromspannung, ggf. auch erhöhter Selbstentladung nach einigen Tagen) betrachten. 8)


    Grüße, Torsten

    Jahr für Jahr werden noch gebrauchsfähige (Auto)-Batterien&Akkus unnötig aussortiert. Das muss nicht sein - einige davon sind noch verwendbar!

  • Dennoch bin aufgrund meiner gesammelten Erfahrungen in dieser Hinsicht überzeugt, dass sich etwaige Verbesserungen in Bezug auf die Regeneration von alten, durch Fehlbehandlung vorgeschädigten Batterien sich positiv auf diesen Messwert auswirken bzw. sich dadurch auch ablesen lassen. Inwiefern das letztlich von Nutzen ist - nun das muss man im Einzelfall unter Kenntnisnahme aller ermittelten Werte (Kapazität nach Entladung, CCA nach Test, Ruhestromspannung, ggf. auch erhöhter Selbstentladung nach einigen Tagen) betrachten. 8)

    Leider hat es sich als schwierig erwiesen, die vielen verschiedenen schwachen, verschlissenen, sulfatierten, oder sonstwie misshandelten Batterien nach einer längeren Bepulsung sinnvoll zu kategorisieren. Es fehlt einfach eine ausreichende Vergleichbarkeit des Altbatterie-Materials, um hinterher einigermaßen sicher sagen zu können, welche Reanimationsmethode die beste ist. Eigentlich kann man nur feststellen, ob ein Reanimationsversuch überhaupt funktioniert hat und wenn ja, wie viel er gebracht hat. Ich habe dann stets die Kapazität gemessen und die Selbstentladerate beobachtet, um so wenigstens einigermaßen Aussagen über die erreichte Qualität tätigen zu können. Kapazität ist klar, das ist ein direktes Qualitätsmerkmal. Die Selbstentladerate bezieht sich eigentlich immer auf die Gleichheit der sechs Batteriezellen, weil ja meist eine Zelle erheblich schlechter ist als die anderen und sich entsprechend schneller entlädt. Dadurch wird der gesamte Zellenverbund recht schnell asymmetrisch und die Batterie taugt kaum noch für den normalen Einsatz, außer sie wird dauernd geladen. Insofern interessant, ob Du mit der Messung der Stromwerte einen sinnvollen Qualitätshinweis bekommst.


    Grüße, Tom

  • Leider hat es sich als schwierig erwiesen, die vielen verschiedenen schwachen, verschlissenen, sulfatierten, oder sonstwie misshandelten Batterien nach einer längeren Bepulsung sinnvoll zu kategorisieren. Es fehlt einfach eine ausreichende Vergleichbarkeit des Altbatterie-Materials, um hinterher einigermaßen sicher sagen zu können, welche Reanimationsmethode die beste ist. Eigentlich kann man nur feststellen, ob ein Reanimationsversuch überhaupt funktioniert hat und wenn ja, wie viel er gebracht hat.

    Grüße, Tom


    Da hast du völlig recht, denn es kann - bereits aufgrund von Fertigungstoleranzen - selbst dann schwierig sein, zwei gealterte in Reihe geschaltete Batterien zu kategorisieren. Wenn bei einer derartigen Anwendung vor der Testerei aber sämtliche sinnvollen Messwerte (Ruhespannung, Kapazität, CCA und/oder Innwiderstand) einigermaßen DOCH ähneln, hätte man zumindest die besten Voraussetzungen dafür...wäre mal interessant.


    Insofern interessant, ob Du mit der Messung der Stromwerte einen sinnvollen Qualitätshinweis bekommst.


    Grüße, Tom


    Nehmen wir zur Verdeutlichung mal ein Beispiel: Bei einer handelsüblichen 12 Volt Starterbatterie der 60-Ampere Klasse ist der Neuwert von 540 CCA (EN) aufgedruckt. Wenn ich nun anfange diesen Kandidaten zu reanimieren, werde ich üblicherweise eine normale, konventionelle Volladung durchführen - und zwar unabhängig von der Zeitdauer so lange, bis die Stromaufnahme in einen Zeitfenster von mindestens 10 Sekunden bei 0,00 Ampere angelangt ist.


    Wenn ich danach einen Messwert von - sagen wir mal - 400 CCA bekomme, beginne ich mit der Reanimation. Im Beitrag weiter oben schrieb ich, dass diese Tester, wenn sie gut arbeiten umso höhere Werte ausgeben je voller die Batterie ist. Wenn ich also Tage nach Bepulsung einen höheren Messwert als 400 CCA bekomme, dann gehe ich also davon aus dass die Bepulsung das gewünschte - nämlich eine Kapazitätssteigerung - erbracht hat. Steigt dieser Messwert nach weiteren Tagen nochmals weiter an, gehe ich davon aus dass die im Gange befindlichen Reanimation funktioniert ;)


    Das klappt nicht immer und bei allen Batterien (die eingangs beschriebene ist so ein Fall, aber die ist eben ein Sonderfall da der Kapazitätsverlust im Gegensatz zu nahezu allen anderen gebrauchten Kandidaten nicht bzw. kaum durch Gebrauch/Verschleiß entstanden ist) doch immerhin bei einer Vielzahl meiner älteren, gebrauchten Testkandidaten.


    Grüße, Torsten

    Jahr für Jahr werden noch gebrauchsfähige (Auto)-Batterien&Akkus unnötig aussortiert. Das muss nicht sein - einige davon sind noch verwendbar!

  • Wenn ich also Tage nach Bepulsung einen höheren Messwert als 400 CCA bekomme, dann gehe ich also davon aus dass die Bepulsung das gewünschte - nämlich eine Kapazitätssteigerung - erbracht hat.

    Und genau da habe ich erhebliche Zweifel. Denn der Strom kommt aus der Fläche, die Kapazität aber aber aus der Tiefe.


    Grüße, Tom

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