Beiträge von Ewald

    Bei unseren alten Opel Kadett und Astra Kombi mit 1,7 Liter Isuzu Turbodiesel Motoren, waren defekte Didenplatten an deren Lichtmaschinen regelmäßige Schäden. Weil dann auch noch die Unterdruckpumpe angeflanscht war, war diese als "Orschnoool" Ersatzteil beinahe unbezahlbar, deshalb immer mühsam zerlegen und die defekten Dioden austauschen, weil auch komplette passende Diodenplatten Raritäten waren.

    Hallo Rainer,


    vor über 30 Jahren hatte ich an diversen Opel 1,7 Liter Turbodieselmotoren von Isuzu (damalige Firmenautos), öfter defekte Diodenplatten an deren Drehstromlichtmaschinen. Folglich habe ich auch berechtigten Respekt, vor sehr hohen Ladeströmen!

    Ich fahre aus persönlicher Überzeugung nur alte Selbstzünder, weil man damit am billigsten von A nach B kommt. Es gibt in meiner Gegend auch mehrere jüngere Leute, welche Golf 3 TDI mit wenigen hundert Euro Zeitwert fahren. Vor allem mangelt es denen nicht an der Zeit um die vielen Löcher zu schweißen usw. So habe ich im Sommer an einem 1997er Golf 3 TDI (Laterenparker) mit ca. 350000 Kilometer Laufleistung eine LFP Starterbatterie installiert. Weil dessen 90 Ampere Lima zu viel Ladestrom erzeugte, legte ich das LIMA Ladekabel zu einer großen Hauptklemme, wo auch alle abgehenden Versorgungsleitungen von der Batterie Plus Klemme dort dazugeklemmt wurden.



    Zusätzlich wurde von der Haupklemme noch ein weiteres einsames Ladekabel zur LFP Starterbatterie verlegt. Damit erhöhte sich der Schleifenwiderstand bis zur LIMA und der Ladestrom verringerte sich auf max. 40 Ampere. Somit wird die Lichtmaschine wirksam gegen Überlast geschützt und der LFP Akku fühlt sich auch wohler. Einziger Nebeneffekt (welchen ich sogar positiv finde) war die Tatsache dass nach dem anlassen des Motors das Licht schlagartig spürbar heller wurde, obwohl die Spannung an der dicken Hauptklemme unter 14,4 Volt lag.


    PS: Mit jüngeren Baujahren >2002 habe ich allerdings nichts am Hut und solche haben in meinen Garagen auch nichts zu suchen!

    Ich habe diesen Typ zum testen erworben, der passt von den Abmessungen mit den meisten VW Starterbatterien überein und die kleine Bosch Drehstrom-Lichtmaschine von alten Passat 35i, drückt nach dem Starten durchschnittlich 35 Ampere Ladestrom in den LFP Akku.



    In diesem Zusammenhang liegt eigentlich alles im grünen Bereich, somit sollte nicht unerwartet die Diodenplatte der Lima abrauchen.


    PS: Der noch weitgehend rostfreie Passat mit der LFP Batterie wird nicht auf gesalzenen Straßen bewegt, dafür nütze ich ein rostiges zweites Fahrzeug mit stärkerer 90 A LiMA. Deshalb auch keine Erfahrungswerte bei Minus-Temperaturen.

    Unter anderem kann man damit auch sofort erkennen, wie viel diverse Meßstrippen, Kabel, Steckeverbindungen, Banenenstecker, diverse Proben usw. aus asiatischer Produktion taugen. Auch der RDSON von statisch durchgesteuerten Powermosfet, lässt sich damit sehr genau analysierten uvm.



    Ich besitze mehrere verschiedene MilliOhmmeter, LCR Meter usw. aber das kostengünstigere von Fnirsi hat das bessere Display und ist ebenso sehr genau bei extrem niederohmigen Messungen.

    Richtige Kurzstrecken kenne ich gar nicht, in meinem Wohnort gehe ich zu Fuß und der nächste Ort (beispielsweise zum Lebensmittet einkaufen) ist schon wahlweise 5½ oder 10 Kilometer entfernt, mit dem Fahrrad wäre das zu mühsam weil auch mehrere steile Berge. Nicht selten fahre ich auch nach Polen (mindestens 1100 Kilometer hin und zurück) und da will ich einen sparsamen "Heizölbrenner" niemals missen.

    Solange es nur irgendwie möglich ist, werde ich meine guten alten und zuverlässigen Nutzfahrzeuge, mit AAZ TD und 1Z TDI Dieselmotoren fahren. Ich vertrete in diesem Zusammenhang aus persönlicher Überzeugung die Konfession "so viel Technik wie unbedingt nötig und so wenig wie möglich", dann geht erfahrungsgemäß auch viel seltener etwas kaput!8)

    Ich fahre schon seit 28 Jahren Passat 35i 1,9 Liter Turbo Diesel, überzeugt hat mich damals der niedrige Durchschnittsverbrauch von ca. 5 Liter Diesel, der überdurchschnittlich große 90 Lter Tank für bis zu 1800 Kilometer Reichweite, die lange Ladefläche womit man sogar Norm Türzargen und Türblätter einladen kann, ohne die Heckklappe einen Spalt offen zu lassen. Leider sind in den letzten 30 Jahren keine gleichwertig funktionellen Nutzfahrzeuge nachgekommen, welche in dieser Größe sparsamer vom Verbrauch oder zuverlässiger von der einfachen Technik wären! Der alte vollverzinkte Oktavia 1U5 TDI ist auch nicht schlecht, macht aber schon deutlich öfter Probleme wie der zuverlässige Passat 35i mit einfacherer Technik.

    Der gute alte Passat 35i hat theoretisch eine recht große Luftblase mit ca. 20 Liter, öffnet man aber gegen Ende des Tankvorganges mit dem Rüssel das Entlüftungsventil am Einfüllstutzen, dann passen fast 91 Liter in den großzügigen Dieseltank!


    Mit meinen beiden Passat 35i haben ich einen Jahresdurchschnittsverbrauch von ca. 5 Liter/100 Kilometer und der betagte Audi 80 B4 TDI nimmt sogar unter 5 Liter/100 Kilometer, obwohl meine Frau überwiegend nur Strecken bis max. 20 Kilometer damt fährt. Diese Verbrauchswerte sind bei vorausschauender und vorschriftsmäßiger Fahrweise, problemlos erreichbar!

    Hallo Tom,


    in diesem Zusammenhang muss ich meine alten Passat 35i Variant (mit nur so viel Technik wie nötig) und ausreichend großem Tankinhalt von 90 Liter loben, welcher für durchschnittlich 1800 Kilometer reicht. Wenn irgendwo der Diesel deutlich günstiger angeboten wird dann tanke ich randvoll und setze anschließend den Tageskilometerstand wieder auf Null, so weiß ich immer den genauen Dieselverbrauch zwischen den einzelnen Tankvorgängen und kann auch den Durchschnittsverbrauch/100 Kilometer genau berechnen.

    Hochohmige Elkos sind die häufigsten Ausfallursachen von Schaltnetzteilen, Frequenzumrichtern, Wechselrichtern, leistungsstarken Mainboads, Grafikkarten usw., weil dort sehr hohe Impulsströme fließen! Gute low ESR Elkos welche schon seit über 10 Jahren in nahmhaften ATX Netzteilen verbaut werden, sind von der Baugröße schon recht klein. Ältere und vor allem noch größere original Rubycon, jamicon, Nippon Chemi-con usw. verwende ich überwiegend für Reparaturarbeiten an alten Arcade Monitorchassis, die halten damit wieder Jahrzehnte!


    Ein Hauptproblem bei vielen kleinen Sperrwandler Schaltnetzteilen ist die fehlende Filterdrossel zwischen sekundärer Gleichrichterdiode und dem ersten Elko, welche die energiereichen Pulse vom Sperrwandler etwas zähmen könnte. Das wiederum wäre kaum vereinbar mit sehr kleinen Baugrößen, folglich sind für solche Anwendungen nur die besten low ESR Elkos gerade noch gut genug!


    PS: Ausgediente ATX Netzteile sollte man niemals unüberlegt entsorgen, weil das in der Regel sehr nützliche Bauteilspender sind!

    10 Ampere Entladestrom an einem 10 zelligen Eneloop Akkupack verursacht ca. 25 Watt interne Verlustleistung bzw. ungefähr 2,5 Watt Wärmeentwicklung pro Zelle, das entspricht annähernd der Last von parallelgeschalten Glühfäden einer 12V 60/55 Watt H4 Lampe und ist für kürzere Zeit locker vertretbar. Es gab auch schon unverbesserliche Spinner in diversen RC Foren welche ihre armen Eneloop AA Zellen mit 5 Ampere Ladestrom in max. 30 Minuten aufluden, so etwas funktioniert naturgemäß nicht wirklich oft!

    Hallo Tom & Tobias,


    unsere guten Eneloop AA LSD Akkus erreichen auch im Top-Zustand kaum unter 21 MilliOhm Innenwiderstand pro Zelle, in den meisten Fällen liegt deren Innenwiderstand bei durchschnittlich 25 MilliOhm. Das wären mit 10 in Reihe geschalteten Eneloop ungefähr 250 MilliOhm, wo mit 50 Ampere Kurzschlußstrom schon sagenhafte 625 Watt oder ungefähr 62 Watt pro Zelle thermische Verlustleistung anfällt, was in der Praxis die guten Zellen sinnlos zerstören würde.



    Ein Grenzfall für solche Anwendungen wären die altbewährten Panasonic NiCd Sub C Werkzeugakkus, mit durchschnittlich 4½ MilliOhm pro Zelle.



    Bei 45 MilliOhm Innenwiderstand und 50 Ampere Kurzschlußstrom fallen ungefähr 112 Watt thermische Verlustleistung, bzw. 11 Watt interne Wärmeverluste pro Zelle an. Aufgrund deren großzügigeren Bauweise, wären solche Werte auch kurzzeitig vertretbar!


    Wenn man als hochstromfähige Steckverbindungen preiswerte XT-60 Paare verwendet (erfahrungsgemäß ca. 0,5 MilliOhm pro Kontaktpaar), kann man damit schon richtig dicke Ströme drüberleiten. Aber trotzdem werden mit 50 Ampere Spitzenstrom ca. 2,5 Watt an dieser guten Steckverbindung in Wärme umgesetzt. Ähnliches passiert aber auch an einem ca. 8,5 cm langen Leitungsstück mit 1,5 mm², deshalb auch die Leitungslängen möglichst kurz halten!


    Deine Nachforschungen sind völlig korrekt, eine typische 12V 4Ah Nassbatterie kann durchschnittlich 50 Ampere Kälteprüfstrom drücken und AGM Batterien der gleichen Baugröße (wenn sie noch weitgehend neuwertig sind) an die 100 Ampere CCA nach EN Norm! Anlasser für kleine Zweitaktmotoren liegen in der Stromaufnahme etwas höher wie klassische Scheibenwischermotoren, allerdings sollte man deren Einschaltströme niemals unterschätzen. Eine Bleibatterie geht bei Überlast nur mit der Spannung runter, aber das BMS von LIxx Akkus (falls es von der Strombegrenzung zu knapp dimensioniert ist) schaltet knallhart ab. Ich kenne dieses Problem von umgerüsteten Mopeds mit kompakten 12,8V 2Ah LFP Akkus, wo beim betätigen der Hupe gar nichts mehr passiert, das klappt dann nur noch mit Parallelschaltung eines 4700µF Elkos, damit der mögliche Einschaltstromstoß erhöht wird und die Hupe zu schwingen beginnt.

    Hallo Tom,


    bestimmte Wortmarken bei chinesischen Elkos sind auch heute noch "grottenschlecht" und haben nicht selten als Neuprodukte deutlich schlechtere ESR Messwerte wie japanische welche schon 10 Jahre im Dauereinsatz waren. Es gibt mittlerweile auch schon chinesische Markenelkos welche man bedenkenlos kaufen kann, denn die haben aus ihren Fehlern gelernt und werden uns allmählich überholen.


    Ich kann mich noch gut an einem alten Fernsehtechniker im Jahr 1971 erinnern, welcher die damals massenhaft angebotenen japanischen Radio und Fernsehgeräte schlechtredete. Die waren damals gar nicht so schlecht und überberholten in wenigen Jahren die europäische Konkurrenz, das wird sich bei unseren chinesischen Mitbewerbern ähnlich wiederholen!

    Hallo Tom,


    Aus meinen mittlerweile langjährigen Erfahrungen weiß ich, dass gegen Anfang der 2000er Jahre viele Korea Hersteller von Arcade CRT Bildirmen ihre Chassis mit extra billigen China Elkos von Capxon bestückten, da musste man schon wirklich Glück haben wenn so ein neues Chassis mal länger als 2 Jahre oder deutlich über 10000 Betriebsstunden ohne ausgediente Elkos funktionierte. Nach deren erster Reparatur mit ordentlichen japanischen Elkos, kamen solche Geträte selten innerhalb der nächsten 5 Jahre wieder zur Reparatur. Dann aber meistens wegen anderer Verschleißschäden, aber die Japan Elkos waren dann noch meistens vom ESR in Ordnung. So ging es auch mit vielen PC Mainboards und späteren TFT Bildschirmen weiter, welche Anfang um die Jahre 2005 bis 2010 überdurchschnittlich häufig wegen extrem schlechten China Elkos ausfielen. Dann hatten wir auch Mini-ATX Netzteile mit gefälschten Panasonic Elkos in richtig grottenschlechter Qualität, welche schon überwiegend im erster Jahr ausfielen.


    Weiter erhielt ich um 2009 mal 5 baugleiche 22" LG Fernsehgeräte von Bj. 2007, wo beinahe zeitgleich überall mindestens eine der 4 CCFL Röhren defekt war. Die wurden damals zeitgleich in einem kleinen Wettbüro installiert und sind innerhalb von 2 Monaten hintereinander ausgefallen. Das blöde dabei war die Tatsache, dass beim zurücksetzen auf Fabrikseinstellung die Hintergrundbeleuchtung auf 100% vorprogrammiert ist. Außerdem waren beinahe alle Elkos vom Hersteller Samxon völlig am Ende. Ich habe damals 50 neue CCFL Röhren in passender Länge für kleines Geld aus China bestellt, weil ich diese kleinen Fersehgeräte (welche als VGA und HDMI PC Monitore dienten) geschenkt bekam. Ich reparierte alle Exemplate und lötete den Analogeingang für die Intensität der Hintergrundbeleuchtung am CCFL Inverter mit einem Spannungsteiler auf einen festen energiesparenden Wert. 4 von diesen Bildschirmen laufen auch heute noch mit max. 22 Watt Leistungsaufnahme ohne Probleme. Die sind in den letzen 15 Jahren garantiert über 30000 Stunden gelaufen.


    In diesem Zusammenhang könnte ich noch viel mehr schreiben, was aber den Rahmen sprengen würde. Entweder war das in allen Fällen grenzenlose Dummheit der Einkäufer diverser Produzenten bei ihrer Wahl von minderwertigen China Billig-Elkos, oder wie bei den verrückten Fabrikseinstellungen von LG grober Vorsatz.


    PS: Von HP habe ich den letzten Tintenstrahler Deskjet 970 CXI vor über 20 Jahren gekauft, die farbigen Tintenpatronen brauche ich nicht und die leeren habe ich immer von der früheren Firma mitgenommen. Ich habe diese 51645A 42ml Patronen bisher immer mit billigster Nachfülltinte nachgefüllt, wobei man nicht mehr als 10ml nachfüllen sollte weil diese dünne Billigtinte andernfalls austropft. Obwohl schon an die 10 alten Tintenpatronen nicht mehr funktionieren, habe ich noch einen Vorrat welcher für viele Jahre reichen sollte.

    Leider sind heute die meisten technischen Konsumprodukte eher für kurzlebige Einsatzzeiten ausgelegt oder werden entsprechend hoch belastet, damit sie keinesfalls zu lange halten! Mit meiner mittlerweile 45 jährigen Langzeiterfahrung an Spielautomaten kann ich auch beurteilen, welche Komponenten unter welchen Einsatzbedingungen wie kurz oder lange durchhalten können! In dieser Zeit musste ich unter anderem auch mehrere tausend CRT Farbmonitore mit klassischen Bildröhren reparieren uvm.!