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Kundenanfrage

Akku-Gott

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Über mich: Unter diesem Konto werden viele technischen Kundenanfragen und gegebenen Antworten zu Akkus, Installationen und MicroCharge-Produkten, die mich per eMail erreichen, in (anonymisierter) Kopie gepostet. So ist es möglich, einerseits die per eMail ankommenden Kundenanfragen direkt per eMail zu beantworten und andererseits die Forenuser an dem gegebenen Lösungsvorschlägen teilhaben zu lassen.

Thomas Rücker

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1

07.04.2013, 17:17

Batterieversorgung im Wohnanhänger und Ladung über Anhängersteckdose

Hallo Herr Rücker,

ich würde gerne meinen Fendt Wohnwagen mit einer Zweitbatterie ausstatten und Ihren Trenn Mosfet mit 120A einbauen.

Können Sie mir einen Tipp geben welche Batterie ich verwenden kann um mit meinem Wohnwagen eine Nacht oder max. zwei Autarg sein zu können. Bzw. wieviel Ah sie haben kann sodas sie während einer längeren Fahrt auch aufgeladen ist.

Ist es möglich eine Geel Batterie zu verwenden und welche Kabelquerschnitte soll ich verwenden?

Mein Zugfahrzeug ist ein Defender 2,4Liter Diesel mit einer 120AH Lichtmaschine.

Vielen Dank im Voraus,

Mfg H. Müller

Tom

Moderator

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2

07.04.2013, 17:18

Hallo Herr Müller,

um Ihre Fragen beantworten zu können, benötige ich noch die Information, welche Art von Verbrauchern von der Zweitbatterie versorgt werden sollen.

Grüße, Tom

Kundenanfrage

Akku-Gott

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Thomas Rücker

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3

07.04.2013, 17:18

Hallo Herr Rücker,

vielen Dank für die Superschnelle Antwort.

In dem Wohnwagen werden eine 12 Volt Wasserpumpe für Warm, kalt und das WC angetrieben.

Desweiteren die Innenbeleuchtung, ein Umluftgebläse und ein Kühlschrank. Die Stromaufnahme all dieser Verbraucher ist mir im einzelnen nicht bekannt! Alles auf einmal wird ja auch nicht benutzt und ich möchte eben z.b. mal eine max. 2 Nächte überbrücken können.

Ich denke der Wohnwagen wird vom Zugfahrzeug aus der Kammer 9(Dauerplus) der 13 Poligen Steckdose versorgt.

Ist es dann sinnvoll den Wohnwagen bzw. den Mosfet an Kammer 10(Stromversorgung Anhänger) zu Klemmen?



Gruß H. Müller

Tom

Moderator

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4

07.04.2013, 17:21

Hallo Herr Müller,

der Kühlschrank wird vermutlich der größte Stromverbraucher sein. Um diesen ein bis zwei Tage lang versorgen zu können, benötigen Sie wenigstens eine Batterie mit 12V/100Ah, eventuell auch noch mehr, je nach Energiebedarf des Kühlschranks und Dauer der Überbrückung.

Die Versorgung der Stromverbraucher und Ladung der Anhängerbatterie kann über die Anhängersteckdose vorgenommen werden. Allerdings ist der Kabelquerschnitt zu beachten, mit dem die Steckdose des Zugfahrzeugs und der Stecker des Anhängers verdrahtet ist. Oft werden an dieser Stelle Kabel mit zu geringem Querschnitt von nur 1-2mm² verlegt, was für eine ausreichende Batterieladung nicht ausreicht. Aus technischen Gründen sind Trenn-MOSFETs leider nicht geeignet, um hinter solch dünnen Kabeln störungsfrei zu arbeiten: Der Spannungsabfall unter Last ist meist zu hoch. Ich empfehle Ihnen für diese Anwendung meinen speziellen Lade-Booster für Anhängerbatterien zu verwenden. Sie sorgen für eine stabilisierte Ladespannung und begrenzen gleichzeitig den fließenden Strom auf kabelverträgliche Werte von max. 20A.

Grüße, Tom


Kundenanfrage

Akku-Gott

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Thomas Rücker

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5

07.04.2013, 17:22

Habe lt. Forum Internet noch herausgefunden das der Kühlschrank in der Regel an den Ladestrom angeschlossen ist und der Rest an Dauerstrom, sodas bei Motorstillstand die Starterbatterie nicht leer geht. Sollte ich dann das ganze System sprich den Mosfet an die Ladeleitung klemmen,

und den Rest des Wagens dann direkt ab der Zusatzbatterie bestromen.

Dann ist mir noch nicht klar was passiert wenn ich den Wowa abhänge und 220V einspeise. Könnte der Mosfet Schaden durch den Umformer erleiden? Sollte ich dann einen Trennschalter von der Batterie zum Umformer einbauen?

Gruß H. Müller

Tom

Moderator

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6

07.04.2013, 17:34

Hallo Herr Müller,

bei Verwendung des Lade-Boosters reicht es aus, diesen über Pin 10 der Anhängersteckdose zu versorgen (Ladeanschluss bzw. Klemme 15 (Zündungsplus)) und dann sämtliche Verbraucher über den Lade-Booster zu betreiben. Das hat auch noch den großen Vorteil, dass man nur ein Netz benötigt, also als Versorgungspunkt für sämtliche Verbraucher im Anhänger den Pluspol der Anhängerbatterie verwenden kann. Man kann also auf eine getrennte Versorgung der verschiedenen Anhängerverbraucher verzichten. Der Lade-Booster versorgt die Batterie und den Rest des Anhängernetzes dann immer mit stabilisierter Spannung, wenn der Motor des Zugfahrzeugs läuft.

Eine Trennung zwischen Lade-Booster-Ausgang und einem Ladegerät ist mit Blick auf Netz und Lade-Booster nicht notwendig. Allerdings verträgt nicht jedes Ladegerät die gleichzeitige rückwärtige "Speisung" aus einer zweiten Stromquelle. Der von mir angebotene Netzlader BC1210 'modified' ist für diesen Einsatzzweck aber uneingeschränkt geeignet.

Grüße, Tom

Kundenanfrage

Akku-Gott

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Thomas Rücker

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07.04.2013, 17:56

Hallo Herr Rücker,

vielen Dank für Ihre wirklich guten Tips. Und das noch am Sonntag - Sensationell!

Wenn ich meinen Wowa modifiziere werde ich bei Ihnen bestellen.

Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag.

H. Müller

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