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Viragoxv

Akku-Anfänger

  • »Viragoxv« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

Registrierungsdatum: 17.09.2011

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1

17.09.2011, 22:56

Ladegerät gesucht

In meinem Wohnmobil habe ich einen rein über 12 Volt betriebenen Kühlschrank. Mit der Batterie (180 AH) ist es mir nur in Maßen möglich, dies Gerät dauerhaft zu betreiben so dass ich beabsichtige, diese teilweise auf Plätzen mit einem Batterieladegerät wieder "nachzufüllen".
Welche Gerät wäre geeignet um im laufenden Betrieb die Batterie mit ausreichendem Ladestrom (ich denke 15 Ampere oder mehr?) bei Verfügbarkeit eines Stromanschlusse nachzuladen wenn der Kühlschrank und die Solaranlage nicht getrennt werden?

Tom

Moderator

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2

18.09.2011, 08:22

Hallo,

zur Versorgung von Kühlschränken und ähnlichen Geräten mit Netzstrom reicht mein Bleiakku-Ladegerät BC1210 in der Regel völlig aus. Wenn aber doch einmal höhere Lade- oder Versorgungsströme als 10A benötigt werden, würde ich zum Meanwell PB-300P-12 greifen. Das leistet 20A und ist auch für umfangreiche Installationen mehr als ausreichend. Das Gerät könnte ich zum Preis von EUR 149,- liefern.

Viele Grüße!

Thomas Rücker

Akkurat

Akku-Anfänger

Beiträge: 5

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3

21.12.2014, 22:57

zur Versorgung von Kühlschränken und ähnlichen Geräten mit Netzstrom reicht mein Bleiakku-Ladegerät BC1210 in der Regel völlig aus. Wenn aber doch einmal höhere Lade- oder Versorgungsströme als 10A benötigt werden, würde ich zum Meanwell PB-300P-12 greifen. Das leistet 20A und ist auch für umfangreiche Installationen mehr als ausreichend.

Hallo Tom,
welche Sspannung stellt man beim Meanwell PB-300P-12 bei offenen Klemmen ein? (oder bei angeklemmtem Akku)?
Bei angeklemmtem Akku wird abwechselnd eine Spannung zwischen 13,7 Volt und 14,6 Volt angezeigt.
Ist da eine falsche Spannung eingestellt?

Tom

Moderator

Beiträge: 2 146

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4

21.12.2014, 23:43

Diese Frage am besten dem Support des Herstellers stellen, denn da kann ich leider auch nicht weiterhelfen.

Grüße, Tom

Benjamin W.

Akku-Kennenlerner

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5

03.01.2016, 16:29

Frage zum Bosch SL2470C

Hätte mal eine Frage zum Thema Ladegeräte.

Ich benutze bisher ein CTEK MXS 5.0. Ich bin im Grunde auch zufrieden, anschließen und funzt. Ob es gut oder schlecht ist sehe ich ja nicht :)
Habe nun hier ein wenig im Forum herumgestöbert und Lust auf ein "besseres" Ladegerät bekommen, da ich meinen Autobatterien etwas guten tun möchte.

Unabhängig davon habe ich von einem Bekannten ein Bosch SL2470C (Ladegerät mit Starthilfefunktion) bekommen.
Jetzt frage ich mich, wie ich dieses Ladegerät im Verhältnis zum CTEK 5.0 und auch den beiden Geräten BC-1210 modified und Tom's Powerlader einordenen kann.

Vom Nutzungsprofil her würde ich sagen, habe ich diverse Akkus die relativ wenig genutzt werden (normale und AGM). Außerdem soll bald ein Trennmosfet in meinen Defender eingebaut werden, wo das CTEK schonmal nicht mithalten kann (Ladeprogramm macht für 2 Batterien keinen Sinn).

Die techn. Daten des SL2470:
Laden bis max. 70A für Batterien zwischen 36Ah & 1230Ah
Kennlinie: WoW

Wäre super wenn mir jemand sagen könnte, wie gut oder schlecht das SL2470 ist.

Gruß
Benni
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Tom

Moderator

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6

03.01.2016, 18:25

Hallo,

gut oder schlecht sind hier kaum anwendbare Begriffe. Bei dem gezeigten BOSCH-Lader handelt es sich um ein Werkstatt-Ladegerät aus den (geschätzt) Achtzigern, dass für ein sehr breites Einsatzspektrum entworfen wurde. Der Schwerpunkt liegt in Universalität und Robustheit. Es ist bei recht kurzen Ladezeiten auch für große Batterien mit 6V, 12V und 24V geeignet und bringt eine Starthilfefunktion mit. Insofern ist schon mal keine sinnvolle Vergleichbarkeit mit den Ladern aus meinem Sortiment, oder auch dem genannten von CTEK gegeben. 12V-Batterien einfach nur schonend aufladen, dass können die CTEKs und mein modifizierter BC1210 sicher besser. Für stabile Hochleistungsladung großer 12- und 24V-Batterien ist der Powerlader wohl auch besser geeignet. Aber wenn's universell, robust und breit einsetzbar sein soll und auch keine besondere Akkuschonung gefordert wird, dann taugt der alte BOSCH-Lader sicher auch noch.

"WoW"-Kennlinie liest sich übrigens sehr gut. :D Gemeint ist damit Widerstands-Kennlinien. Ziemlich altertümlich und nicht geeignet für eine unbeaufsichtigte Batterie-Ladung, da zum Ende der Ladung hin akute Gefahr der Überladung besteht. Dafür richtig robust und kaum kaputt zu kriegen. Das ist einfach ein dicker Trafo mit nachgeschaltetem Gleichrichter. Daher stammt auch die Starthilfefunktion, die ist mit diesem Design nämlich leicht realisierbar. Bei elektronisch geregelten Ladern fliegt einem beim Versuch während der Ladung den Motor zu starten leicht der Lader wegen Überstrom auseinander. Programmgesteuerte Lader steigen bei solchen Startversuchen gleich aus, weil das Ladeprogramm dann den Überblick verliert. Für richtige Werkstatt-Lader aber auch heute noch ein geeignetes Design, weil dort ganz andere Ansprüche bestehen als bei privater Verwendung.

Grüße, Tom

Benjamin W.

Akku-Kennenlerner

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7

08.01.2016, 00:42

OK, vielen Dank für die Antwort!!!

Also ist das SL2470 mein Notfallgerät falls ein Fahrzeug dringend anspringen muss. Mit voller Power vorladen und dann Starthilfe...

Also brauche ich dann wohl doch einen BC-1210 sobald das Trenn-MOSFET installiert ist. Ein Power-Pulsar ist dann eher optional falls man tatsächlich Probleme mit Sulfatierung hat?

Gruß
Benni

Tom

Moderator

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8

08.01.2016, 07:50

Der Power-Pulsar ist eher dazu geeignet, völlig flache Batterien wieder aufzupäppeln, die anders keinen Ladestrom mehr annehmen. Der normalen "Alltagssulfatierung" kommt man auch sehr gut mit einer langanhaltenden Ladung bei. Dafür ist der BC-1210 auf der kleinen Ladestufe optimal. Man sollte der ansulfatierten Batterie aber zwei, drei Tage geben, um das Bleisulfat sicher abzubauen.

Dabei stellt man dann häufig fest, dass die Zeit ein viel größeres Problem ist als nur ein Gerät zu kaufen, denn wer hat heute schon zwei oder gar drei Tage Zeit? ^^

Grüße, Tom

Benjamin W.

Akku-Kennenlerner

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9

08.01.2016, 18:17

Manchmal kommt man eben nicht gegen physikalische Gesetze an :D

Torsten

Akku-Meister

Beiträge: 94

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10

26.11.2019, 20:41

Bosch Werkstattlader SL2450C + SL2470C

Hallo,
gut oder schlecht sind hier kaum anwendbare Begriffe. Bei dem gezeigten BOSCH-Lader handelt es sich um ein Werkstatt-Ladegerät aus den (geschätzt) Achtzigern, dass für ein sehr breites Einsatzspektrum entworfen wurde. Der Schwerpunkt liegt in Universalität und Robustheit. Es ist bei recht kurzen Ladezeiten auch für große Batterien mit 6V, 12V und 24V geeignet und bringt eine Starthilfefunktion mit. Insofern ist schon mal keine sinnvolle Vergleichbarkeit mit den Ladern aus meinem Sortiment, oder auch dem genannten von CTEK gegeben. 12V-Batterien einfach nur schonend aufladen, dass können die CTEKs und mein modifizierter BC1210 sicher besser. Für stabile Hochleistungsladung großer 12- und 24V-Batterien ist der Powerlader wohl auch besser geeignet. Aber wenn's universell, robust und breit einsetzbar sein soll und auch keine besondere Akkuschonung gefordert wird, dann taugt der alte BOSCH-Lader sicher auch noch.

Ist ja geil! Gerade habe ich so ein Riesenteil (exakter: den SL2470C) von einem privaten Schrauber interessehalber erstanden (ich muss verrückt sein, mir so einen großen "Trümmer" zuzulegen ;( ) und wollte dazu eine Frage formulieren. Die ich somit natürlich schon beantwortet bekommen habe.
"WoW"-Kennlinie liest sich übrigens sehr gut. :D Gemeint ist damit Widerstands-Kennlinien. Ziemlich altertümlich und nicht geeignet für eine unbeaufsichtigte Batterie-Ladung, da zum Ende der Ladung hin akute Gefahr der Überladung besteht.

Genau das ist mir auch passiert :motz:

Nichtsahnend habe ich das Gerät leider mit einem Labornetzteil verwechselt. Ich dachte wirklich, dieses ehemals sicher sehr teure Gerät hält eine konstante Spannung bei. Stattdessen war ich sehr überrascht, als ich nach rund 12 Stunden Ladezeit (lesen bildet, 6 Stunden maximal wurde damals empfohlen) die ehemals noch gute, aber vor dem Laden extra stark entleerte 90Ah Batterie (im Sommer mit 84Ah gemessen) mit rund 16 volt und immer noch 2,5 Ah Ladestrom vorgefunden habe -|-
Natürlich hat sie gut gegast und da es keine nachfüllbare ist habe ich hiermit auch schon wieder mein Lehrgeld bezahlt. Egal, war eh geschenkt aber dieser Glücksgriff ist nun vermutlich etwas ruiniert. Einen Tag nach dieser Folter stand sie trotz 2xiger kurzer Entladung mit jeweils rund 10 Sekunden Last unter dem 100 Ampere-Prüfer nach kurzer Zeit schon wieder bei rund 13,30 Volt. Jetzt - es sind vier oder fünf Tage vergangen - steht sie immer noch bei satten 13,00 Volt. Sowohl der 100 Ampere-Prüfer als auch der Innenwiderstandstester gibt aber noch gute, stabile Werte aus. Der beste Verwendungszweck wäre jetzt wohl einer, bei dem sie erhöhtem Ladungsdurchsatz ausgesetzt ist und somit nicht mehr allzulange durchhalten muss. Vielleicht finde ich ja jemanden, der sie mir gegen einen kleinen Obulus noch abnimmt. Ich habe vor, nochmal einen Kapazitätstest zu machen und werde dann berichten, wieviel Kapazität "vergast" ist...

P.S.: Die mit C/20 teilentleerte 90Ah Batterie (mehr als die Hälfte war raus) hatte übrigens guten Appetit: Um die 35Ah zeigte meine Stromzange zu Beginn der Ladung (unter Schaltuhr "Schnellladung") an! Damit erfüllt das Gerät zumindest exakt diese meine Erwartung, nämlich sehr schnelle Ladung um Kristallstrukturen aufzubrechen/neu anzulegen. Aber hier sieht man eben auch: Viel mehr als 35Ah wird eine 90er 12 Volt Batterie vermutlich nicht ziehen. Große 60 oder 80 Ampere Werkstattlader, die es ja immer noch für viel Geld zu kaufen gibt sind dann eher für LKW-Batterien mit riesiger Kapazität über 200 Ah oder so benötigt.
Dafür richtig robust und kaum kaputt zu kriegen. Das ist einfach ein
dicker Trafo mit nachgeschaltetem Gleichrichter. Daher stammt auch die
Starthilfefunktion, die ist mit diesem Design nämlich leicht
realisierbar. Bei elektronisch geregelten Ladern fliegt einem beim
Versuch während der Ladung den Motor zu starten leicht der Lader wegen
Überstrom auseinander. Programmgesteuerte Lader steigen bei solchen
Startversuchen gleich aus, weil das Ladeprogramm dann den Überblick
verliert. Für richtige Werkstatt-Lader aber auch heute noch ein
geeignetes Design, weil dort ganz andere Ansprüche bestehen als bei
privater Verwendung.
Grüße, Tom

Die Starthilfefunktion ist mit Vorsicht zu genießen! Ohne gut abgesicherte Netzleitung steht man nach einem solchem im dunkeln. Da braucht es definitiv mehr als die Standard-Elektroleitung...mehr dazu und zum Gerät überhaupt in der Bedienanleitung im Anhang!
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Tom

Moderator

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11

27.11.2019, 08:29

Deutlich erhöhte Leerlaufspannung nach Ladung bei erhöhter Ladespannung über mehrere Tage

Die Starthilfefunktion ist mit Vorsicht zu genießen! Ohne gut abgesicherte Netzleitung steht man nach einem solchem im dunkeln. Da braucht es definitiv mehr als die Standard-Elektroleitung...mehr dazu und zum Gerät überhaupt in der Bedienanleitung im Anhang!

:thumbsup: Endlich mal wieder ein Trafo mit Fump!

Übrigens brauchst Du keine Angst zu haben, dass deine geschlossene Batterie nun so arg viel Elektrolyt verloren hätte. Das dauert schon eine Weile. Aber Deine Erfahrung mit der besonders hohen Leerlaufspannung nach einer länger andauernden Ladung mit erhöhter Spannung kann ich vollumfänglich bestätigen. Ich dachte eigentlich, ich wüsste schon alles (naja... :whistling: ), aber dieses Phänomen hat mich vor kurzem doch erst selbst überrascht. Hätte wirklich nicht gedacht, dass die Leerlaufspannung einer Batterie so stark ansteigt, nur weil man mal zwei Tage am Stück mit 15,2 bis 15,7V lädt. Übrigens stelle ich die Haltbarkeit dieses Phänomens bei einer Batterie sogar schon über mehrere Monate fest. An die Batterie in unserem Smart ist ein Batteriemonitor angeschlossen, der permanent leuchtet und so dauerhaft etwa 20mA aufnimmt. Nicht gerade besonders komfortabel für die Batterie, besonders wenn der kleine auch nur im Kurzstreckenbetrieb und gar nicht mal so häufig gefahren wird. Trotzdem hat sich die durchschnittliche Spannungslage allein wegen dieser Behandlung dauerhaft um etwa 0,4V erhöht.

Grüße, Tom
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Torsten

Akku-Meister

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12

03.12.2019, 02:23

Übrigens brauchst Du keine Angst zu haben, dass deine geschlossene Batterie nun so arg viel Elektrolyt verloren hätte. Das dauert schon eine Weile.
Grüße, Tom

Da hast du Recht! Zum Glück, denn die ist mit gerade mal 10% Kapazitätsverlust gegenüber dem aufgedrucktem Wert noch richtig gut einsetzbar! Tatsächlich konnte ich nicht anders und musste mich davon selbst überzeugen - aber es stimmt. Beim neuerlichen Stresstest habe ich nach der "Überladungsmisshandlung" nur ca. 1 Ah weniger rausgeholt, als nach tagelanger Bepulsung mit dem Power Pulsar.

Nochmal gut gegangen und jetzt weiß ich ja Bescheid :)

Bernd

Akku-Neuling

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Gestern, 22:22

Hallo Zusammen,

ich hole diesen Thread hoch, um keinen neuen zu erstellen. Was ist von folgendem zu halten: https://www.ivt-hirschau.de/media/331500…ekurven_web.pdf

Nach allem was ich hier gelesen und gelernt habe, sind die 16 Volt im " Calcium/Boost-Modus" nicht doch etwas zu viel des Guten? ?(


Grüße

Torsten

Akku-Meister

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14

Gestern, 22:43

Für mich schaut es so aus, als wäre der genannte "Calcium/Boost-Modus" nur eine andere Benennung für einen kurzzeitig erhöhte Ladespannung, um Sulfatierung abzubauen. Andere Hersteller verwenden dafür zum Beispiel die Bezeichung "Rekondition". Egal wie man es nennt, schlussendlich haben alle das gleiche Ziel und arbeiten als Automatiklader viel zu defensiv, um wirklich nachhaltig eine größere Sulfatierung abzubauen. Für den Anfang (Wiederbelebung eines toten Fisches) kann die Verwendung sinnvoll sein, aber Sulfatierung abbauen ist ein langfristiger Prozess der eben Zeit erfordert.

Die veranschlagten 16,0 Volt sind dafür nicht unüblich - das machen andere Automatik-Ladegeräte ebenso. Entscheidend dafür ist die Zeit in welcher die Batterie dieser erhöhten Ladespannung ausgesetzt wird. Diese dürfte ziemlich kurz - maximal 1-2 Stunden - ausfallen. Danach wird die Spannung ja wieder auf 13,6 Volt Erhaltungsladung abgesenkt.
Fazit: Nichts ungewöhnliches ;)

Bernd

Akku-Neuling

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15

Gestern, 22:53

Ok, Danke. Also hat man quasi den Recond Modus schlicht ans Ende des Ladeprogramms gesetzt. :D

Die Frage ist, ob das Gerät beim Versuch der Belebung eines "toten Fisches" überhaupt bis in die letzte Stufe vordringt. ;) Mein Paco ging beim "toten Fisch" zwar bis in den Recond aber danach Fehlermeldung. :D Nach ca. einer Woche bei gleichzeitig angeschlossenem Pulsar ging es in die Erhaltungsladung.


Wenn wir sowieso gerade dabei sind eine weitere Frage: mein BC 1210 von Tom schaltete beim "toten Fisch" sofort ab und auch nach einer Woche pulsen wollte es nicht laden. Das Paco zeigte sich da weniger störrisch, wenn ich es so nennen darf, und ging in Absorption, dann Test, dann Recond und im Anschluss sogar Float. Nach einer Woche Pulsar wohlgemerkt. Liegt es daran, dass die Elektronik des Paco schlicht nicht so sensibel reagiert? Etwas anderes kann es ja kaum sein..?

Tom

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16

Heute, 07:34

Wenn das BC1210 gleich abschaltet, dann liegt das entweder an einer Akku-Ruhespannung über 13V (dann schaltet es gar nicht erst ein) oder an einer zu geringen Ladestromannahme. Auf der kleinen Stellung ("<30Ah") schaltet die 'modified'-Version des BC1210 bei Unterschreitung von 300mA Ladestrom ab. Wenn der Akku diesen Ladestrom gar nicht erst erreicht, dann ist mit dem BC1210 da logischerweise nicht zu reißen. Hier würde ich dann entweder länger bepulsen, oder ein regelbares Netzteil ohne Abschaltung verwenden. Oder ein Netzteil mit parallelgeschaltetem (Ladestrom-)Pulser verwenden. Dann hätte man eine Art "diskreten" Power-Pulsar.

Grüße, Tom

Bernd

Akku-Neuling

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17

Heute, 15:02

Ein regelbares Netzteil habe ich leider nicht. Wäre folgendes zu empfehlen? => https://www.netzgeraet.de/regelbare-netz…10a-nr3010.html

Und welchen Strom stellt man ein? Der Akku regelt diesen ja selbst nur funktioniert das an so einem Netzteil auch und wenn ja, warum?

Grüße
-Bernd-

Torsten

Akku-Meister

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18

Heute, 16:40

Hallo Bernd,
die Frage "Welchen Strom stellt man ein" ist falsch gestellt, denn wie du im nächsten Satz richtig schreibst bestimmt diesen die Batterie selber.
Richtig muss es also heißen: "Welche Spannung stellt man (bei einer 12 Volt Batterie) ein"?
Da gibts verschiedene Anhaltspunkte, vor allem davon abhängig welchen Effekt man erzielen möchte. Wird die Batterie zyklisch genutzt, möchte man einfach nur so nachladen, (höhere) Stromversorgung in Verbindung mit dem Power Pulsar gewährleisten und und und. Grundsätzlich ist für die handelsübliche 12 Volt Starterbatterie zum laden eine Spannbreite zwischen 13,4 Volt - 14,7 Volt am gebräuchlichsten. Insbesondere bei noch höherer Ladespannung sollte man wissen was man tut und den Ladevorgang ggf. (zum Beispiel durch Temperaturmessung der einzelnen Zellen) begleiten.

P.S.: Ein gleichwertiges Labornetzteil hat der Forenbetreiber übrigens aktuell für deutlich weniger Geld in seinem Shop :thumbup:

Bernd

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19

Heute, 16:55

Die Frage nach dem Strom entstand, weil ich hier irgendwo etwas davon gelesen hatte den Beitrag aber auf Anhieb nicht finde. Es ging sinngemäß darum, den Strom nicht zu hoch einzustellen. Nur das warum und weshalb ist mir nicht mehr geläufig.

Zum Thema Ladespannung habe ich noch ein zwei Fragen, die ich jedoch erst anbringe wenn ich ein Netzteil habe.

Im Shop..., also da war ich schon oft und gerade wieder aber wo soll das zu finden sein? ?(


Wie üblich: Danke! :)

Torsten

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20

Heute, 18:03

Jaja der Shop ;(

Du findest das Teil aktuell nur, wenn du dich über "Shop" -> "Lade- und Messgeräte" reinklickst. Sucht man ausschließlich über den Reiter "Produkte" -> "Lade- und Messgeräte" wird man beim besten Willen nicht fündig, da dort zur Zeit nur drei Produkte angezeigt werden. @Tom: Da ist wirklich mal dringend ne Überarbeitung notwendig :whistling: (am einfachsten wäre es meiner laienhaften Meinung nach, einfach den Reiter "Produkte" zu entfernen. Sehe keine Dringlichkeit, alles doppelt einzustellen und auch keinerlei Vorteil einer zusätzlichen Rubrik).


Gruß, Torsten
P.S.: Den Strom nicht zu hoch einzustellen stammt vermutlich aus der Zeit der ungeregelten Ladegeräte - oder vom Marketing-bla-bla, denn die Hersteller unterstützen diesen Humbug mit zig verschiedenen Ladeprogrammen und für unterschiedliche Akkutypen (Nass, Gel, AGM) auch noch. Die Meinung, man könne einen Bleiakku mit einer gewissen Stromstärke "vollladen" bzw. schnellladen (wie andere Batteriechemien, zum Beispiel Nickel-Metallhydrid Rundzellen) ist leider völlig falsch. Die Batterie bestimmt die Stromaufnahme und dabei gilt die Faustregel: Batterie mit niedrigen Strömen entladen = geringe Stromaufnahme; Batterie mit hohen Strömen entladen = hohe Stromaufnahme. Ganz allgemein empfehle ich dazu das (nochmalige :?: ) lesen des angepinnten Artikel's "Batterie-Mythbuster Nr. 2" im Bleiakku-Thread